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Archiv Berichte

 

"Nach der Saison ist vor der Saison"

Wintercupserie 2017/18

Am Samstag 25. Nov. wird in Solothurn das erste Wintercuprennen der Saison 2017/18 ausgetragen. Der Wettkampf findet auf einem 6 km Rundkurs durch die Altstadt von Solothurn statt und wird mit einem Massenstart vor dem Bootshaus der Solothurner Kajakfahrer gestartet. Das Rennen ist offen für alle Kategorien inkl. Regatta, Ü50, Open,SUP und Drachenboote.

Online-Anmeldung (siehe Link oben)

Nach dem Rennen besteht die Möglichkeit zu einem gemütlichen Nachtessen (Risotto + Salat für Fr. 10.-) im Bootshaus SKF. Bitte bei der Online-Anmeldung unter "Extras" anmelden.

Für Klubs mit zuwenig Abfahrtsbooten steht das KANU-MOBIL zur Verfügung. Infos

 

Wintercup 1

Die Kanusaison 2017 ist vorbei und nach einer Pause geht es bereits wieder weiter! Auch in diesem Jahr wird die Wintercupserie durchgeführt


Sprint-Weltmeisterschaften Pau (F)
26. Sept. - 1. Okt

Kleine Enttäuschung für Melanie Mathys

An den Sprintweltmeisterschaften im französischen Pau musste die Solothurnerin Melanie Mathys im Sprintfinal vom Samstag eine kleine Enttäuschung einstecken. Sie wurde nur Achte und erreichte damit ihr schlechtestes Resultat in dieser Saison und verpasste ihren angestrebten Podestplatz klar.
Bereits die Qualifikationsläufe liefen für Mathys eher harzig. Zum ersten Mal in diesem Jahr konnte sie sich nicht direkt für den Final qualifizieren, sondern musste über den zweiten Qualifikationslauf gehen. Bereits vor einem Jahr beim Weltcupfinale in Pau hatte Melanie Mathys keine optimale Qualifikation. Mit einer frühen Startnummer stellte sie dann aber im Sprintfinal eine klare Bestzeit auf, die von keiner Konkurrentin mehr unterboten werden konnte und gewann den Gesamtweltcup 2016.
Melanie Mathys konnte die letztjährige Topleistung beim Finallauf am Samstag aber nicht mehr abrufen; viele kleine Fehler auf der sehr anspruchsvollen künstlichen Wildwasserstrecke summierten sich und führten zum achten Schlussrang. Trotz dieses Rückschlags kann die Solothurnerin mit ihrer Saison mehr als zufrieden sein. EM-Bronzemedaille, Gesamtweltcupsieg und zweifache U23-Weltmeisterin sollten Trost genug für den achten Rang in Pau sein.

Eine sehr gute Leistung zeigte der Sempacher Fabio Gretener. Mit einer klugen Taktik, konnte er sich für das Finalrennen der besten Zwölf in der Kategorie Kanadier Einer qualifizieren. Da Gretener nicht damit rechnete, sich als einer der schnellsten Fünf, direkt für den Final qualifizieren zu können, setzte er alles auf den zweiten Qualifikationslauf. Beim zweiten Qualilauf zeigte der Sempacher einen fast fehlerfreien Lauf und konnte diesen sogar gewinnen. Leider unterliefen auch ihm im Final zu viele Fehler und er landete auf dem elften Schlussrang. Er erreichte aber sein bestes Resultat an einem internationalen Grossanlass und zeigte, dass er sich in der Weltspitze etabliert hat und an der Heim-Weltmeisterschaft 2018 auf der Muota mit ihm zu rechnen sein wird.

Der dritte WM-Teilnehmer, der Solothurner Nico Meier scheiterte bereits in der Qualifikation und verpasste die Finalteilnahme.

Zum ersten Mal nach langer Zeit wurde in Pau wieder einmal eine gemeinsame Weltmeisterschaft Slalom und Wildwasserabfahrt durchgeführt. Die Synergien (beide Anlässe finden auf den selben Strecken statt, Infrastruktur, Zuschauer, etc.), gaben den Organisatoren recht und den Athleten und Zuschauern wurden spannende und spektakuläre Wettkämpfe vor einer tollen Kulisse in beiden Disziplinen geboten. Noch vor zwanzig Jahren waren gemeinsame Weltmeisterschaften der beiden Disziplinen üblich, danach gerieten sie etwas in Vergessenheit und es wurden separate Anlässe organisiert. Die Weltmeisterschaften in Pau haben beweisen, dass Anlässe bei denen Kanuslalom und Wildwasser-Sprint zusammen ausgetragen werden, auch in Zukunft Sinn machen.

Alle Infos zu den Weltmeisterschaften Slalom und Sprint findet ihr hier

          

Teilnehmer Wildwasserabfahrt: Melanie Mathys, Nico Meier, Fabio Gretener, Marcel Eichenberger (Nationaltrainer), Marc Chevalier (Physio)


Wintercupserie 2017/18 - Infos

 


Junioren-/ U23-Weltmeisterschaften in Murau (AUT)Tag 4: Sprint-Finals

Melanie Mathys gewinnt auch den Sprint und ist U23-Doppelweltmeisterin!

Linus Bolzern holt Bronze und damit auch seine zweite WM-Medaille

Damenteam holt Silber im Teamsprint

Nach einer souveränen Sprintqualifikation am Freitag mit klarer Bestzeit, liess sich die Solothurner Wirtschaftsstudentin auch beim Sprintfinal der besten Zwölf durch die erneute Favoritenrolle nicht aus der Ruhe bringen und siegte mit einem fehlerfreien Lauf auf der anspruchsvollen Sprintstrecke auf der Mur. Damit holte sie sich nach dem Sieg vom Mittwoch über die klassische Distanz bereits den zweiten Weltmeistertitel an diesem Anlass.

Auch der Silbermedaillengewinner vom klassischen Rennen am Mittwoch, der Luzerner Linus Bolzern, konnte seine Topleistung  im Sprintfinale wiederholen und holte sich die Bronzemedaille hinter dem neuen Juniorenweltmeister Titouan Ropers (FRA) und Leonardo Pontarollo (ITA).

Das U23-Damenteam sorgte mit einer starken Teamleistung im abschliessenden Teamsprint für die sechste Schweizer WM-Medaille. Die U23-Doppel-Weltmeisterin Melanie Mathys führte die beiden Juniorinnen Hannah Müller und Flavia Zimmermann zur Silbermedaille, knapp hinter den siegreichen Französinnen. Das Schweizer Team besiegte die stärker eingeschätzten Tschechinnen und das deutsche Damenteam

Das Junioren- und U23-Team der Schweiz zeigte an diesen Weltmeisterschaften einen tollen Auftritt. Sie konnten ihre beste Leistung im richtigen Moment abrufen und aus den Zielsetzungen von drei WM-Medaillen wurden zum Schluss das Doppelte, nämlich sechs Medaillen (Vier Einzel- und zwei Teammedaillen). Das Schweizer Team fährt am Sonntag mit zwei kompletten Medaillensätzen zurück in die Schweiz und Athleten und Betreuer dürfen mehr als zufrieden sein. Gute Stimmung im Team, gute Betreuung durch die Trainerinnen und den Physio, leistungsbereite Athleten und ein Quentchen Glück im richtigen Moment sind die Voraussetzungen für diese Medaillenausbeute. Zu den Medaillen kommen noch viele Topergebnisse mit Plätzen in den Top Ten oder neun Qualifikationen für die Sprintfinals.

Mathys

Linus

 

Tag 1: Klassisches Rennen

Melanie Mathys ist U23-Weltmeisterin und Linus Bolzern holt sich die Silbermedaille bei den Junioren

Zum Auftakt der Jun-/U23-WM auf der Mur gab es bereits zwei Medaillen für die Schweizer Delegation. Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und holte sich ihren ersten U23-Titel über die klassische Distanz vor der Italienerin Mathilde Rosa und der Tschechin Martina Satkova. An der letzten U23-WM vor zwei Jahren in den USA musste sie sich noch mit der Bronzemedaille begnügen und wollte dies an ihrer letzten U23-WM noch ändern. Melanie Mathys ging als aktuelle Gesamtweltcupsiegerin 2017 in der Favoritenrolle an den Start, konnte aber mit dem Druck gut umgehen. Sie startete als zweitletzte des U23-Damenfeldes und war durch ihre Betreuercrew auf der zwanzig Minuten langen Wildwasserstrecke jeweils gut über ihre Zwischenzeiten informiert. Im Ziel lag sie sieben Sekunden vor ihren Konkurrentinnen und Mathys hatte die Silbermedaille auf sicher. Es fehlte nur noch die Französin Phenicia Dupras, aber auch sie konnte die Solothurnerin nicht mehr gefährden.

Eine überzeugende Leistung zeigte der Luzerner Juniorenfahrer Linus Bolzern und holte sich die Silbermedaille. Er hatte bereits beim heimischen Weltcuprennen auf der Muota vor einem Monat mit seinem fünften Rang mitten in der Weltelite gezeigt, dass mit ihm an der Junioren-WM zu rechnen sein wird. Als er nach seiner entfesselten Fahrt ins Ziel kam, deklassierte er seine Konkurrenten um mehr als dreissig Sekunden und lange sah es sogar nach einem Sieg aus. Erst der Franzose Augustin Reboul konnte sich noch knapp vor dem Schweizer klassieren. Linus Bolzern holte mit seiner tollen Leistung die erste Silbermedaille des Schweizerischen Kanuverbandes an Junioren-Weltmeisterschaften bei den Herren.

Etliche Top-Klassierungen bei den Juniorinnen und Junioren bewiesen das grosse Potenzial der Mannschaft. So erreichte zum Beispiel der Nidwaldner Jonah Müller im C1 trotz seiner erst 15 Jahre mit dem 13. Rang einen Platz in der ersten Ranglistenhälfte.
Bei den Juniorinnen konnten die Nidwaldnerinnen Hannah Müller und Flavia Zimmermann gegen die überlegenen Tschechinnen nichts ausrichten. Die beiden Schweizerinnen belegten im Klassement die Ränge Sechs und Acht.
Bei den K1 Herren glänzten neben Linus Bolzern auch Robin Häfeli mit Rang 17 und Leano Meier als 24. Cornel Bretscher konnte nach einem Fahrfehler in der Schlüsselstelle sein Ziel der Top 20 nicht mehr erreichen.

Beim Rennen der U23-Herren schaffte der Solothurner Nico Meier den angestrebten Platz unter den Top Ten und konnte sich als Achter klassieren.

Tag 2: Teamrennen klassisch

Bronze für das Schweizer U23 Damenteam!

In einem knappen Rennen wurden die Schweizerinnen hinter den Tschechinnen und den Französinnen Dritte und holten sich die dritte Medaille für die Schweiz an der Junioren- /U23-WM in Österreich. Damit hat das Schweizer Team die Zielsetzungen bereits nach Halbzeit der Wettkämpfe erfüllt und es warten ja noch die Sprintrennen!

Die Schweizer Junioren werden in einem extrem engen Rennen starke Sechste mit nur 3,5 Sekunden Rückstand aufs Podest!

1


WELTCUP MUOTA 3./4. JUNI 2017

Live-Stream der Wettkämpfe (Aufzeichnung)

Website

Schweizer Team am ersten Weltcupwochenende sehr erfolgreich:

Ausgezeichnete Schweizer Resultate am Weltcup der Kanuabfahrt im Muotatal: Dieses Wochenende fanden auf der Muota die Classic und Sprint Rennen der Kanuabfahrt statt. Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte an ihre Erfolge an der EM anknüpfen.
Die Klassik Rennen konnten am Samstag bei besten Bedingungen stattfinden. Rund 140 Athleten aus 14 Nationen standen am Start. Für erfreuliche Resultate aus Schweizer Sicht sorgten die zwei Podestplätze von Melanie Mathys und Hannah Müller im Kajak sowie Sabine Eichenbergers zweiter Rang im Kanadier Einer. Frankreich feierte einen Doppelsieg im Kanadier Zweier der Männer. Auch beim Kajak Einer standen mit Paul Graton (2.) und Paul Jean (3.) zwei Franzosen auf dem Podest.
Nachwuchstalent Linus Bolzern aus Luzern erreichte dort den guten 5. Rang
Am Sonntag sorgten der Regen und der hohe Wasserstand für Verzögerung im Rennablauf. Bei fast doppelt so viel Wasser wie am Vortag wurden Kanuten wie Veranstalter stark gefordert. Die drei Läufe des Sprintrennens konnten aber ohne grössere Probleme durchgeführt werden. Auch über die Kurzdistanz konnten sich auf dem wuchtigen Wasser die Franzosen behaupten. Insgesamt gewinnen sie in den Sprint-Rennen 8 Medaillen. Aber auch die Schweizer Athletinnen konnten gute Resultate realisieren. Melanie Mathys holt sich Sieg über die klassische Distanz vom Vortag wiederum Silber im Sprint. Und Sabine Eichenberger platziert sich auf Rang 4 im Kanadier Einer.
Athleten und Organisatoren können auf ein spannendes und erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Nach dem Abschluss des Weltcups beginnt bereits die Organisation der Weltmeisterschaft. In einem Jahr werden sich die weltbesten Kanufahrer wieder an der Muota versammeln.

Resultate


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Paddeltechnik Lernunterlagen
von Diethelm, Gasser, Stössel, Eichenberger
(Ideal zum Ausdrucken auf A3 und Aushängen im Bootshaus)
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Paddeltechnik 2 Paddeltechnik 3 Paddeltechnik 4

 

Tag 1: Klassisches Rennen

Melanie Mathys ist U23-Weltmeisterin und Linus Bolzern holt sich die Silbermedaille bei den Junioren

Zum Auftakt der Jun-/U23-WM auf der Mur gab es bereits zwei Medaillen für die Schweizer Delegation. Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und holte sich ihren ersten U23-Titel über die klassische Distanz vor der Italienerin Mathilde Rosa und der Tschechin Martina Satkova. An der letzten U23-WM vor zwei Jahren in den USA musste sie sich noch mit der Bronzemedaille begnügen und wollte dies an ihrer letzten U23-WM noch ändern. Melanie Mathys ging als aktuelle Gesamtweltcupsiegerin 2017 in der Favoritenrolle an den Start, konnte aber mit dem Druck gut umgehen. Sie startete als zweitletzte des U23-Damenfeldes und war durch ihre Betreuercrew auf der zwanzig Minuten langen Wildwasserstrecke jeweils gut über ihre Zwischenzeiten informiert. Im Ziel lag sie sieben Sekunden vor ihren Konkurrentinnen und Mathys hatte die Silbermedaille auf sicher. Es fehlte nur noch die Französin Phenicia Dupras, aber auch sie konnte die Solothurnerin nicht mehr gefährden.

Eine überzeugende Leistung zeigte der Luzerner Juniorenfahrer Linus Bolzern und holte sich die Silbermedaille. Er hatte bereits beim heimischen Weltcuprennen auf der Muota vor einem Monat mit seinem fünften Rang mitten in der Weltelite gezeigt, dass mit ihm an der Junioren-WM zu rechnen sein wird. Als er nach seiner entfesselten Fahrt ins Ziel kam, deklassierte er seine Konkurrenten um mehr als dreissig Sekunden und lange sah es sogar nach einem Sieg aus. Erst der Franzose Augustin Reboul konnte sich noch knapp vor dem Schweizer klassieren. Linus Bolzern holte mit seiner tollen Leistung die erste Silbermedaille des Schweizerischen Kanuverbandes an Junioren-Weltmeisterschaften bei den Herren.

Etliche Top-Klassierungen bei den Juniorinnen und Junioren bewiesen das grosse Potenzial der Mannschaft. So erreichte zum Beispiel der Nidwaldner Jonah Müller im C1 trotz seiner erst 15 Jahre mit dem 13. Rang einen Platz in der ersten Ranglistenhälfte.
Bei den Juniorinnen konnten die Nidwaldnerinnen Hannah Müller und Flavia Zimmermann gegen die überlegenen Tschechinnen nichts ausrichten. Die beiden Schweizerinnen belegten im Klassement die Ränge Sechs und Acht.
Bei den K1 Herren glänzten neben Linus Bolzern auch Robin Häfeli mit Rang 17 und Leano Meier als 24. Cornel Bretscher konnte nach einem Fahrfehler in der Schlüsselstelle sein Ziel der Top 20 nicht mehr erreichen.

Beim Rennen der U23-Herren schaffte der Solothurner Nico Meier den angestrebten Platz unter den Top Ten und konnte sich als Achter klassieren.

Tag 2: Teamrennen klassisch

Bronze für das Schweizer U23 Damenteam!

In einem knappen Rennen wurden die Schweizerinnen hinter den Tschechinnen und den Französinnen Dritte und holten sich die dritte Medaille für die Schweiz an der Junioren- /U23-WM in Österreich. Damit hat das Schweizer Team die Zielsetzungen bereits nach Halbzeit der Wettkämpfe erfüllt und es warten ja noch die Sprintrennen!

Die Schweizer Junioren werden in einem extrem engen Rennen starke Sechste mit nur 3,5 Sekunden Rückstand aufs Podest!

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An den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften, welche am kommenden Dienstag im österreichischen Murau beginnen, wurden vom Schweizerischen Kanuverband insgesamt 11 Athleten selektioniert. Das Schweizer Team fährt mit mit grossen Ambitionen nach Österreich. Mindestens drei Medaillen sind die Zielsetzungen.
Nach ihrem Gesamtweltcupsieg vor einigen Wochen, reist die Solothurnerin Melanie Mathys mit sehr grossen Erwartungen an die U23-WM. An der letzten U23-WM vor zwei Jahren in Amerika, wurde sie U23-Weltmeisterin im Sprint. Die Zielsetzungen für ihre letzte U23-WM Teilnahme sind Podestplätze, aber sicher steht die Verteidigung ihres U23-WM-Titels im Vordergrund. Um diese Zielsetzungen erreichen zu können, richtete sie ihre Planung nach Abschluss der Weltcuprennen zusammen mit ihrer Solothurner Trainerin Kristin Amstutz, konsequent auf die U23-WM aus. Dazu gehörte auch noch ein Trainingslager mit dem Team auf der WM-Strecke Anfangs Juli. Neben der Teamleaderin Melanie Mathys verfügt das Schweizer Team über weitere Zugpferde. Die beiden Nidwaldner Juniorinnen Hannah Müller und Flavia Zimmermann verfügen ebenfalls über Medaillenpotential und auch im Teamrennen der U23-Damen wird sich eine weitere Möglichkeit bieten, eine WM-Medaille zu holen. Die Schweizer Mannschaft verfügt mit Melanie Mathys und ihren beiden Nidwaldner Kolleginnen Hannah Müller und Flavia Zimmermann über ein sehr schnelles Damenteam mit grossen Medaillenchancen. Dies bewiesen sie beim ersten Weltcuprennen auf der Muota (SUI) dieses Jahr. Die drei Schweizerinnen belegten die Ränge Eins (Mathys), Drei (Müller) und Fünf (Zimmermann) und bewiesen damit ihr enormes Potential.
An den Erfolg vom letzten Jahr an der Junioren-EM auf derselben Strecke anknüpfen, will der Luzerner Juniorenfahrer Linus Bolzern. Er will seine EM-Bronzemedaille im Sprint bestätigen, wenn nicht noch verbessern. Auch er hat sein Medaillenpotential bei den letzten Rennen klar bewiesen und hat mit seinem fünften Schlussrang beim heimischischen Weltcuprennen auf der Muota ein klares Ausrufezeichen gesetzt.

Das Schweizer Team:

Damen Kajak: Melanie Mathys (U23), Hannah Müller (JUN), Flavia Zimmermann (JUN)
Damen Kanadier: Hannah Müller (JUN)
Herren: Nico Meier (U23), Linus Bolzern (JUN), Leano Meier (JUN), Cornel Bretscher (JUN), Robin Häfeli (JUN)
Herren Kanadier: Benjamin Müller (JUN), Jonah Müller (JUN). Bolzern/Müller (JUN)
Trainer: Kristin Amstutz (Junioren-Nationaltrainerin), Annalena Kuttenberger (Trainerin, Leiterin RLZ Zentralschweiz), Thjis Waasdorp (Physio)

Website: http://www.murau2017.com
Programm

Der SKV hat die Selektionen bekannt gegeben:

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TITLIS RIVER RACE 2017

Ranglisten


Weltcupfinale 3+4 in Augsburg

Melanie ​Mathys ​gewinnt ​Gesamtweltcup ​2017 ​in ​der ​Wildwasserabfahrt

Melanie ​Mathys ​gewinnt ​nach ​2016 ​auch ​den ​Gesamtweltcup ​2017. ​Die ​Solothurnerin ​legte ​den ​Grundstein ​für ​den ​erneuten ​Gewinn ​des ​Gesamtweltcups ​in ​der ​ersten ​drei ​Rennen ​mit ​zwei ​Siegen ​und ​einer ​Silbermedaille ​und ​konnte ​mit ​einem ​beruhigenden ​Vorsprung ​ins ​letzte ​Weltcuprennen ​in ​Augsburg ​gehen. ​Ein ​zehnter ​Rang ​im ​abschliessenden ​klassischen ​Rennen ​über ​vier ​Kilometer ​auf ​dem ​Lech ​hätte ​für ​die ​Titelverteidigung ​gereicht. ​Melanie ​Mathys ​wollte ​aber ​auch ​im ​letzten ​Rennen ​auf ​das ​Podest ​und ​schaffte ​dies ​mit ​einem ​dritten ​Rang ​auch. ​Das ​Rennen ​gewann ​die ​Französin ​Claire ​Bren ​vor ​der ​holländischen ​Flachbahnspezialistin ​Eef ​Haze. ​Mathys ​stand ​damit ​in ​jedem ​der ​vier ​Weltcuprennen ​auf ​dem ​Podest ​und ​konnte ​ihren ​Gesamtweltcupsieg ​vom ​letzten ​Jahr ​souverän ​verteidigen.

Einen ​Supertag ​erwischte ​der ​Solothurner ​Nico ​Meier. ​Nach ​für ​ihn ​entäuschenden ​Resultaten ​in ​den ​vorherigen ​Weltcuprennen, ​schaffte ​er ​beim ​Finalrennen ​den ​erstmaligen ​Sprung ​in ​die ​Top ​Ten ​und ​klassierte ​sich ​auf ​dem ​achten ​Schlussrang. ​Damit ​erzielte ​er ​sein ​bestes ​Ergebnis ​an ​einem ​int. ​Anlass. ​Die ​Herrenkategorie ​wurde ​durch ​Simon ​Oven ​(SLO) ​gewonnen.

Auch ​Sabine ​Eichenberger ​zeigte ​gegenüber ​dem ​gestrigen ​Sprintrennen ​eine ​klare ​Steigerung ​und ​siegte ​vor ​der ​italienischen ​Weltcupleaderin ​Cecilia ​Panato. ​Die ​flache ​und ​lange ​Strecke ​auf ​dem ​Lech ​kam ​der ​Bruggerin ​entgegen ​und ​so ​schaffte ​sie ​mit ​ihrem ​Sieg ​sogar ​noch ​den ​Sprung ​auf ​das ​Podest ​des ​Gesamtweltcups ​und ​wurde ​Gesamtzweite.

Fabio ​Gretner ​in ​der ​Kategorie ​Kanadier-Einer ​konnte ​sein ​Resultat ​vom ​Sprint ​nicht ​verbessern ​und ​belegte ​den ​13. ​Rang. ​Gewonnen ​wurde ​diese ​Kategorie ​durch ​den ​Tschechen ​Ondrej ​Rolenc.

Sieg für Melanie Mathys im Sprintrennen (Bericht vom Samstag)

Die Solothurnerin Melanie Mathys steht auch im dritten Weltcuprennen auf dem Podest. Nach dem erfolgreichen Weltcupauftakt beim Heimrennen auf der Muota vor einer Woche, bei dem sie eine Gold- und eine Silbermedaille holte, war sie auch beim dritten Weltcuprennen auf dem Eiskanal in Augsburg nicht zu schlagen. Bei den Qualifikationsläufen am Morgen hatte sie zwar nur die fünftbeste Zeit. Im Finalrennen der besten Zwölf fuhr sie aber eine klare Bestzeit, die keine der folgenden Konkurrentinnen mehr unterbieten konnte. Sie gewann das Sprintrennen vor der Französin Lise Vinet und der Deutschen Alke Overbeck. Damit stand sie in jedem Weltcuprennen auf dem Podest und geht als klare Leaderin im Gesamtweltcup ins Finalrennen vom Sonntag.

Die Bruggerin Sabine Eichenberger im Kanadier Einer, konnte sich im Training und bei den Qualifikationsläufen mit der schwierigen Strecke auf dem olympischen Eiskanal von 1972 nicht so richtig anfreunden. Nach sehr guten Ergebnissen am letzten Wochenende, musste sie sich diesmal mit Rang Sieben zufrieden geben. Die Französinnen holten sich mit Claire Haab und der Siegerin des Sprints auf der Muota, Cindy Coat, einen Doppelsieg.

Der Sempacher Fabio Gretener konnte sich im Kanadier Einer für das Finalrennen qualifizieren. Er konnte sich aber gegenüber der Qualifikation nicht mehr steigern und wurde Elfter. Sieger wurde der Deutsche Normen Weber bei seinem Abschiedsrennen. Er wird nach diesem Wochenende vom Spitzenport zurücktreten.

Das Sprintrennen der Kajak Herren gewannen Neic Znidarcic (SLO), der Siegers des Sprinrtennens vor einer Woche und Björn Beerschwenger (D). Beide erreichten im Finalrennen genau die gleiche Zeit. Der Solothurner Nico Meier scheiterte bereits in der Qualifikation und verpasste das Finalrennen der besten Fünfzehn knapp.

 


WELTCUP MUOTA 3./4. JUNI 2017

Live-Stream der Wettkämpfe (Aufzeichnung)

Website

Schweizer Team am ersten Weltcupwochenende sehr erfolgreich:

Ausgezeichnete Schweizer Resultate am Weltcup der Kanuabfahrt im Muotatal: Dieses Wochenende fanden auf der Muota die Classic und Sprint Rennen der Kanuabfahrt statt. Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte an ihre Erfolge an der EM anknüpfen.
Die Klassik Rennen konnten am Samstag bei besten Bedingungen stattfinden. Rund 140 Athleten aus 14 Nationen standen am Start. Für erfreuliche Resultate aus Schweizer Sicht sorgten die zwei Podestplätze von Melanie Mathys und Hannah Müller im Kajak sowie Sabine Eichenbergers zweiter Rang im Kanadier Einer. Frankreich feierte einen Doppelsieg im Kanadier Zweier der Männer. Auch beim Kajak Einer standen mit Paul Graton (2.) und Paul Jean (3.) zwei Franzosen auf dem Podest.
Nachwuchstalent Linus Bolzern aus Luzern erreichte dort den guten 5. Rang
Am Sonntag sorgten der Regen und der hohe Wasserstand für Verzögerung im Rennablauf. Bei fast doppelt so viel Wasser wie am Vortag wurden Kanuten wie Veranstalter stark gefordert. Die drei Läufe des Sprintrennens konnten aber ohne grössere Probleme durchgeführt werden. Auch über die Kurzdistanz konnten sich auf dem wuchtigen Wasser die Franzosen behaupten. Insgesamt gewinnen sie in den Sprint-Rennen 8 Medaillen. Aber auch die Schweizer Athletinnen konnten gute Resultate realisieren. Melanie Mathys holt sich Sieg über die klassische Distanz vom Vortag wiederum Silber im Sprint. Und Sabine Eichenberger platziert sich auf Rang 4 im Kanadier Einer.
Athleten und Organisatoren können auf ein spannendes und erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Nach dem Abschluss des Weltcups beginnt bereits die Organisation der Weltmeisterschaft. In einem Jahr werden sich die weltbesten Kanufahrer wieder an der Muota versammeln.

Resultate

Junioren-/ U23-WM in Murau (AUT)

Der SKV hat die Selektionen bekannt gegeben:

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TITLIS RIVER RACE 2017

Das beliebte Kanurennen Titlis River Race im Herzen der Schweiz steht wieder in den Startlöchern.

Am 01. & 02. Juli 2017 erwartet die Zuschauer wie auch die Wettkämpfer ein interessantes Kanuspektaktel auf der Engelberger Aa. Die Wettkampfstrecke ist zwischen Wolfenschiessen bis zur Brücke in Büren. Der Sprint wird beim Industriegebiet in Dallenwil durchgeführt. Am Titlis River Race 2017 werden die Schweizermeisterschaften in den Kategorien Sprint, Mannschafts Sprint und Klassisch Mannschaft durchgeführt. Dieses Jahr findet zudem das erste Mal am Sonntag einen Boater Cross auf der Sprintstrecke statt.

Wir freuen uns auf ein weiteren tollen Kanuevent auf der Engelberger AA.

Infos: https://www.kcnw.ch/titlisriverrace
Anmeldung: http://gipsy.ws/Kanu/user/login (Passwörter: kanu / kanu)

Neu: Wir werden zudem eine Kategorie Benjamin führen. Diese fahren an beiden Tagen nur die Sprint-Strecke.

Im Weiteren habe ich nun noch eine Unterkunftsmöglichkeit in der Zivilschutz-Anlage in Buochs mieten können.

Dies ist in der ergänzten Ausschreibung enthalten.

https://www.kcnw.ch/news/titlis-river-race-2017-07-06-2017

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Weltcupfinale 3+4 in Augsburg

Melanie ​Mathys ​gewinnt ​Gesamtweltcup ​2017 ​in ​der ​Wildwasserabfahrt

Melanie ​Mathys ​gewinnt ​nach ​2016 ​auch ​den ​Gesamtweltcup ​2017. ​Die ​Solothurnerin ​legte ​den ​Grundstein ​für ​den ​erneuten ​Gewinn ​des ​Gesamtweltcups ​in ​der ​ersten ​drei ​Rennen ​mit ​zwei ​Siegen ​und ​einer ​Silbermedaille ​und ​konnte ​mit ​einem ​beruhigenden ​Vorsprung ​ins ​letzte ​Weltcuprennen ​in ​Augsburg ​gehen. ​Ein ​zehnter ​Rang ​im ​abschliessenden ​klassischen ​Rennen ​über ​vier ​Kilometer ​auf ​dem ​Lech ​hätte ​für ​die ​Titelverteidigung ​gereicht. ​Melanie ​Mathys ​wollte ​aber ​auch ​im ​letzten ​Rennen ​auf ​das ​Podest ​und ​schaffte ​dies ​mit ​einem ​dritten ​Rang ​auch. ​Das ​Rennen ​gewann ​die ​Französin ​Claire ​Bren ​vor ​der ​holländischen ​Flachbahnspezialistin ​Eef ​Haze. ​Mathys ​stand ​damit ​in ​jedem ​der ​vier ​Weltcuprennen ​auf ​dem ​Podest ​und ​konnte ​ihren ​Gesamtweltcupsieg ​vom ​letzten ​Jahr ​souverän ​verteidigen.

Einen ​Supertag ​erwischte ​der ​Solothurner ​Nico ​Meier. ​Nach ​für ​ihn ​entäuschenden ​Resultaten ​in ​den ​vorherigen ​Weltcuprennen, ​schaffte ​er ​beim ​Finalrennen ​den ​erstmaligen ​Sprung ​in ​die ​Top ​Ten ​und ​klassierte ​sich ​auf ​dem ​achten ​Schlussrang. ​Damit ​erzielte ​er ​sein ​bestes ​Ergebnis ​an ​einem ​int. ​Anlass. ​Die ​Herrenkategorie ​wurde ​durch ​Simon ​Oven ​(SLO) ​gewonnen.

Auch ​Sabine ​Eichenberger ​zeigte ​gegenüber ​dem ​gestrigen ​Sprintrennen ​eine ​klare ​Steigerung ​und ​siegte ​vor ​der ​italienischen ​Weltcupleaderin ​Cecilia ​Panato. ​Die ​flache ​und ​lange ​Strecke ​auf ​dem ​Lech ​kam ​der ​Bruggerin ​entgegen ​und ​so ​schaffte ​sie ​mit ​ihrem ​Sieg ​sogar ​noch ​den ​Sprung ​auf ​das ​Podest ​des ​Gesamtweltcups ​und ​wurde ​Gesamtzweite.

Fabio ​Gretner ​in ​der ​Kategorie ​Kanadier-Einer ​konnte ​sein ​Resultat ​vom ​Sprint ​nicht ​verbessern ​und ​belegte ​den ​13. ​Rang. ​Gewonnen ​wurde ​diese ​Kategorie ​durch ​den ​Tschechen ​Ondrej ​Rolenc.

Sieg für Melanie Mathys im Sprintrennen (Bericht vom Samstag)

Die Solothurnerin Melanie Mathys steht auch im dritten Weltcuprennen auf dem Podest. Nach dem erfolgreichen Weltcupauftakt beim Heimrennen auf der Muota vor einer Woche, bei dem sie eine Gold- und eine Silbermedaille holte, war sie auch beim dritten Weltcuprennen auf dem Eiskanal in Augsburg nicht zu schlagen. Bei den Qualifikationsläufen am Morgen hatte sie zwar nur die fünftbeste Zeit. Im Finalrennen der besten Zwölf fuhr sie aber eine klare Bestzeit, die keine der folgenden Konkurrentinnen mehr unterbieten konnte. Sie gewann das Sprintrennen vor der Französin Lise Vinet und der Deutschen Alke Overbeck. Damit stand sie in jedem Weltcuprennen auf dem Podest und geht als klare Leaderin im Gesamtweltcup ins Finalrennen vom Sonntag.

Die Bruggerin Sabine Eichenberger im Kanadier Einer, konnte sich im Training und bei den Qualifikationsläufen mit der schwierigen Strecke auf dem olympischen Eiskanal von 1972 nicht so richtig anfreunden. Nach sehr guten Ergebnissen am letzten Wochenende, musste sie sich diesmal mit Rang Sieben zufrieden geben. Die Französinnen holten sich mit Claire Haab und der Siegerin des Sprints auf der Muota, Cindy Coat, einen Doppelsieg.

Der Sempacher Fabio Gretener konnte sich im Kanadier Einer für das Finalrennen qualifizieren. Er konnte sich aber gegenüber der Qualifikation nicht mehr steigern und wurde Elfter. Sieger wurde der Deutsche Normen Weber bei seinem Abschiedsrennen. Er wird nach diesem Wochenende vom Spitzenport zurücktreten.

Das Sprintrennen der Kajak Herren gewannen Neic Znidarcic (SLO), der Siegers des Sprinrtennens vor einer Woche und Björn Beerschwenger (D). Beide erreichten im Finalrennen genau die gleiche Zeit. Der Solothurner Nico Meier scheiterte bereits in der Qualifikation und verpasste das Finalrennen der besten Fünfzehn knapp.

 


WELTCUP MUOTA 3./4. JUNI 2017

Live-Stream der Wettkämpfe (Aufzeichnung)

Website

Schweizer Team am ersten Weltcupwochenende sehr erfolgreich:

Ausgezeichnete Schweizer Resultate am Weltcup der Kanuabfahrt im Muotatal: Dieses Wochenende fanden auf der Muota die Classic und Sprint Rennen der Kanuabfahrt statt. Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte an ihre Erfolge an der EM anknüpfen.
Die Klassik Rennen konnten am Samstag bei besten Bedingungen stattfinden. Rund 140 Athleten aus 14 Nationen standen am Start. Für erfreuliche Resultate aus Schweizer Sicht sorgten die zwei Podestplätze von Melanie Mathys und Hannah Müller im Kajak sowie Sabine Eichenbergers zweiter Rang im Kanadier Einer. Frankreich feierte einen Doppelsieg im Kanadier Zweier der Männer. Auch beim Kajak Einer standen mit Paul Graton (2.) und Paul Jean (3.) zwei Franzosen auf dem Podest.
Nachwuchstalent Linus Bolzern aus Luzern erreichte dort den guten 5. Rang
Am Sonntag sorgten der Regen und der hohe Wasserstand für Verzögerung im Rennablauf. Bei fast doppelt so viel Wasser wie am Vortag wurden Kanuten wie Veranstalter stark gefordert. Die drei Läufe des Sprintrennens konnten aber ohne grössere Probleme durchgeführt werden. Auch über die Kurzdistanz konnten sich auf dem wuchtigen Wasser die Franzosen behaupten. Insgesamt gewinnen sie in den Sprint-Rennen 8 Medaillen. Aber auch die Schweizer Athletinnen konnten gute Resultate realisieren. Melanie Mathys holt sich Sieg über die klassische Distanz vom Vortag wiederum Silber im Sprint. Und Sabine Eichenberger platziert sich auf Rang 4 im Kanadier Einer.
Athleten und Organisatoren können auf ein spannendes und erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Nach dem Abschluss des Weltcups beginnt bereits die Organisation der Weltmeisterschaft. In einem Jahr werden sich die weltbesten Kanufahrer wieder an der Muota versammeln.

Resultate


Ticino/Moesa 20.+21. Mai 2017 (SM-klassisch)

Ranglisten

Bei den internationalen Kanurennen in Bellinzona wurden am Samstag auf der Moesa auch die Schweizermeisterschaften über die klassische Distanz ausgetragen. Mit Teilnehmern aus sechs Nationen, waren die beiden Rennen des Wochenendes sehr gut besetzt.
Bei den Kajak Elite konnten die beiden amtierenden Schweizermeister ihre Titel verteidigen. Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte sich sowohl gegen die schweizerische, als auch die internationale Konkurrenz durchsetzen und holte sich den Tagessieg. Nico Meier bei den Herren holte sich zwar den Meistertitel, musste sich aber hauchdünn dem Franzosen Faget geschlagen geben. Nur gerade 3 Hundertstel trennte die beiden nach 13 min Fahrzeit.
Für die Überraschung des Tages sorgte Linus Bolzern. Der Luzener Juniorenfahrer zeigte sich in Topform und holte sich vor starker int. Konkurrenz den Tagessieg. Der Bronzemedaillengewinner der Junioren-Europameisterschaften 2016 ist damit auf Kurs um sein Ziel eines Podestplatzes an der Junioren-Weltmeisterschaft 2017 zu erreichen. Auch in der Juniorinnenkategorie gab es mit Hanah Müller einen Schweizer Sieg.
Bei den Kanadiern Einer konnte sich der Nidwaldner Benjamin Müller gegen den Titelverteidiger Fabio Gretener (Sempach) durchsetzen und holte sich seinen ersten Elitetitel.

Auch beim Sprintrennen vom Sonntag auf der Schwallstrecke bei Arbedo, konnte sich das Schweizer Team gut behaupten. Die Siege in den Juniorenkategorien gingen mit Linus Bolzern (Luzern) und Hannah Müller (Buochs) erneut an die Einheimischen und auch Melanie Mathys vermochte ihren Sieg vom Vortag zu wiederholen.Sie konnte sich gegen die Französin Alice Schmitt durchsetzen.

Website


Europameisterschaften Wildwasserabfahrt in Skopje (Mazedonien)
10. - 14. Mai 2017

Sprintrennen

Bronzemedaille für Melanie Mathys

Nachdem Sabine Eichenberger über die klassische Distanz Europameisterin im Einerkanadier wurde, konnte die Solothurnerin Melanie Mathys im Sprint zuschlagen. Sie schaffte den angestrebten Sprung aufs Siegerpodest und klassierte sich hinter den beiden Französinnen Claire Bren und Lise Vinet auf dem dritten Rang. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille erreichte sie ihre Zielsetzungen für diese Europameisterschaft und konnte sich nach dem für sie eher entäuschenden sechsten Rang im klassischen Rennen vom Donnerstag klar steigern.

Meli

Bereits die Qualifikationsläufe am Samstag Morgen liefen für die Solothurnerin hervorragend. Schon im ersten Lauf schaffte sie als Zweite hinter der Italienerin Mathilde Rosa die direkte Qualifikation für den Finallauf und konnte sich so in Ruhe auf den entscheidenden Finallauf vorbereiten. Da im Finallauf in der umgekehrten Reihenfolge gestartet wurde, kam beim Zieleinlauf von Melanie Mathys noch einmal Spannung auf, da sie die beiden vor ihr gestarteten Französinen nicht schlagen konnte und die Qualisiegerin noch am Start war. Mathilde Rosa konnte aber die Solothurnerin nicht mehr vom Podest stossen und damit stand der Medaillengewinn fest. Nach der WM-Silbermedaille 2013 und der WM-Bronzemedaille 2016 jeweils im Sprint ist es bereits die dritte Sprintmedaille für die Solothurnerin.

Die neue Europameisterin über die klassische Distanz, Sabine Eichenberger, verpasste nach einer verhaltenen Fahrt im ersten Qualilauf die direkte Qualifikation für den Final und musste den Umweg über den zweiten Qualifikationslauf nehmen. Im Final lief es der Bruggerin aber optimal und sie konnte sich gegenüber ihrer Qualifikationszeit klar steigern. Am Schluss reichte es ganz knapp nicht aufs Podest. Acht Hundertstelssekunden trennten sie von der drittplatzierten Französin Cindy Coat. Gewonnen wurde das Rennen von der Italienerin Marlene Ricciardi vor ihrer Teamkollegin Cecilia Panato.

Keinen guten Tag erwischte Fabio Gretener im Einerkanadier. Der Sempacher verpasste als 21. der Qualifikation seine Ziele für die EM klar. Nach dem 16. Rang im klassischen Rennen war vom Sprintspezialisten eine Steigerung erwartet worden.

Mit den zwei EM-Medaillen konnte das kleine Schweizer Team die Erwartungen mehr als erfüllen und kann mit weiteren Medaillenhoffnungen in die Weltcupserie starten, die am Pfingstwochenende auf der Muota beginnen wird.

Klassisches Rennen

Sabine Eichenberger ist Europameisterin über die klassische Distanz!

Der Auftakt zu den Europameisterschaften in Skopje (Mazedonien) ist dem Schweizer Team geglückt. Die Bruggerin Sabine Eichenberger wurde im Einerkanadier über die klassische Distanz Europameisterin. Sie konnte sich mit einem sehr knappen Vorsprung vor der Italienerin Cecilia Panato und der tschechischen Favoritin Karolina Paloudova durchsetzen. Bereits vor genau zwanzig Jahren wurde die Bruggerin auf der Isère (FRA) zum ersten Mal Europameisterin, damals aber noch im Kajak. Nach einem weiteren EM-Titel 2011 im Kajak, war es für Sabine Eichenberger ihr erster EM-Sieg im Einerkanadier.

Nicht zufrieden mit ihrem Rennen war die Solothurnerin Melanie Mathys. Sie verpasste das angestrebte Podest und klassierte sich auf dem sechsten Rang. Neue Europameisterin wurde die Tschechin Klara Hricova. Sabine Eichenberger wäre für das Kajakrennen ebenfalls selektioniert gewesen, verzichtete aber auf einen Start, da das Rennen der Einerkanadier sehr kurz danach angesetzt wurde. Diese Taktik hat sich mit dem Gewinn des EM-Titels ausgezahlt.

Auch der Sempacher Fabio Gretener bei den Kanadiern verlor viel Zeit auf den tschechischen Sieger Andrej Rolenc und klassierte sich auf dem 14. Rang.

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Die neue Europameisterin Sabine Eichenberger beim Sprinttraining in Skopje

 

EM Skopje

Website

Der neue Bus für das Kanu-Leistungszentrum Solothurn und die Nationalmannschaft Wildwasserabfahrt ist im Einsatz!

Bus

Gerade rechtzeitig vor der Kanu-EM in Mazedonien (Skopje), die am 10. Mai beginnt, konnte der neue Bus in Betrieb genommen werden. Der Bus wurde durch eine IG Bus KLZ-SO finanziert und wird an die Nationalmannschaft und an das Kanu-Leistungszentrum Solothurn vermietet.
Da wir den alten Bus aus Kostengründen an den SKV zurückgeben mussten, suchten wir eine neue Finanzierungsmöhlichkeit und wir sind sehr zufrieden, dass es uns gelungen ist, innert kürzester Zeit eine IG mit Darlehensgeber zu gründen, welche die Busfinanzierung ermöglichten. Herzlichen Dank allen Unterstützern. Dank der Mithilfe der Garage Kurt Fluri Bellach, konnten wir sogar einen neuen Bus, anstelle einer Occasion anschaffen.
Für das Ressort Wildwasserabfahrt ist das eine grosse Erleichterung, sowohl finanziell, als auch transporttechnisch. Gegenüber der alten Lösung mit dem SKV-Bus können jetzt mehr als 5000.- Fr eingespart werden, die wieder den Athleten zu Gute kommen und transporttechnisch konnten die Schwächen des alten Busses verbessert werden (grössere Nutzlast, stärkerer Motor, hoher Komfort, etc.).
Wir danken allen Sponsoren, Darlehensgeber und Unterstützern für die gelungene Umsetzung des Busprojektes!

KLZ


Int. Kanurennen in Valstagna (ITA) 22. + 23. April

Klassisches Rennen Sonntag

Das Schweizer Abfahrtsteam hatte in Valstagna (ITA) nicht nur mit starken Konkurrenten zu kämpfen, auch der sehr tiefe Wasserstand des Flusses Brenta und der heftige Wind machte den Schweizern zu schaffen.
Bei den Damen musste Melanie Mathys auch im klassischen Rennen eine weitere Niederlage gegen die einheimische Rosa Matilde einstecken. Anzumerken ist aber, dass die Siegerin einen Heimvorteil hatte, da das Rennen auf ihrem Trainingsbach stattfand und sie auch bei diesem Wasserstand jede Stelle bestens kannte.
Die Bruggerin Sabine Eichenberger konnte zwar bei den Einerkanadierinnen gewinnen, ihre Laufzeit wurde aber von einer italienischen Nachwuchsfahrerin deutlich unterboten. Auch Sabine Eichenberger musste mit den Tücken des tiefen Wasserstandes kämpfen; eine vor ihr gestartete Konkurrentin blieb in einer engen Passage stecken und zwang Eichenberger zu einer ungeplanten Ehrenrunde, da sie nicht vorbei konnte.
Der Solothurner Nico Meier fuhr auch über die lange Distanz ein gutes Rennen und wurde erst durch den letzten Fahrer noch vom Podest verdrängt. Er hatte während des Rennens mit einem Materialproblem zu kämpfen, seine Fussstütze lockerte sich und er konnte nicht mehr richtig Druck aufbauen.
Gleich erging es dem Jugendfahrer Robin Häfeli. Nach seinem Podestplatz im Sprint, verpasste er im langen Rennen einen weiteren Medaillenrang nur gerade um einige Zehntel und wurde Vierter.
Gar nicht zurecht mit dem böigen Wind kam der Kanadierfahrer Fabio Wyss. Der Sempacher brachte sein Boot nicht richtig ins Gleiten und verlor sehr viel Zeit auf den italienischen Sieger Dell'agostino.

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Sprintrennen Samstag

Bei den int. Kanurennen im italienischen Valstagna konnten beim Sprintrennen am Samstag noch nicht alle Schweizer Teammitglieder an die guten Leistungen von Fulda anknüpfen. Vor allem den beiden Leistungsträgerinnen Melanie Mathys und Sabine Eichenberger lief es im Sprint noch nicht optimal. Der Solothurnerin Melanie Mathys unterlief ein Fahrfehler, sie verlor dadurch viel Zeit und musste sich für einmal mit dem dritten Rang begnügen. Auch der Bruggerin Sabine Eichenberger lief es im Einerkanadier nicht nach Wunsch und sie verlor trotz ihrem zweiten Schlussrang viel Zeit auf die Italienerin Ricciardi.
Zufrieden mit seiner Leistung war der Sempacher Fabio Gretener, der auf den Favoriten Quintarelli nur wenig Zeit verlor und sich auf dem dritten Rang klassieren konnte. Auch Nico Meier vermochte mit den Topfahrern mitzuhalten. Auf der sehr wenig Wasser führenden Brenta gelang ihm ein guter Finallauf und der Solothurner war mit seinem fünften Schlussrang zufrieden.
Auch der Solothurner Jugendfahrer Robin Häfeli schaffte, wie auch bereits beim Rennen in Fulda, erneut den Sprung auf das Podest und konnte sich im starken Feld auf dem dritten Rang klassieren.

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Ranglisten


 

Internationale Kanurennen in Fulda (D)

Schweizer Team zum Saisonauftakt sehr erfolgreich

Beim Saisonauftakt der Wildwasserkanuten im hessischen Fulda vermochte das Schweizer Team zu überzeugen. Vor allem die Schweizer Damen waren kaum zu schlagen. Sowohl im Sprintrennen vom Samstag, als auch am Sonntag über die klassische Distanz konnten die Solothurnerin Melanie Mathys und die Bruggerin Sabine Eichenberger bei den Elite-Damen einen Schweizer Doppelsieg feiern. In beiden Rennen konnten sie sich gegen die starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Die Gesamtweltcupsiegerin 2016 Melanie Mathys zeigte sich bereits in einer bestechenden Frühform und konnte die Europameisterin 2015, Alke Overbeck, jeweils klar distanzieren.
Sabine Eichenberger hatte an den beiden Renntagen ein volles Programm, startete sie doch auch noch in der Kategorie Einer-Kanadier und auch da konnte sie ihre Erfolge mit zwei klaren Siegen fortsetzen. Auch die Nidwaldner Juniorenfahrerein Hannah Müller versuchte sich erfolgreich mit Doppelstarts bei den Kajak und Kanadiern. Das Resultat waren drei Klassierungen zuoberst auf dem Podest. Nur gerade beim Sprintrennen im Kajak verpasste sie das Podest um 14 Hundertstelssekunden.
Zum ersten grossen Erfolg kam der Solothurner Nachwuchsfahrer Robin Häfeli. Sowohl im Sprint, als auch im langen Rennen schaffte er zum ersten Mal in seiner Karriere den Sprung auf ein internationales Podest und wurde zwei mal Dritter.

Bei den Kajak Herren zeigte Nico Meier im Sprint zwei gute Läufe, war aber nach dem Rennen mit seinem 11. Rang doch etwas entäuscht, war doch eine Top-Ten Klassierung das klare Ziel. Auch im Rennen vom Sonntag konnte er sein Ziel nicht erreichen. Durch den heftigen Regen stieg der Pegel der Fulda über Nacht massiv. Der Solothurner startete gut und bei der ersten Zwischenzeit konnte er mit den Besten mithalten. Vor der zweiten Zwischenzeit kenterte er auf der anspruchsvollen Strecke, konnte aber noch eskimotieren. Kurz vor Rennende kenterte er aber noch einmal und verlor dadurch viel Zeit.

Der Sempacher Fabio Gretener verpasste mit seinem vierten Rang im Sprint das Podest nur knapp. Auch er kam im klassischen Rennen mit den schwierigen Verhältnissen nicht zurecht und verlor trotz seinem vierten Rang viel Zeit auf die vor ihm liegenden Fahrer.

Rangliste Sprint

Rangliste klassisch

Meldung Infoticker.ch

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Die zweifache Siegerin in Fulda: Melanie Mathys


 

Ticino/Moesa 20.+21. Mai 2017 (SM-klassisch)

Der Tessiner Kanu-Verband “Gruppo Canoisti Ticinesi” organisiert zwei Abfahrt-Wettkämpfe auf den Flüssen Ticino und Moesa, wo Athleten aller Länder gerne willkommen sind. Es handelt sich deshalb für die Schweizer Kanuten um eine einmalige Gelegenheit, um sich mit international angesehenen Athleten messen zu können.
Am Samstag 20. Mai steht die klassische Abfahrt auf dem Plan, die für Schweizer Meisterschaft gilt. Es handelt sich dabei um eine 4 km lange Abfahrt mit Start in Grono und Ziel in Roveredo, ein Bündner Dorf, das 6 km östlich von Bellinzona liegt. Die gewählte Flussstrecke führt im oberen Teil durch eine wilde Gegend mit wiederholten Abschnitten mit Schwierigkeitsgrad WW II und WW III. Der untere Abschnitt führt durch das Dorf Roveredo, und zeichnet sich durch schnelle und wellige Abschnitte aus. Am Sonntag 21. Mai findet die Sprint-Abfahrt statt. Es handelt sich hier um eine schnelle und sehr wellige Strecke auf dem Fluss Ticino mit Schwierigkeitsgrad WW III.
Beide Wettkämpfe sind allen Kategorien offen, von den Jugend bis zu den Senioren. Auf derselben Strecke findet zudem auch ein Wettkampf für die Kategorie OPEN statt, wo alle Bootstypen zugelassen sind. Auf dem Plan steht ferner auch ein Wettrennen für SUP.
Das OK des Tessiner Kanu-Verbands “Gruppo Canoisti Ticinesi” teilt mit, dass es während der Wettkämpfe möglich sein wird, in den Zivilschutzanlagen in Roveredo GR zu übernachten. Am Samstagabend wird im Anschluss an die Siegerehrung ein gemeinsames Nachtessen organisiert. Ferner organisieren wir ein Fest mit Jazzmusik um das 40. Jubiläum des Gruppo Canoisti Ticinesi zu feiern.
Sämtliche, stets aktualisierte Informationen rund um diese spannenden Wettkämpfe sind im Internet auf der Seite www.ticinomoesa.ch zu finden.

Website

Ausschreibung


Abfahrtssprint und Frühlingsslalom Hüningen Samstag 11. März

Resultat Abfahrtssprint
Resultat Slalom Teil 1
Resultat Slalom Teil 2

Zum ersten Mal konnte auf dem Wildwasserkanal "Eaux Vives" in Hüningen ein gemeinsamer Event Slalom und Wildwassersprint ausgetragen werden. Unter der Hauptleitung der FAKO Slalom trafen sich am Samstag 11. März die nationalen und internationalen Slalomfahrer und Wildwassersprinter zum Saisonauftakt auf dem künstlichen Wildwasserstrecke in der Nähe von Basel.

Durch den gemeinsamen Anlass konnten sowohl Synergien (Startmöglichkeiten in beiden Disziplinen) genutzt, als auch Kosten gespart werden (Kanalmiete für einen Tag).

Obwohl einige Probleme bei der Zeitmessung vorhanden waren, konnte der Event als Erfolg bezeichnet werden und die zahlreichenTeilnehmer lobten sowohl die Startmöglichkeiten in zwei Disziplinen, als auch die Trainingsmöglichkeit auf einem künstlichen Wildwasserkanal, finden doch immer mehr Sprint-Wettkämpfe auf künstlichen Stecken statt.

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Sprint Hüningen Nico Meier (Foto: Stefan Munsch)

Weitere Fotos von Stefan Munsch


Wintercup 3+4 Brugg (Klassisch und Sprint)
Sonntag 5. März

Ranglisten

Gesamtrangliste

Beim Finale in Brugg fand die Wintercupserie der Kanuten ihren Abschluss. Bei guten Bedingungen kämpften die zahlreichen Wettkämpfer im Sprintrennen und im klassischen Rennen über die lange Distanz um die letzten Rangpunkte für einen möglichst guten Platz im Schlussklassement. Bei den Kajakkategorien standen die beiden Solothurner Nico Meier bei den Herren und Kristin Amstutz bei den Damen zuoberst auf dem Podest und konnten die verdiente Prämie in Empfang nehmen. In den Kanadierdisziplin holte sich die Bruggerin Sabine Eichenberger bei den Einerkanadiern den Titel. Insgesamt wurden bei der Siegerehrung über 1800.- Fr. an Preisgeldern und Naturalpreisen vergeben.

Die Wettkämpfe fanden auf der Aare in Brugg vor dem Bootshaus des Kanu Klubs Brugg statt und wie immer konnten die Teilnehmer von der guten Infrastruktur und der Unterstützung des Kanu Klubs Brugg profitieren.
Die Ausweitung der Wintercuprennen auf die Disziplinen SUP (Stand Up Paddeling), Drachenboote und Open (keine Wettkampfboote) hat sich bewährt und zu einer Bereicherung des Teilnehmerfelds geführt.


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Die Kategoriensieger der Wintercupserie 2016/17

Mehr Fotos auf unserer Facebookseite


 

Muota-Quer

WELTCUP MUOTA 2017 / KANU-WM MUOTA 2018

Der erste Newsletter ist erschienen. Download hier

Das OK für die WM 2018 hat in letzter Zeit sehr viele Vorarbeiten geleistet, so dass jetzt gesagt werden kann, dass die WM 2018 auf Kurs ist.
Als Zwischenstation zur WM 2018 wird im 2017 ein Weltcup auf der Muota organisiert, welcher als eine Art Vorweltmeisterschaft durchgeführt wird.
Damit ein solcher Anlass überhaupt durchgeführt werden kann, ist das OK auf viele freiwillige Helferinnen und Helfer angewiesen.
Möchtest du gerne einfach an einem oder mehreren Tagen unser Team an der Muota mit einer Aufgabe unterstützen, so freut sich das OK auf deine Meldung bei Peter Lüthi, Email-Adresse wmmuota2018@bluewin.ch.


 


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Paddeltechnik Lernunterlagen
von Diethelm, Gasser, Stössel, Eichenberger
(Ideal zum Ausdrucken auf A3 und Aushängen im Bootshaus)
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Paddeltechnik 2 Paddeltechnik 3 Paddeltechnik 4

 

Startschuss für das Kanu-Leistungszentrum Solothurn

Pressemitteilung

Seit dem 1. Januar 2017 ist das Kanu-Leistungszentrum Solothurn in Betrieb und am Samstag 14. Januar fand der offizielle Kick-Off Event im Bootshaus der Solothurner Kajakfahrer statt.
Mit dem Kanu-Leistungszentrum Solothurn haben die Solothurner Kajakfahrer und der Schweizerische Kanuverband gemeinsam einen grossen Schritt in Richtung Professionalisierung gemacht. Mit der 20%-Anstellung von Kristin Amstutz sollen sowohl unsere Topathleten, wie auch der Nachwuchs optimal betreut und gefördert werden. Mit der Anerkennung des Stützpunktes Solothurn durch den Schweizerischen Kanuverband SKV konnte das Projekt für das Kanu-Leistungszentrum durch die Solothurner Kajakfahrer umgesetzt werden. Die Verantwortliche des KLZ-SO, Kristin Amstutz, war früher selber eine Solothurner Spitzenkanutin und mit ihrer Ausbildung als Sportlehrerin und Swiss Olympic Berufstrainerin, bringt sie die notwendigen Voraussetzungen für diesen Job mit. Da sie vom Schweizerischen Kanuverband auch noch mit einem kleinen Pensum als Junioren-Nationaltrainerin für die Wildwasserabfahrt angestellt ist, sind viele nützliche Synergien vorhanden.
Ziele dieses Projektes sind, unsere aktuellen Solothurner Topathleten wie Melanie Mathys oder Nico Meier noch besser fördern zu können, aber auch unsere Nachwuchsathleten gezielt an die Spitze zu führen und den regionalen und überregionalen Nationalkadermitgliedern einen betreuten Stützpunkt zu bieten.
Der Kick-Off Event im Bootshaus der Solothurner Kajakfahrer zeigt auch deutlich, dass Kanutraining für unsere Stützpunkt-Kanuten nicht nur während den warmen Jahreszeiten stattfindet. Trotz Schneefall und eisiger Kälte wird der Grundstein für Top-Resultate im Winter auf der Aare gelegt. Bis zu sechs Wassertrainings pro Woche finden bei jeder Witterung draussen statt, daneben werden zusätzliche Stunden für das Kraft-, Konditions- und Ausgleichgstraining aufgewendet.

Beim Kick-Off Event übergab der Präsident der Solothurner Kajakfahrer Peter Probst vor dem Wassertraining das offizielle Logo des Kanu-Leistungszentrum Solothurn an die Stützpunkt-Verantwortliche Kristin Amstutz.

Mehr Infos zum Projekt Kanu-Leistungszentrum Solothurn hier

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Tschüss Bus!!

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Leider waren wir aus Kostengründen gezwungen, den bisherigen Bus des Ressorts Wildwasserrennsport auf Ende 2016 an den SKV zurück zu geben und planen jetzt die Anschaffung eines eigenen Busses.
Da ab 1. Januar 2017 auch das Kanu-Leistungszentrum Solothurn seinen Betrieb aufgenommen hat, ist der Bus sowohl für die Nationalmannschaft Wildwasserrennsport, als auch für das KLZ SO geplant.Wir rechnen mit Anschaffungskosten für den Bus von ca. 28'000.- Fr und jährlichen Unterhaltskosten von ca. 3500.- Fr.
Da die Nationalmannschaft Wildwasserrennsport zusätzlich zur Busrückgabe mit weiteren Sparmassnahmen seitens des SKV konfrontiert wird, ist eine Anschaffung des Busses aus den Mitteln des Ressorts im Moment nicht möglich. Geplant ist daher die Gründung einer Interessensgemeinschaft IG Bus KLZ SO. Diese IG wird den Bus kaufen und unterhalten. Die Nationalmannschaft Wildwasserrennsport und das KLZ SO mieten den Bus zu einem jährlichen Fixpreis. Mehr Infos hier

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Basel

Infos Wintercup Basel

Aktuell:
Das Pastaessen mit Salat nach dem Wintercuprennen in Basel findet statt! Anmeldung unter "Extras" bei der Online-Anmeldung. Kosten Fr. 12.-


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Wintercup 1 Solothurn, Samstag 26. Nov. 2016

Rangliste Wintercup Solothurn

Seit mehr als zwanzig Jahren ist das Rennen in Solothurn der Auftakt zur Wintercupserie der Kanuten. Auch in diesem Jahr war es die erste Gelegenheit zum einem Kräftemessen mit den Konkurrenten aus den anderen Schweizer Klubs. Eine Besonderheit des Rennes auf der Aare ist jeweils der Massenstart aller Boote vor dem Bootshaus der Solothurner Kajakfahrer. Am Start waren mehrere WM- und EM- Medaillengewinner der vergangenen Saison, so auch die Solothurner Gesamtweltcupsiegerin 2016 Melanie Mathys. Die Wirtschaftsstudentin befindet sich bereits seit Oktober mitten im Aufbautraining für die kommende Saison 2017 und war gespannt auf ihr erstes Wettkampfresultat. Melanie Mathys siegte souverän, allerdings hatte sie mit der jungen Nidwaldnerin Hannah Müller eine Konkurrentin, die zwar in der Juniorenkategorie startete, aber der Solothurnerin bis zur Rennhälfte folgen konnte.
Ein packendes Duell gab es um den Tagessieg bei den Kajaks. Der Luzerner EM-Dritte Linus Bolzern und der Solothurner Nico Meier schenkten sich nichts. Einmal hatte der Luzerner Juniorenfahrer die Führung, bei der nächsten Wende konnte sich wieder Nico Meier an die Spitze setzen. Erst nach der letzten Wende, konnte sich der Solothurner entscheidend absetzen und den Sieg ins Ziel fahren. Beinahe wäre es beim Wintercup sogar zu einem Duell der drei besten Schweizer gekommen. Auf der Startliste stand nämlich auch der Nidwaldner Fabio Wyss, unser Vertreter an den olympischen Spielen in Rio, aber leider warf ihn eine Grippe ins Bett.
Bei den Kanadier-Einern siegte der Sempacher Fabio Gretener.

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Duell zwischen dem Junioren-EM Dritten Linus Bolzern und dem Schweizer-meister 2016 aus Solothurn Nico Meier um den Tagessieg im Abfahrtsboot

Weitere Fotos: Link


Infos zur Wintercupserie 2016/2017

Liebe Kanuten

auch in diesem Winter steht wieder die Wintercupserie 2016/17 auf dem Programm. Als Vorbereitung für die kommende Saison, als Ausdauertraining, als Vergleichstest mit den besten Abfahrtskanuten oder einfach auch als Treffen aller Ressorts bei einem gemeinsamen Anlass.

Die FAKO Abfahrt würde sich freuen, wenn möglichst viele Kanuten aus allen Ressorts die Startgelegenheit an den Wintercuprennen in Solothurn, Basel und Brugg (Sprint und klassisches Rennen) nutzen würden.

Bei der Wintercupserie 2016/17 werden Preisgelder von über Fr. 2000.- an die Kategoriensieger verteilt oder können durch Auslosung gewonnen werden

Wintercup 1: SA 26. Nov. in Solothurn (Massenstart)
Wintercup 2: SA 28. Januar in Basel (Massenstart)
Wintercup 3+4: SO 5. März in Brugg

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Alle Informationen und die Online-Anmelde-Plattform findet ihr unter: www.kanu-events.ch und in den Beilagen

Die FAKO Abfahrt freut sich über eine grosse Beteiligung an den Rennen; es gibt auch Kategorien für OPEN (Slalomboote, Wanderkanadier, Seekajaks, etc.), Drachenboot und SUP -Paddler! Nach den Rennen (Brugg: Mittagessen) wird jeweils ein Essen für den gemütlichen Teil organisiert.

 

 

Junioren-EM 2016 im Murau (Österreich) 20. - 24. Juli

Aktuelle Infos jeweils auf der Facebookseite

Sprint-Finale: Bronze für Linus Bolzern

Beim Sprintfinale an den Junioren-Europameisterschaften in Murau (AUT) holte sich der Luzerner Linus Bolzern überraschend die Bronzemedaille im Sprintfinal. Nachdem er beim Auftaktrennen über die lange Distanz die angestrebte Top-Ten-Platzierung noch verfehlte und eine Enttäuschenung verkraften musste, gelang im bereits am Samstag in den Sprint-Qualifaktionen eine klare Steigerung. Beim Sprintfinal am Sonntag erwischte Linus Bolzern dann einen optimalen und fehlerfreien Lauf und holte sich völlig überraschend seine erste EM-Medaille. Mit dieser Klassierung konnte er zum ersten Mal sein Potential an einem Grossanlass unter Beweis stellen und seine beste Leistung zum richtigen Zeitpunkt abrufen.

Den Auftrieb durch den Medaillengewinn nutze Linus Bolzern wenig später im Zweierkanadier zusammen mit seinem Partner Benjamin Müller, gleich noch einmal aus. Die Qualifikation für den Sprintfinal erreichten sie am Samstag nur sehr knapp Im Final konnten sie sich klar steigern und beendeten das Rennen auf dem hervorragenden fünften Schlussrang.

Auch die Solothurnerin Melanie Mathys darf mit ihren Resultaten mehr als zufrieden sein. Zwei klare Siege in der U23-Kategorie sind eine optimale Vorbereitung für die U23-WM 2017 am selben Ort. Schade nur, dass es der europäische Kanuverband in diesem Jahr verpasst hat, eine offizielle U-23-EM zu organisieren.

Die weiteren Schweizer konnten sich gegenüber der Qualifikationsläufen nicht mehr steigern.

Linus

Sprint-Qualifikation Samstag

Auch der C2 Müller/Bolzern schafft die Finalquali im zweiten Durchgang nach einem schlechten ersten Lauf. Allerdings wurden die Nerven der Betreuer arg strapaziert. Sie sicherten sich den letzten Finalplatz zeitgleich mit einem kroatischen Boot. Damit haben sich alle Schweizer, ausser dem Teamjüngsten Robin Häfeli für das Finalrennen vom Sonntag qualifiziert und die teils guten Qualizeiten geben Hoffnung für den Finaldurchgang. Hopp Schwyz!!
Beim ersten fünfzehnjährigen Robin Häfeli ging es vor allem ums Erfahrungen sammeln um für die nächsten EM's und WM's vorbereitet zu sein. Er hatte allerdings im zweiten Qualilauf noch Pech, riss seinen Sitz beim Einfahren kurz vor seinem Start aus der Halterung und musste mit dem Ersatzboot der Trainerin an den Start gehen. Dies war sicher nicht die optimale Startvorbereitung!

Keine Exploits zum Auftakt der Junioren-EM

Beim Auftakt der Junioren-EM mit dem klassischen Rennen über die lange Distanz im österreichischen Murau erfüllte das Schweizer Junioren-Team zwar die Erwartungen, allerdings gab es keine Überraschungen. Der Teamleader der Herren, der Luzerner Linus Bolzern war nach dem Rennen enttäuscht. Er hatte sich eine Klassierung in den Top Ten zum Ziel gesetzt, verpasste diese aber mit Rang Zwölf um sechs Sekunden. Das sehr lange und kräfteraubende Rennen auf der Mur war für das Schweizer Team etwas ungewohnt. Die ständigen Wellen und Walzen mit teilweise technisch schwierigen Passagen, forderten einiges an Kraftreserven und Konzentration vom Schweizer Team. Pech hatte das Zweierkanadierteam Müller/Bolzern. Nach gutem Rennbeginn, hatten sie eine Frontalkollision mit einem nicht erkennbaren Stein unter Wasser, kenterten und verloren sehr viel Zeit. Eine gute Leistung erbrachte die junge Nidwaldnerin Hannah Müller. Auch sie verpasste eine Klassierung unter den besten Zehn bei den Juniorinnen nur knapp und platzierte sich auf dem dreizehnten Schlussrang.

Die beste Leistung des Schweizer Teams erreichte die Solothurnerin Melanie Mathys. Sie gewann das Rennen der U23-Kategorie mit grossem Vorsprung. Allerdings war dieses Rennen nur ein Rahmenrennen im Hinblick auf die U23-WM im kommenden Jahr am selben Ort. Obwohl der Int. Kanuverband die U23-Kategorie bereits im vergangenen Jahr offiziell eingeführt hatte, verpasste es der europäische Kanuverband, seine Reglemente dahingehend zu ergänzen und so konnte an der Junioren-EM keine U23-EM ausgetragen werden.

Dominierende Nation im klassischen Rennen waren die Tschechen. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Einerkanadiern konnten sie alle Medaillenplätze erkämpfen. Eine erstaunliche Leistung bot die achtzehnjährige Martina Satkova. Sie holte sich gleich in zwei Disziplinen den Jun-EM-Titel. Noch erstaunlicher ist, dass sie auch im Slalom zur absoluten Weltspitze gehört. Dies ist eine Folge des tschechischen Fördermodells, welches von allen Nachwuchsathleten Starts in Slalom und Abfahrt verlangt und erst im Elitealter eine Spezialisierung erlaubt.

Programm

Live-Timing

Murau-News (Michi Reber)

Ranglisten

Teilnehmer: Linus Bolzern (K1+C2), Robin Häfeli, Benjamin Müller (C1+C2), Hannah Müller (K1+ C1), Melanie Mathys (Vorbereitung U23-WM 2017)
Trainer: Kristin Amstutz, Annalena Kuttenberger, Thjis Waasdorp (Physio)

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Murau

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Reuss-Trophy am Sonntag 18. September 2016 in Bremgarten AG

Als Ersatzrennen für das Titlis-River-Race wird neu die Reuss-Trophy am Sonntag 18. September 2016 in Bremgarten AG ins Programm aufgenommen.

Die Schweizermeisterschaften klassisch (Schüler, Jugend, Junioren, Allgemein, Senioren) werden anlässlich der Reuss-Trophy ausgetragen. Auch wird die Reuss-Trophy anstelle des Titlis-River-Race für die Swiss Canoe League gewertet werden


Informationen zur Reuss-Trophy

Reuss 2016


Weltcup 3+4 Pau (FRA) 16. - 19. Juni

Sprintsieg und Sieg im Gesamtweltcup für Melanie Mathys

In einem packenden Finalrennen auf dem Wildwasserkanal in den französischen Pyrenäen holte sich die Solothurnerin Melanie Mathys mit einem fast perfekten Lauf den Sieg im Sprintrennen und sicherte sich damit auch den Gesamtweltcup. Sie ist damit nach Sabine Eichenberger und Chantal Abgottspon die dritte Schweizerin, die den Gesamtweltcup gewinnen konnte.
Nach einem nicht optimalen Qualifikationsrennen am Samstag, konnte sich Melanie Mathys im Sprintfinal der besten Zwölf klar steigern und fand auf dem sehr schwierigen Wildwasserparcours die fast perfekte Linie. Alle anderen Konkurrentinnen patzerten und so gelang es Mathys, in allen vier Weltcuprennen auf dem Podest zu stehen. Die Bilanz der jungen Athletin kann sich sehen lassen: Zwei Siege, eine Silber- und eine Bronzemedaille in der diesjährigen Weltcupserie und der Gewinn des Gesamtweltcups 2016.

Auch Sabine Eichenberger im Einerkanadier mit klarer Steigerung im Final. Sie wird Vierte im Sprint und Zweite (mit nur eine Punkt Rückstand) im Gesamtweltcup. Auch Sabine konnte sich gegenüber ihren doch eher missglückten Qualiläufen steigern und zeigte im Finalrennen eine sehr gute Leistung.

 

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Super-Auftakt bei den Weltcuprennen in Pau (FRA).
Alle Schweizer Abfahrer mit tollen Resultaten

Beim ersten gemeinsamen Weltcuprennen der Slalomfahrer und Wildwasserkanuten im französischen Pau sorgten die Schweizer Wildwasser-Abfahrer für einen Start nach Mass. Die Bruggerin Sabine Eichenberger doppelte nach ihrem Sieg beim ersten Weltcuprennen in Slowenien nach und holte sich eine Silbermedaille im zweiten klassischen Weltcuprennen. Auf der schwierigen Strecke in den Pyrenäen wurde sie nur von der WM-Zweiten Satkova geschlagen. Leider wurde Sabine anhand des Online-Timings zuerst als Siegerin gefeiert und erst nachträglich in der offiziellen Rangliste korrigiert! Gemäss Rückmeldungen aus Pau wurden die Zieleinläufe verwechselt. Scheint ein leichtes Chaos bei der Zeitmessung gewesen zu sein. Aber auch der zweite Rang ist eine Topleistung umd Sabine Eichenberger ist mit ihrem Resultat zufrieden, umsomehr als sie in der Slalomanlage noch rollen musste.
Auch die Solothurnerin Melanie Mathys überzeugte erneut. Beim dritten Weltcuprennen in Folge stand sie jedesmal auf dem Podest und holte sich hinter der Tschechin Satkova und der Französin Bren die Bronzemedaille. Damit übernahm sie vor dem letzten Weltcuprennen (Sprint) vom kommenden Sonntag auch die Führung im Weltcupklassement.
Auch Nico Meier konnte diesmal zufrieden sein. Er erreichte in einem hochkarätigen Feld den 15. Rang. Dies ist eine Genugtuung für den Solothurner, der an der WM in Banja Luka vor zwei Wochen, nach einer langen Verletzungspause, noch nicht an seine Leistungen vom Vorjahr anknüpfen konnte.
Am Freitag sind dann die Schweizer Slalomfahrer gefordert und am Samstag finden die Sprint-Qualifikationen für die Finals am Sonntag statt. Die Finals Slalom und Abfahrt finden am SO auf derselben Strecke, dem Wildwasserkanal von Pau statt.

Programm

Ranglisten

Meli

Sabine

Zum ersten Mal ein gemeinsames Rennen mit den Slalomfahrern. Wieso nicht auch Starts in beiden Disziplinen? Das tschechische Modell überzeugt: Martina Satkova in der Abfahrt (C1 + K1) und auch im Slalom top!


 

Weltcup Savinja (Slowenien) 10. /11. Juni

 

Mathys erneut auf dem Podest

Beim Sprintrennen in Savinia schaffte es die Solothurnerin erneut aufs Podest und wurde Zweite. Das Rennen gewann die Italienerin Constanza Bonaccorsi, die Sprint-Weltmeisterin der letzten beiden Jahre.

Im Einer-Kanadier wurde Sabine Eichenberger Fünfte

Erster Weltcupsieg für Melanie Mathys!!
Sabine Eichenberger dominiert C1!!

Beim ersten Weltcuprennen in Savinja (Slowenien) siegte die Solothurnerin Melanie Mathys im Kajak Einer über die klassische Distanz vor der Italienerin Contanza Bonaccorsi.

Sabine Eichenberger aus Brugg deklassierte im Kanadier Einer ihre Konkurrenz geradezu und konnte mit 30 Sekunden Vorsprung das erste ungewohnt lange Weltcuprennen für sich entscheiden.

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Weltcup Savinja (Slowenien) 10. /11. Juni

Ranglisten

Mathys erneut auf dem Podest

Beim Sprintrennen in Savinia schaffte es die Solothurnerin erneut aufs Podest und wurde Zweite. Das Rennen gewann die Italienerin Constanza Bonaccorsi, die Sprint-Weltmeisterin der letzten beiden Jahre.

Im Einer-Kanadier wurde Sabine Eichenberger Fünfte

Erster Weltcupsieg für Melanie Mathys!!
Sabine Eichenberger dominiert C1!!

Beim ersten Weltcuprennen in Savinja (Slowenien) siegte die Solothurnerin Melanie Mathys im Kajak Einer über die klassische Distanz vor der Italienerin Contanza Bonaccorsi.

Sabine Eichenberger aus Brugg deklassierte im Kanadier Einer ihre Konkurrenz geradezu und konnte mit 30 Sekunden Vorsprung das erste ungewohnt lange Weltcuprennen für sich entscheiden.

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Kanu-Weltmeisterschaften 2016 Banja Luka (BOS) 1.- 5. Juni

Bronzemedaille für Melanie Mathys im Sprint

Melanie Mathys holt sich nach dem U23-Sprint-WM-Titel 2015 auch an den Eliteweltmeisterschaften in Banja Luka eine Bronzemedaille!

Beim Sprintfinale der WM in Banja Luka (BOS) holt sich Melanie Mathys eine weitere Medaille. Mit nur 22 Hundertstel Rückstand auf die Siegerin Hannah Brown (GBR) wird sie im Sprintfinal Dritte. Die Medaillen waren hart umkämpft. Die Britin Hannah Brown, die Französin Manon Hostens und Melanie Mathys trennten nur 22 Hundertstelssekunden. Die zweifache Sprintweltmeisterin Constanza Bonaccorsi (ITA) verpasste das Podest um sieben Hundertstelssekunden!

Sabine Eichenberger verpasst das Podest um nur 7 Hundertstelssekunden!!

Die Bruggerin Sabine Eichenberger erreichte an der WM in Banja Luka (B OS) im C1 erneut ein Top-Resultat. Im Sprintbewerb konnte sie sich gegenüber der Quali noch einmal klar steigern und erreichte den vierten Schlussrang. Nur gerade winzige 7 Hundertstelssekunden trennten sie von einer weiteren Medaille. Nach dem Medaillengewinn über die klassische Distanz war sie in der eher ungeliebten Sprintdisziplin noch einmal in Medaillennähe! Top-Leistung der Bruggerin, die mit ihrer WM Medaille 2016 über die klassische Distanz weiterhin die erfolgreichste Kanutin des SKV bleiben wird!

Der Solothurner Nico Meier verpasste die Qualifikation für den Sprintfinale. Sein Trainingsrückstand nach der Verletzung im Frühling war offenbar doch eine zu grosse Hypothek. Er wird sich jetzt auf die kommenden Grossereignisse im eigenen Land (Weltcup 2017 und WM 2018) konzentriert vorbereiten. Auch für den Sempacher Fabio Gretener war trotz einer Steigerung im zweiten Qualilauf die WM 2016 zu Ende.

Bronzemedaille für die Bruggerin Sabine Eichenberger zum Auftakt der WM in Banja Luka

Rangliste


Sabine Eichenberger holt sich nach der Silbermedaille an der WM vor zwei Jahren erneut eine Medaille im Einerkanadier im klassischen Rennen über die lange Distanz. Sie wird hinter den beiden Tschechinnen Paloudova und Satkova Dritte, kann sich aber gegen die restliche starke Konkurrenz durchsetzen. Der WM-Fluss Vrbas liegt Sabine Eichenberger. Bereits an der EM in Banja Luka vor einem Jahr schaffte sie es aufs Podest. Mit einem tollen Schlussspurt sicherte sie sich den Podestplatz und konnte die direkten Konkurrentinnen entscheidend distanzieren. Um sich optimal auf den Einsatz im Einerkanadier vorzubereiten, hat sie sogar trotz Medaillenchancen, auf den Doppelstart im Kajak verzichtet.
Die Solothurnerin Melanie Mathys wird ausgezeichnete Siebte, ist aber mit ihrem Rennen nicht zufrieden. Es fehlten ihr nur wenige Sekunden für einen Medaillenplatz.
Zufrieden mit seinem Resultat ist Nico Meier, der Rang 22 belegte. Im sehr stark besetzten Teilnehmerfeld von über 60 Startenden, schaffte er zwar sein angestrebtes Ziel der Top Zwanzig nicht ganz, der Rückstand hielt sich aber in Grenzen. Er musste ja noch vor einigen Wochen wegen seiner Sprungelenkverletzung eine längere Zwangspause einlegen und kann erst seit ein paar Wochen wieder normal trainieren.
Der Sempacher Fabio Gretener wurde bei den Einerkanadiern Sechzehnter. Als Sprintspezialist konzentriert er sich vor allem auf den Sprintbewerb vom Samstag.
Am Freitag hat das Schweizer Team eine Wettkampfpause, da leider kein Team gemeldet werden konnte.

Sabine

Athleten: Sabine Eichenberger, Melanie Mathys, Nico Meier, Fabio Gretener
Betreuer: Marcel Eichenberger + Peter Lüthi (Trainer), Marc Chevalier (Physio)

Website WM Banja Luka

Programm

Live-Timing

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Reuss-Trophy am Sonntag 18. September 2016 in Bremgarten AG

Das Titlis-River-Race vom 21./22. Mai 2016 wurde abgesagt. Als Ersatzrennen wird neu die Reuss-Trophy am Sonntag 18. September 2016 in Bremgarten AG ins Programm aufgenommen.

Die Schweizermeisterschaften klassisch (Schüler, Jugend, Junioren, Allgemein, Senioren) werden anlässlich der Reuss-Trophy ausgetragen. Auch wird die Reuss-Trophy anstelle des Titlis-River-Race für die Swiss Canoe League gewertet werden


Informationen zur Reuss-Trophy

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ICF Ranking Race Sprint Augsburg 7. Mai
Resultate SA + SO

Nach einem etwas verhaltenen Start am Vormittag zeigte das Schweizer Team in den Finals am Nachmittag eine deutliche Steigerung. Melanie Mathys bei den K1 Damen, Linus Bolzern bei den K1 Junioren und Benjamin Müller bei den C1 Junioren gelang gar der Kategoriesieg.
Ebenfalls unter den ersten 3 klassierten sich Robin Häfeli (3. K1 Jugend), Hannah Müller (2. K1 Damen Jugend), Flavia Zimmermann (2. K1 Damen Junioren) und Sabine Eichenberger (2. C1 Damen).
Der neu zusammengesetzte C2 Benjamin Müller/Linus Bolzern zeigte im Feld der Herren eine starke Leistung und klassierte sich auf dem 9. Schlussrang. Knapp nicht für die Finalläufe qualifizieren konnten sich Nico Meier (K1 Herren) und Fabio Gretener (C1 Herren).

ECA-Cup Augsburg 8. Mai

Beim ECA-Cup am Sonntag konnten die Schweizer Damen zwei Podestplätze holen. Die Solothurnerin Melanie Mathys schaffte erneut den Sprung aufs Podest und wurde nach ihrem Sieg vom Samstag, knapp hinter der Deutschen Sabine Füsser, Zweite. Auch die Bruggerin Sabine Eichenberger verlor einen Platz gegenüber dem Sprintrennen vom Samstag und wurde bei den Einerkanadiern Damen Dritte. Eine bemerkenswerte Leistung zeigte der junge Luzerner Linus Bolzern. Nachdem er am Samstag bei den Junioren klar siegte, musste er am Sonntag bei den Elite Herren antreten. Trotzdem klassierte es sich souverän für den Finallauf und wurde dort hervorragender Zwölfter und das als Junior in einem top besetzten Elite-Teilnehmerfeld.

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Int. Kanurennen Ticino/Moesa: Ranglisten

Die Gruppo Canoisti Ticinesi unter der Leitung von Luca Panziera, organisierten am Wochenende vom 30. April/1. Mai zwei int. Rennen auf der Moesa und auf dem Ticino. Das gut organisierte Rennwochenende zog viele italienische, schweizer und deutsche Abfahrtskanuten ins Tessin. Trotz des durch den Kälteeinbruch ungewohnt tiefen Wasserstandes der beiden Tessiner Flüsse, konnten sowohl das klassische, als auch das Sprintrennen ohne Probleme durchgeführt werden. Das Rennen im Tessin soll gemäss Organisatoren auch in Zukunft einen festen Platz im SKV-Kalender bekommen.

SM
Alle Sprint-SM Sieger

Klassisches Rennen Samstag:
Beim Auftakt zum Rennwochenende im Tessin vermochten die Schweizer Kanuten beim int. Rennen auf der Moesa zu überzeugen. Dem Damenteam mit der Solothurnerin Melanie Mathys und der Bruggerin Sabine Eichenberger gelang eine überzeugende Leistung. Melanie Mathys siegte mit grossem Vorsprung und vermochte die italienische Weltmeisterin Costanza Bonacccorsi klar zu distanzieren. Mathys konnte sich so für ihre Niederlage vor drei Wochen in Valstagna (ITA) revanchieren und auch Sabine Eichenberger konnte sich trotz Doppelstartbelastung mit Einerkanadier und Kajak noch auf dem zweiten Rang klassieren.Der Solothurner Nico Meier konnte sich auf dem Podest klassieren. Er verlor zwar etwas Zeit auf den italienischen Sieger Davide Maccanan, war aber nach seiner verletzungsbedingten Trainingspause mit seinem Rennen zufrieden.
Einen harten Kampf um die Podestplätze gab es bei den Junioren. Mit nur gerade fünf Sekunden Rückstand schaffte es der Luzerner Nachwuchsfahrer Linus Bolzern gerade noch aufs Podest. Auch der Sempacher Fabio Gretener schaffte es mit einer guten Leistung bei den Einerkanadiern auf den zweiten Rang.

Sprint-SM Sonntag:
Beim internationalen Rennen auf dem Ticino in Bellinzona wurden gleichzeitig die Schweizermeisterschaften im Sprint ausgetragen. Die Solothurner Melanie Mathys und Nico Meier wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und holten sich den Meistertitel bei den Kajak Elite. Allerdings reichte es beiden nicht für den Sieg in ihrer Kategorie. Melanie Mathys konnte sich ganz knapp hinter der italienischen Sprint-Weltmeisterin Costanza Bonaccorsi auf dem zweiten Rang klassieren. Ihre Teamkollegin, die Bruggerin Sabine Eichenberger schaffte es noch aufs Podest und wurde Dritte. Auch Nico Meier schaffte es nicht ganz zuoberst aufs Podest, er wurde wie im klassischen Rennen vom Samstag hinter dem Italiener Davide Maccagnan Zweiter. Auch der Sempacher Fabio Gretener wurde Schweizermeister bei den Kanadiern und auch er musste dem Italiener Mattia Quintarelli auf dem Podest den Vortritt lassen. Neuer Juniorenmeister wurden der Luzerner Linus Bolzern und die Nidwaldnerin Hannah Müller.

Int. Rennen Valstagna (ITA)

Bei den int. Rennen in Valstagna (nördlich von Venedig) galt es für das Schweizer Team bereits zum ersten Mal ernst, denn die ersten int. Selektionen für die WM/Jun-EM 2016 waren angesagt. Das Schweizer Team konnte sich gegen die starken Italiener gut in Szene setzen und holte sich mehrere Podestplätze. Bei den Damen konnten sich die Solothurnerin Melanie Mathys und die Bruggerin Sabine Eichenberger, sowohl im Sprint, als auch im klassischen Rennen in den Medaillenrängen klassieren. Sie mussten sich aber der zweifachen Sprintweltmeisterin Costanza Bonaccorsi jeweils knapp geschlagen geben. Die starke klassisch-Fahrerin Sabine Eichenberger wurde am Sonntag ein Opfer des Rennprogramms; da sie auch im Einerkanadier an den Start ging, verblieben ihr bis zum nächsten Start im Kajak nur gerade 45 Minuten und das reichte auch für die erfahrene Bruggerin nicht für eine vernünftige Erholung. Resultat war ein knapper dritter Rang mit nur gerade 4 Sekunden Rückstand auf die Siegerin und 2 Sekunden auf die zweitklassierte Teamkollegin Melanie Mathys. Als kleiner Trost konnte sie das Kanadierrennen der Damen für sich entscheiden.

Nebst den beiden Schweizer Damen schaffte auch der Sempacher Fabio Gretener die erste Selektionshürde für die Weltmeisterschaften.

Auch das Nachwuchsteam war sehr erfolgreich. Sowohl Hannah Müller (Kajak und Kanadier Junioren), als auch Robin Häfeli und Benjamin Müller (Kajak Junioren) konnten sich in Italien auf dem Podest klassieren und holten sich zudem eine erste Selektion für die Junioren-EM.

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Resultate
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Wintercup 3+4 Brugg
Sonntag 28. Februar 2016

Ranglisten Brugg

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1

Die Kategoriensieger der Wintercupserie 2015/16

Beim Finale in Brugg fand die Wintercupserie der Kanuten ihren Abschluss. Bei guten Bedingungen kämpften die zahlreichen Wettkämpfer im Sprintrennen und im klassischen Rennen über die lange Distanz um die letzten Rangpunkte für einen möglichst guten Platz im Schlussklassement. Bei den Kajakkategorien standen die beiden Solothurner Nico Meier bei den Herren und Melanie Mathys bei den Damen zuoberst auf dem Podest und konnten die verdiente Prämie in Empfang nehmen. In den Kanadierdisziplinen holte sich der Luzerner Fabio Gretener bei den Einerkanadiern und das Team Urs Zimmermann (KC Nidwalden) / Martin Scheuber (KC Brugg) bei den Zweierkanadiern die Titel.


Die Wettkämpfe fanden auf der Aare in Brugg statt und wie immer konnten die Teilnehmer von der guten Infrastruktur und der Unterstützung des Kanu Klubs Brugg profitieren.
Die Ausweitung der Wintercuprennen auf die Disziplinen SUP (Stand Up Paddeling), Drachenboote und Open (keine Wettkampfboote) hat sich bewährt und zu einer Vergrösserung und auch Bereicherung des Teilnehmerfelds geführt.

Gesamtrangliste

Fotos (Stefan Munsch)

Fotos (Peter Hobbs)

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Rangliste Basel

Wintercup Basel Samstag 16. Januar 2016

Der zweite Wintercup in Basel auf dem Rhein bot den Wettkämpfern eine ganze Palette an Winterwetter: Sonne, Wind und Schneeschauer wechselten sich ab. Trotzdem machte das Rennen den Kanuten sichtlich Spass, obwohl sie auf dem Rundkurs nach Rennhälfte gegen die starke Strömung des viel Wasser führenden Rheins ankämpfen mussten.

Den Tagessieg in den Kajakkategorien ging an zwei Solothurner. Bei den Damen siegte Melanie Mathys klar vor ihrer Klubkollegin Chantal Abgottspon. Bei den Herren war der Tagessieg wesentlich umkämpfter. Nur gerade eine Zehntelssekunde trennten nach über zweiundzwanzig Minuten Rennzeit den Solothurner Nico Meier und den stark fahrenden Luzerner Junior Linus Bolzern. Bei den Einerkanadiern konnte sich der Sempacher Fabio Gretener für seine Niederlage beim ersten Wintercuprennen in Solothurn revanchieren.

Die FAKO Abfahrt dankt den Rennpaddlern für das Gastrecht in ihrem Bootshaus, die Unterstützung bei der Rennorganisation und der feinen Pasta-Party nach dem Rennen.

Fotos Stefan Munsch

Mehr Fotos folgen

Meli

Nico

3

 

Wintercup 1 in Solothurn - Resultate

Nach heftigen Schneeschauern und kaltem Winterwetter am Samstagmorgen, zeigte sich Petrus für das erste Wintercuprennen in Solothurn gnädig und für das Rennen herrschte ideales Wetter mit Sonne, einer spiegelglatten Aare und einem tollen Panorama mit dem verschneiten Jura im Hintergrund.

2

Auch der Wettkampf bot viel Spektakel und die fast 100 Teilnehmer kämpften nach dem Massenstart vor dem Bootshaus der Solothurner Kajakfahrer um die besten Plätze für die erste Wende. Zum ersten Mal mit von der Partie waren ein Drachenboot und SUP-Fahrer.

Der Tagessieg ging wie im Vorjahr an den Nidwaldner Fabio Wyss, welcher aber dieses Jahr im schnelleren Regattaboot startete und einen neuen Streckenrekord aufstellte. Bootsmässig klar im Nachteil war der Solothurner Nico Meier, der im Abfahrtsboot startete und Platz Drei erreichte.
Bei den Damen siegte ebenfalls eine Regattafahrerin. Die Schaffhauserin Nöemi Brüschweiler konnte sich schon kurz nach dem Start von der im langsameren Abfahrtsboot startenden Melanie Mathys absetzen und diesen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen.
Ein tolles Rennen fuhr der Luzerner Linus Bolzern, der die Juniorenkategorie dominierte und bei den Elitefahrern sogar Rang Vier erreicht hätte.

Rangliste

Mehr Fotos

3

 

 

Junioren- und U23-WM in Bryson City (USA) 2. - 7. August

Bilder der Jun-/U23-WM

MRPFILMS: Videos von Michi Reber aus Nantahala

Resultate

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Team

Noch eine Team-Bronzemedaille zu Abschluss der Jun-/U23-WM in Natahala (USA)
Bei Abschluss der Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in Nantahala gab es noch einmal eine Bronzemedaille für das Juniorenteam im Kanadier Einer. Das Team mit den Silbermedaillengewinnern im Zweierkanadier, Samuel und Benjamin Müller und dem Solothurner Julius Oswald konnte ihren Überraschungscoup im Einerkanadier wiederholen und holten auch beim Teamsprint die Bronzemedaille. Auch in diesem Rennen konnten sie von Ausfällen bei den gegnerischen Mannschaften profitieren, denen die Schlüsselstelle bei den Natahala-Falls zum Verhängnis wurde.
Die restlichen Schweizer Teams fuhren den Erwartungen entsprechend. Die U23-Damen wurden Vierte und das U23-Herrenteam klassierte sich im fünften Rang.

Mit insgesamt sechs Medaillen wurden die Erwartungen und Vorgaben der Betreuercrew bei Weitem übertroffen. Mit einer Medaille der Teamleaderin Melanie Mathys wurde gerechnet, aber da sie viele Medaillengewinnerinnen an Welt- und Europameisterschaften als Konkurrentinnen hatte, war es in dieser Kategorie besonders schwierig, aufs Podest zu fahren.
Ein Faktor für das erfolgreiche Abschneiden war sicher, dass die meisten Athleten rechtzeitig in Form waren und sich während dieser Woche noch steigern und teilweise sogar über sich hinauswachsen konnten.

Melanie Mathys ist U23-Weltmeisterin im Sprint
Müller/Müller werden sensationelle Zweite


Die Solothurnerin Melanie Mathys holte sich auf dem Nantahala River in North Carolina (USA) den U23-Weltmeistertitel im Sprintrennen. Mit einem perfekten Lauf konnte sie sowohl die italienische Sprint-Weltmeisterin Constanza Bonaccorsi, als auch die zweitplatzierte der Europameisterschaften, die Französin Manon Hostens klar distanzieren. Sie holte sich nach ihren zwei Junioren-Weltmeistertiteln jetzt auch ihre erste U23-Goldmedaille.

Auch der Zweierkanadier mit Samuel und Benjamin Müller konnte sich am letzten Tag der Junioren-Weltmeisterschaften noch einmal klar steigern. Nach Rang Vier in der Qualifikation fuhren die beiden Nidwaldner wie entfesselt und holten sich völlig überraschen die Silbermedaille und verloren auf das französische Siegerduo Ydoux/Sauteur nicht einmal eine Sekunde.

Meli

C2

Zwei Bronzemedaillen für das Schweizer Team

Team
Mystische Stimmung beim Teamrennen der Frauen


An den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in Bryson City, USA, konnten die Schweizer Mannschaft in den Team-Rennen überzeugen. Das Damenteam U23 mit Melanie Mathys, Flavia Zimmermann und Hannah Müller und das Junioren-Kanadierteam mit Samuel Müller, Benjamin Müller und Julius Oswald schafften den Sprung aufs Podest.


Da die Leistungsunterschiede bei der Damen-U23-Mannschaft zwischen der Teamleaderin Melanie Mathys und der erst fünfzehnjährigen Hanna Müller recht gross waren, rechnete das Betreuerteam im Vorfeld nicht mit einer Medaille, trotzdem wurde auch in den Trainings viel Zeit in das Teamtraining investiert. Dies zahlte sich aus und vor allem die Nidwaldnerin Hannah Müller wuchs im Wettkampf über sich hinaus und konnte ihre Zeit gegenüber dem Einzelrennen stark verbessern. Unter der Führung von Mathys, die besorgt war, dass die beiden Teamkolleginnen jeweils optimal von ihrer Heckwelle profitieren können fuhren die drei Schweizerinnen ein optimales Rennen und holten sich überraschend die Bronzemedaille vor den klar besser eingestuften Tschechinnen  und Französinnen.

Team1
Damenteam mit Kanadiertrainer Chrisi

Eine unerwartete Medaille für das Schweizer Team gab es am Mittwochmorgen im Teamrennen der Einerkanadier. Die beiden Nidwaldner Samuel und Benjamin Müller holten sich zusammen mit dem Solothurner Julius Oswald die Bronzemedaille. Unerwartet deshalb, weil ein Team in dieser Besetzung eigentlich gar nicht eingeplant war. Die Nationaltrainer Kristin Amstutz bemerkte, dass einige der starken Kanadier-Nationen wie Deutschland, Kroatien oder Slowenien aus Kostengründen gar nicht drei Junioren im Einerkanadier mitgenommen hatten und daher kein Juniorenteam stellen konnten. Nach einer Sitzung der Trainercrew, wurde der Solothurner Kajakfahrer Julius Oswald zusammen mit den beiden Nidwaldnern im Team nachgemeldet. Da er sowohl das Kajak, als auch den Einerkanadier gut beherrscht, pokerten die Trainer sogar auf eine allfällige Medaillenchance. Da sowohl das italienische, als auch das irländische Team im Rennen das Ziel nicht erreichten, konnten sich die Schweizer Junioren vor dem amerikanischen Team auf dem Podest klassieren und die Planung der Nationaltrainerin ging auf. Ausser Reichweite lagen die Tschechen und die Franzosen, die die beiden ersten Plätze unter sich ausmachten und da Julius Oswald in der schwierigsten Stelle, den Nantahala-Falls sogar noch eskimotieren musste, war auch der Podestplatz bis zur Zieleinfahrt nicht sicher.


Ebenfalls ein starkes Rennen fuhren das U23-Herrenteam (Nico Meier, Alistair Smorthit, Urs Zimmermann) die den fünften Rang erkämpften und das U23-Kanadierteam (Fabio Gretener, Samuel Müller, Benjamin Müller), welche Platz Vier holten.



Bronzemedaille für Melanie Mathys

Meli

Zum Auftakt der Jun-/U23-Weltmeisterschaften in Amerika erkämpfte sich die Solothurnerin Melanie Mathys hinter der Slovenin Novak und der Französin Hostens die Bronzemedaille über die klassische Distanz. Auf dem Nantahala-River in North Carolina konnte sie ihrer Sammlung eine weitere Medaille eines Grossanlasses hinzufügen. Trotz des Erfolges waren sowohl Melanie Mathys, als auch die Nationaltrainerin Kristin Amstutz sehr verärgert über den Rennmodus. Da Mathys in diesem Jahr wegen Uniprüfungen die Europameisterschaften auslassen musste und im vergangenen Jahr wegen ihres Engagements im Regattabereich keine int. Wildwasserwettkämpfe bestritten hatte, verlor sie in der Weltrangliste viele Plätze und wurde bei der U23-WM nicht in die Startgruppe der schnellen Fahrerinnen am Schluss der Kategorie eingeteilt. Dies alleine wäre eigentlich kein Problem gewesen, aber der Umstand, dass der Organisator das Startintervall auf dreissig Sekunden verkürzte um den Zuschauern mehr Spektakel bieten zu können führte dazu, dass die Solothurnerin auf der vier Kilometer langen Strecke insgesamt vier vor ihre gestartete Konkurrentinnen überholen musste. Diese Überholmanöver haben jeweils einen Zeitverlust zur Folge, da die Ideallinie verlassen werden muss oder je nach Streckenabschnitt sogar kurz hinter der aufgeholten Fahrerin gewartet werden muss, bevor zum Überholen angesetzt werden kann. Die Solothurner Nationaltrainerin fand keine lobenden Worte für diesen Rennmodus und fand vor allem störend, dass die Siegerin, die Slowenin Ajda Novak auf Startposition Eins gesetzt wurde und so frei Bahn hatte. Sie wollte sich aber nicht darauf festlegen, ob mit einer besseren Startposition gar ein noch besseres Resultat möglich gewesen wäre.
Sehr zufrieden mit seinen U23-Top-Ten Klassierung war Nico Meier. Der Sportklassenschüler konnte mit seinem neunten Rang seine eigenen Zielsetzungen klar erfüllen und klassierte sich im hochkarätigen Feld unter den Topfahrern. Das Rennen wurde vom Deutschen Marcel Paufler gewonnen.
Auch für den Sempacher Fabio Gretener lief das Rennen gut. Er wurde bei den Einerkanadiern Achter.


Das Schweizer Juniorenteam bestritt seine Rennen bereits am frühen Morgen. Zum Auftakt der Weltmeisterschaften kamen die Junioren aber noch nicht auf Touren. Der vierte Rang des Kanadierduos Samuel Müller / Benjamin Müller (Buochs) und der achte Platz bei den Juniorinnen durch Flavia Zimmermann (Buochs) waren die herausragenden Resultate. Enttäuscht war der Luzerner Linus Bolzern, der nach seinen tollen Saisonergebnissen einen Top-Platz erwartet hatte. Er musste sich mit Rang 15 zufrieden gaben.

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Vorschau

Am Dienstag 4. August beginnen in Bryson City, North Carolina die Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in der Wildwasserabfahrt. Das fünfzehnköpfige Swiss Team (Elf Wettkämpfer und vier Betreuer) ist seit Freitag vor Ort und bereitet sich auf dem Nantahala River auf die Wettkämpfe vor. Damit das Schweizer Team überhaupt an den Weltmeisterschaften teilnehmen kann, musste die Crew um die Junioren-Nationaltrainerin Kristin Amstutz einige recht hohe Hürden überwinden. Das Hauptproblem war die Finanzierung. Das Budget der Jun-/U23-WM betrug Fr. 40‘000.-, welches das Team selber organisieren musste. Dank einer Crowdfounding-Aktion mit der vom Solothurner Kanuten Mike Kurt ins Leben gerufenen „IbelieveinYou“-Plattform konnten über 30‘000.- Fr gesammelt werden. Der Rest wurde durch private Aktionen und durch das Budget des Ressorts Abfahrt abgedeckt.
Das zweite grosse Problem war der Versand der bis zu fünf Meter langen Boote. Einige Nationen setzten auf die Mitnahme im Flugzeug, andere auf eine Verschiffung mit einem Containerschiff. Das Schweizer Team konnte von einem Angebot der Italiener profitieren, welche zusammen mit anderen Nationen einen Container ab Venedig mieteten. Dass dieser Entscheid richtig war, zeigte das Beispiel der Irländer, welche auf die Mitnahme-Variante setzten, aber in Atlanta feststellen mussten, dass ihre Boote London nie verlassen hatten. Die Schweizer mussten dafür ihre Boote bereits Anfangs Mai in Venedig verladen und werden sie erst in den Herbstferien wieder dort holen können. Das hiess für die Athleten, dass sie für die Wettkämpfe und das Training nur noch ihr Ersatzmaterial verwenden konnten, denn auch Paddel, Schwimmweste, etc. befanden sich im Container.


Das Schweizer Team will an den Jun- U23-Weltmeisterschaften nicht einfach mitpaddeln, sondern bei der Medaillenvergabe mitreden können. Im Schweizer Team sind doch insgesamt fünf Athleten und Athletinnen, die an Junioren- oder Elite-Weltmeisterschaften bereits eine Einzel – oder Teammedaille gewonnen haben (Melanie Mathys, Flavia Zimmermann, Nico Meier, Alistair Smorthit, Urs Zimmermann).
Da die U23-Weltmeisterschaften in Bryson City zum ersten Mal ausgetragen werden, können viele der Medaillengewinner der Junioren-WM wieder in der U23-Kategorie starten. Mit ihren fünf Goldmedaillen in der Juniorenkategorie und der Silbermedaille an der Sprint-Elite-WM ist die Solothurnerin Melanie Mathys die erfolgreichste Athletin des Schweizer Teams.

Team
Trainer: Kristin Amstutz (Nationaltrainerin), Annalena Kuttenberger (Assistenztrainerin), Christopher Fergg (Assistenztrainer), Thjis Waasdorp (Physiotherapeut)
U-23-Team: Melanie Mathys (SKF), Nico Meier (SKF), Alistair Smorthit (KCNW), Urs Zimmermann (KCNW), Fabio Gretener (KCLU)
Junioren: Flavia Zimmermann (KCNW), Hannah Müller (KCNW), Linus Bolzern (KCLU), Julius Oswald (SKF), Benjamin Müller (KCNW), Samuel Müller (KCNW)

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USA

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Sprint-WM Wien vom 26. 28. Juni 2015

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Keine Medaille für das Schweizer Team

An den Sprintweltmeisterschaften in Wien gab es auch im abschliessenden Teamrennen keine Medaille für das Schweizer Damenteam mit Sabine Eichenberger, Chantal Abgottspon und Melanie Mathys. Trotz guter Ausgangslage nach dem ersten Lauf, als das Schweizer Team auf dem zweiten Zwischenrang klassiert war, kam es auf dem engen Parcours im zweiten Lauf zu einer Touchierung mit einer Teamkollegin und als Folge kenterte Chantal Abgottspon und musste eskimotieren. Damit war natürlich die Chance auf eine Verbesserung der Zeit verpasst und da sich sich mehrere Teams noch steigern konnten, reichte es nicht mehr für das Podest. Gewonnen wurde das Teamrennen von den Französinnen.

Finalläufe - Sabine Eichenberger wird Vierte

An den Sprint-Weltmeisterschaften auf der Donauinsel in Wien konnten sich die Bruggerin Sabine Eichenberger im Einer-Kanadier und die Solothurnerin Chantal Abgottspon im Kajak am Samstag für die Finalrennen der besten Zwölf qualifizieren. Sabine Eichenberger konnte sich im Vergleich zu den Vorläufen klar steigern und verpasste im Final nach einer ausgezeichneten Fahrt das Podest mit dem vierten Rang ganz knapp. Siegerin wurde die Französin Claire Haab.
Chantal Abgottspon konnte sich aber auf dem künstlichen Wildwasserkanal nicht mehr steigern und wurde Achte. Die Italienerin Constanza Bonaccorsi konnte ihren WM-Titel von 2014 verteidigen und siegte überlegen.

Bei den Herren siegte der Franzose Paul Graton vor dem slowenischen Favoriten und Titelverteidiger Nejc Znidarcic . Der Solothurner Nico Meier konnte sich nicht für den Final qualifizieren und beendete die WM auf Rang 27. Auch der Sempacher Fabio Gretener kam im Einerkanadier nicht über die Vorläufe hinaus und wurde 17.

Chantal Abgottspon und Sabine Eichenberger im Final

An den Sprint-Weltmeisterschaften auf der Donauinsel in Wien konnten sich die Bruggerin Sabine Eichenberger im Einer-Kanadier und die Solothurnerin Chantal Abgottspon im Kajak für die Finalrennen der besten Zwölf qualifizieren. Chantal Abgottspon machte bereits im ersten Vorlauf alles klar und kam mit dem fünften Rang direkt in den Final. Sabine Eichenberger musste den Umweg über den zweiten Lauf machen, bevor sie sich für das Finalrennen vom Sonntag qualifizieren konnte. Pech hatte die Sprint-WM-Zweite von 2013, die Solothurnerin Melanie Mathys. Sie kam mit der schwierigen Strecke auf dem künstlichen Wildwasserkanal nicht zurecht und verpasste nach einem verhaltenen Lauf mit Rang Dreizehn den Final nur um einen Platz.


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Weltcup 3: Sprint in Murau (AUT)

Sieg für Sabine Eichenberger (Brugg) im Einer-Kanadier

Beim dritten Weltcuprennen auf der Mur in Österreich konnte  sich die Bruggerin Sabine Eichenberger im Sprintrennen der Kanadier-Einer Damen zuoberst auf dem Podest klassieren.
Auch die restlichen Schweizer zeigten gute Leistungen und konnten sich alle für den Finaldurchgang qualifizieren. Die Solothurnerin Chantal Abgottspon verpasste das Podest nur gerade um 13 Hundertstelssekunden und klassierte sich auf dem vierten Rang. Melanie Mathys wurde Achte.
Nico Meier (Solothurn) konnte sich nach dem EM-Sprintrennen erneut für einen Finallauf qualifizieren und wurde Dreizehnter. Einmal mehr siegte der Sprint-Europa- und Weltmeister Neic Znidarcic (SLO).

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EM15

Europameisterschaften Banja Luka (Bosnien) 3. -7. Juni

Bronze für Chantal Abgottspon im Sprint an der Kanu-EM in Bosnien

Nach der Silbermedaille an der EM 2011 holt sich die Solothurnerin Chantal Abgottspon an der EM in Bosnien erneut eine Medaille. Hinter der Weltmeisterin von 2014 Constanza Bonaccorsi (ITA) und der Französin Manon Hostens erkämpft sich die Solothurnerin die Bronzemedaille im Sprintbewerb. Die Bruggerin Sabine Eichenberger klassierte sich auf dem zehnten Rang.

Bei den Kanadiern Damen verpasste die zweifache Medaillengewinnerin Sabine Eichenberger knapp eine weitere Medaille und klassierte sich auf dem fünften Schlussrang.

Bei den Herren siegte der slowenische Sprint-Weltmeister Neic Znidarcic erneut. Der Solothurner Nico Meier konnte sich gegenüber den Qualifikationsläufen nicht mehr steigern und klassierte sich auf dem 14. Schlussrang. Er darf aber mit seiner Leistung zufrieden sein. Zum ersten Mal seit der Einführung des Final-Modus konnte sich an einer EM oder WM ein Schweizer Fahrer bei den Herren Elite für den Finallauf qualifizieren.

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Sabine ​Eichenberger mit zweiter Medaille

An den Europameisterschaften Kanu holte sich die Bronzemedaillengewinnerin des gestrigen Damenrennens bereits die zweite Medaille. In der Kategorie Kanadier Einer Damen wurde sie nur von der Tschechin Radka geschlagen. Ihr entgegen kam, dass diese Kategorie nach den Problemen mit dem Wasserstand kurzfristig von Donnerstag auf Freitag verschoben wurde. So hatte Sabine Eichenberger nach dem Einzelrennen bei den Kajak Damen genügend Erholungszeit. Nach der Bronzemedaille an der Sprint-WM 2013 konnte sich die Bruggerin an der EM in Banja Luka in der erst 2012 eingeführten Kanadierdisziplin erneut auf dem Podest klassieren.
Bei den Kanadier Zweier siegte das deutsche Boot mit Matthias Nies / Dominik Pesch

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Bronzemedaille für Sabine Eichenberger

Zum Auftakt der Europameisterschaften der Wildwasserkanuten im bosnischen Banja Luka gewann die Bruggerin Sabine Eichenberger im Rennen über die klassische Distanz die Bronzemedaille. In einem Rennen, welches von Verschiebungen und wechselnden Wasserständen geprägt war, wurde die Schweizerin nur von den beiden Deutschen Alke Overbeck und Manuela Stöberl geschlagen. Der Fluss Vrbas führte einen sehr hohen und wechselnden Wasserstand, da es beim Staudamm oberhalb der Strecke zu einem Problem kam und viel mehr Wasser abgelassen werden musste, als eigentlich geplant. Dies kam der Weltmeisterin von 2004 und 2008 nicht entgegen, da durch den steigenden Wasserstand die Fahrzeit deutlich verkürzt wurde und Sabine Eichenberger eher eine Spezialistin für lange Strecken ist. Sabine Eichenberger war aber froh, dass die für den Nachmittag eingeplanten Kategorien wegen den Wasserstandproblemen abgesagt wurden. Da sie auch im Kanadier Einer der Damen noch an den Start gegangen wäre, hätte sie wegen den vielen Startverschiebungen nur gerade 30 min zwischen den beiden Starts gehabt. Aufgrund der vielen Verschiebungen lief das ganze aber etwas chaotisch ab. Sabine Eichenberger war im Einerkanadier bereits am Vorstart, als die Jury doch noch entschied, die Rennen vom Nachmittag auf den Freitag zu verschieben.

Die Solothurnerin Chantal Abgottspon konnte sich auf Rang Neun klassieren. Bei den Herren gab es mit Andreas Heilinger und Tobias Bong einen deutschen Doppelsieg, der einzige Schweizer Nico Meier wurde 22. Allerdings war lange nicht klar, ob auch diese Kategorie gewertet würde. Es gab verschiedene Proteste aufgrund des stark schwankenden Wasserstandes, die aber von der Jury abgewiesen wurden.

Ranglisten

Team: Chantal Abgottspon, Sabine Eichenberger, Nico Meier
Coach: Marcel Eichenberger, Urs Brun

Website EM 2015

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Schweizermeisterschaften Sprint Wildwasserabfahrt
Fotos Reini Riedener
Fotos Stefan Munsch

Bei den Sprint-Schweizermeisterschaften der Wildwasserkanuten auf der Muota kam es am Pfingstmontag zum Favoritensterben. Auf dem sehr selektiven Wildwasserabschnitt beim Muotastein gab es mehrere Überrraschungen, da einige der Vorlaufsieger im Final patzerten oder gar kenterten. So beging der Solothurner Favorit und klarer Qualifikationssieger Nico Meier einen schweren Fahrfehler und konnte sich im Finalrennen nicht einmal mehr auf dem Podest klassieren. Neuer Elite-Schweizermeister wurde der Buochser Alistair Smorthit vor seinem Klubkollegen Urs Zimmermann.

Bei den Damen konnte sich die Solothurnerin Melanie Mathys im Final gegen ihre Klubkollegin Chantal Abgottspon und der Bruggerin Sabine Eichenberger durchsetzen.

Bei den Zweierkanadier wurde das Nidwaldner Juniorenboot mit Samuel und Benjamin Müller überraschend Elite-Schweizermeister. Sie konnten von zwei Kenterungen der favorisierten Konkurrenten profitieren. Der Sempacher Fabio Gretener wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte in allen Läufen klar.

1

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ÜBER DEN ATLANTIK AN DIE
JUN-/U23-WM PADDELN…?

Danke allen Unterstützern!
Wir werden uns mit guten Resultaten in Amerika revanchieren!

Team

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Kanu: Europa-Cup-Rennen in Augsburg (D)

Melanie Mathys zweimal auf dem vierten Rang

Beim Europacuprennen der Wildwasser-Abfahrer in Augsburg,  verpasste die Solothurnerin Melanie Mathys das Siegerpodest nur ganz knapp und landete, wie auch im Weltranglistenrennen vom Vortag, auf dem undankbaren vierten Rang. Das Damenrennen auf dem 1971 für die olympischen Spiele in München erbauten Wildwasserkanal wurde von den Deutschen dominiert, die mit den schwierigen Bedingungen auf dem künstlichen Kanal am besten zurecht kamen. Der Sieg im Europacuprennen ging an Manuela Stöberl, die ihren Heimvorteil ausnutzen konnte. Ebenfalls für den Final konnte sich die zweite Schweizerin, Chantal Abgottspon (Solothurn) qualifizieren; sie konnte sich aber gegenüber den Qualiläufen nicht mehr steigern und landete in beiden Rennen auf dem neunten Platz.
Bei den Herren schaffte es Nico Meier (Solothurn) in beiden Rennen nicht in den Final. Eine Klasse für sich war da der slowenische Sprintweltmeister Nejc Znidarcic, der seine Konkurrenten in beiden Rennen klar distanzierte.
Der Sempacher Kanadierfahrer Fabio Gretener konnte sich für den Finaldurchgang qualifizieren und landete im Schlussklassement auf dem 9. Rang.

Ranglisten


Kanu: Int. Rennen in Valstagna (ITA) - SA/SO

Schweizer Team an den int. Selektionen in Italien erfolgreich!

Ranglisten

An den int. Kanurennen in Valstagna (ITA) konnte das Schweizer Team überzeugen. Sabine Eichenberger musste das Sprintrennen am Freitag noch krankheitshalber auslassen, steigerte sich dafür umso mehr in den beiden Rennen vom Wochenende. Sowohl im Kajak, als auch bei den Einerkanadiern gelang ihr der Sprung aufs Podest, im Einerkanadier gar mit zwei Siegen. Ebenfalls eine Steigerung gelang der Solothurnerin Chantal Abgottspon. Wegen eines Aufnahmegesprächs konnte sie erst in der Nacht nach Italien reisen und wurde beim Sprintrennen am Freitag noch unter ihrem Wert geschlagen. Beim klassischen Rennen über die lange Distanz vom Sonntag vermochte sie aber zu überzeugen und schlug neben ihren beiden Teamkolleginnen Eichenberger und Mathys auch die italienische Sprintweltmeisterin Bonaccorsi klar.
Melanie Mathys begann am Freitag mit einem Sieg im Sprintrennen, danach reichte es nicht mehr bis ganz zuoberst aufs Podest. Sie konnte noch einen zweiten und dritten Rang für sich verbuchen, vermochte aber das Duell mit ihrer langjährigen italienischen Rivalin Bonaccorsi mit 2:1 zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Bei den Herren blieb Nico Meier (Solothurn) mit den Rängen Fünf und Sieben der erfolgreichster Schweizer und konnte sich im starken internationalen Feld gut behaupten.
Gut schlug sich auch das Nidwaldner Kanadierduo Samuel und Benjamin Müller, welche als Junioren bei den Elite auf den dritten Rang fuhren. Auch der Luzerner Nachwuchsfahrer Linus Bolzern konnte bei den Junioren ganz vorne mitfahren und holte beim Sprint vom Samstag mit dem zweiten Rang ein Topergebnis, er verpasste den Sieg nur um ein paar Zehntelssekunden.


Sieg für Melanie Mathys im Sprintrennen (Bericht FR)

Zum Auftakt der internationalen Kanurennen im italienischen Venezien siegte die Solothurnerin Melanie Mathys im Sprintrennen . Sie konnte sich gegen die italienische Weltmeisterin Constanza Bonaccorsi durchsetzen und siegte mit sechs Zehntelssekunden Vorsprung. Ihre Teamkollegin Chantal Abgottspon wurde Fünfte.
Bei den Herren war Nico Meier mit dem siebten Schlussrang der beste Schweizer. Er verlor auf den Sieger Stefano Scremin (ITA) knapp drei Sekunden. __________________________________________________________________

Erfolgreiche Schweizer beim int. Saisonauftakt in Fulda (D)
Ranglisten

SI-Bericht klassisches Rennen Sonntag:
Beim klassischen Rennen über die lange Distanz vom Sonntag konnten die Schweizer Abfahrtskanuten nicht ganz an die Top-Leistungen vom Vortag anknüpfen. Auf der technisch schwierigen Wildwasserstrecke auf der oberen Fulda schaffte bei den Damen nur noch Sabine Eichenberger den Sprung aufs Podest. Sie klassierte sich hinter der amtierenden Weltmeisterin Alke Overbeck auf dem 2. Platz. Die Solothurnerinnen Chantal Abgottspon und Melanie Mathys, die beim gestrigen Sprintrennen mit Sabine Eichenberger für ein rein schweizerisches Siegerpodest gesorgt hatten, klassierten sich beim klassischen Rennen auf den Plätzen Vier und Fünf.
Auch der einzige Schweizer Elitefahrer, Nico Meier, verlor gegenüber dem Sprintrennen einige Plätze und musste sich mit dem siebten Schlussrang zufrieden geben.Linus
Tolle Resultate gab es bei den Nachwuchsfahrern:
Bei den Jugendfahreren dominierte der Luzerner Linus Bolzern auch am Sonntag seine Kategorie und gewann mit grossem Vorsprung auf seine Konkurrenten und auch die Nidwaldner Nachwuchsfahrerin Flavia Zimmermann schaffte mit dem zweiten Rang den Sprung aufs Podest.

SI-Bericht Sprintrennen Samstag
Beim Saisonauftakt im hessischen Fulda vermochte das Schweizer Team beim Sprintrennen vom Samstag zu überzeugen. Das Schweizer Frauenteam sicherte sich gleich das gesamte Damenpodest und feierte mit Sabine Eichenberger (Brugg) und den beiden Solothurnerinnen Melanie Mathys und Chantal Abgottspon einen Dreifach-Erfolg. Chantal Abgottspon konnte sich um nur gerade eine Hundertstelssekunde vor der amtierenden Weltmeisterin Alke Overbeck (D) auf dem dritten Platz klassieren, der Sieg ging an Sabine Eichenberger.

SabineChantal

Bei den Herren Elite erreichte der Solothurner Nico Meier mit einem fünften Rang sein bisher bestes int. Ergebnis.

Auch beim Schweizer Nachwuchsteam konnten Erfolge verbucht werden. Der Luzerner Jugendfahrer Linus Bolzern dominierte den Sprint in seiner Kategorie klar und konnte seinen ersten internationalen Sieg feiern.

 

Wintercup Brugg SO 1. März 2015

Keine Spur von Frühling! Bei winterlichen, nasskalten und windigen Bedingungen fand der Abschluss des Wintercups auf der Aare in Brugg statt. Die zahlreichen Teilnehmer kamen aber mit diesen Bedingungen gut zurecht und entschieden den Wintercup 2014/15 mit einem Sprint und einem klassischen Rennen.

Nichts mehr anbrennen liess der Solothurner Nico Meier und holte sich mit zwei Tagesbestzeiten den Sieg im Gesamtklassement. Bei den Damen gab es keine klare Favoritin auf den Gesamtsieg und so teilten sich am Ende Melanie Mathys und Chantal Abgottspon mit der gleichen Punktezahl den Sieg. Obwohl bei den Damenrennen beide Siege an die einheimische Sabine Eichenberger gingen, konnte sie nicht mehr bis aufs Siegerpodest vorstossen, da sie in den vorherigen Wintercuprennen nur im Einerkanadier am Start war.

Ein hervorragendes Resultat erzielte der Luzerner Jugendfahrer Linus Bolzern der im klassischen Rennen über die lange Distanz die zweitbeste Tageszeit erzielte und den Tagessieg nur um wenige Sekunden verpasste.

Obwohl es bei dieser Wintercupserie gesamthaft weniger Teilnehmer starteten, konnten auch neue Teilnehmergruppen gewonnen werden. Mit den Kategorien SUP und Open sind wir auch dem richtigen Weg, nahm doch zum ersten Mal auch ein Basler Drachenboot an den Rennen teil.

Ein Dank geht an das Brugger Team um Sabine Eichenberger, welche uns die Infrastruktur vor Ort zur Verfügung stellten, ein Mittagessen kochten und als Helfer und Retter zur Verfügung standen.

Rangliste Sprint Brugg 1. März

Rangliste Klassisch Brugg 1. März

Gesamtrangliste

 

Nico1

Tagessieger: Nico Meier SKF

2

Die Sieger im Gesamtklassement

Wintercup 2014/15

 

Rangliste Wintercup Solothurn

Fotos Solothurn (Peter Probst)

1

Der Auftakt zur Wintercupserie fand traditionsgemäss in Solothurn statt. Trotz guten Bedingungen war das Starterfeld für Wintercupverhältnisse sehr klein. Noch vor einigen Jahren starteten beim Wintercuprennen in Solothurn jeweils fast hundert Teilnehmer beim Massenstart vor dem Bootshaus.
Der Tagessieg ging an den Buochser Fabio Wyss, der seinen Solothurner Konkurrenten Nico Meier auf dem sechs Kilometer langen Rundkurs in Schach halten konnte. Bei den Frauen siegte die Solothurnerin Melanie Mathys, allerdings fehlten ihre stärksten Konkurrentinnen aus beruflichen Gründen oder mussten krankheitshalber Forfait geben.

2 3

 

Reuss-Trophy 13./14. Sept

Ranglisten


123

Impressionen Reuss-Trophy 2014
(Zweier-Kanadier ist doch schwieriger, als man denkt!)
Anmerkung der Redaktion: Im Kanadier stützt man tief!

 

Schweizermeisterschaft Sprint 23. Aug. in Baden

Auf der Limmat in Baden wurde bei mittlerer Wasserführung die Schweizer-meisterschaft im Wildwassser-Abfahrtssprint ausgetragen. Rund 80 EinzelfahrerInnen und 14 Mannschaften befuhren die rund 400 m lange Sprintstrecke beim Thermalbad.
Im Kajak der Herren ging der Schweizermeistertitel an den Basler Slalomfahrer Jeremias Schlaefli, der in früheren Jahren auch Mitglied des Abfahrtskaders des Schweizerischen Kanuverbands war.
Bei den Damen holte sich die Solothurnerin Melanie Mathys den Schweizermeistertitel mit knappem Vorsprung von 34 Hundertstelsekunden auf die Bruggerin Sabine Eichenberger. Diese gewann dafür den Titel im Einercanadier der Damen mit grossem Vorsprung auf die Nidwaldnerin Deborah Fogel.
Bei den Mannschaften ging der Schweizermeistertitel an den Kanu Club Nidwalden.

Rangliste

 

Junioren-Europameisterschaften
Banja Luka (Bosnien)

 

EM-Gold und -Bronze für Geschwister Zimmermann im Sprint

Samstag, 19. Juli 2014

Zwei Tage nach dem Gewinn des Europameistertitels auf der Langdistanz schlug die Buochserin Selina Zimmermann diesmal auch im Einzelsprint zu. Auf der tückischen, 250 Meter langen Sprintstrecke waren vorerst zwei Läufe zur Qualifikation für den Finallauf zu überstehen. Dort schien die Favoritin einige Probleme zu haben, schaffte den Finaleinzug nur ganz knapp vor der überraschend starken Schwester Flavia, die sich mit Rang 12 ebenfalls noch für den Schlussdurchgang qualifizierte. Dort legte die jüngere der Zimmermann-Schwestern unter den Augen des anwesenden Prinzen Albert von Monaco mit einem sauberen Lauf eine erste Richtzeit vor, die zwei Minuten später von der älteren Schwester um 38/100 Sekunden unterboten wurde. Zu diesem Zeitpunkt war noch völlig unklar, ob diese Zeiten zu Spitzenresultaten. Nachdem die danach neun weiteren Fahrerinnen zum Teil sehr knapp an der Zeit von Seilina Zimmermann scheiterten und auch die Qualifikationssiegerin einen kleinen Fehler beging, war die unerwartete Sensation mit Gold und Bronze für die Buochser Geschwister Zimmermann Tatsache. Der Jubel im Schweizer Team war riesig.
Nach den völlig ungenügenden Resultaten im 1. Qualifikationslauf besannen sich die Schweizer Männer auf ihre Stärken und steigerten sich deutlich. Dabei holte sich Alistair Smorthit aus Bochs mit Rang 9 das Ticket für den Finallauf. Der junge Linus Bolzern konnte sich im 2. Lauf um fast vier Sekunden verbessern und verpasste mit Platz 18 den Finaleinzug der besten 15 Athleten nur ganz knapp. Seinem Kollegen Urs Zimmermann ging es mit Rang 20 nicht besser. Im Männerfinal ging Smorthit in Führung und lag bis zu den letzten beiden Fahrern auf Medaillenkurs, am Schluss reichte es zum hervorragenden 5. Schlussrang nur gerade eine Zehntelsekunde hinter dem Podest.
Die beiden Brüder Samuel und Benjamin Müller aus Buochs schlugen sich bei ihrer ersten EM-Teilnahme in der schwierigen Bootskategorie der Kanadier-Einer ganz beachtlich.

Rangliste Junioren-EM, Wildwasser-Abfahrt, Sprint-Race Einzel (250m);
Kajak-Einer Herren: 1. Retih (GER) 34.23, 2. Urankar (SLO) 34.34, 3. Jakse (SLO) 34.35, Ferner: 5. Alistair Smorthit (Buochs) 34.45, 18. Linus Bolzern (Adligenswil) 35.21, 20. Urs Zimmermann (Buochs) 35.46.
Kajak-Einer Frauen: 1. Selina Zimmermann (Buochs) 37.25, 2. Dupras (FRA) 37.55, 3. Flavia Zimmermann (Buochs) 37.63.
Kanadier-Einer Herren: 1. Smoldas (CZE) 36.07, 2. Obadic (CRO) 36.92, 3. Quintarelli (ITA) 37.51, Ferner: 17. Benjamin Müller (Buochs) 39.30, 20.Samuel Müller (Buochs) 40.62.

1

Gold für Selina Zimmermann

Donnerstag, 17. Juli 2014 - 16:44

Die amtierende Junioren-Weltmeisterin Selina Zimmermann aus Buochs gewinnt auf der klassischen Distanz überzeugend ihren ersten Europameistertitel an den Junioren-Europameisterschaften auf dem Vrbas-River. Die 4,7 km lange Strecke stellte die Teilnehmer vor allem im schwierigen Mittelteil vor einige Probleme, die Buochser Gymnasiastin meisterte diese jedoch äusserst souverän, konnte auf dem flachen Schlussteil nochmals kräftig zulegen und tschechische Vize-Weltmeisterin schlussendlich klar schlagen.

Die junge Schweizer-Equipe, vier Teammitglieder bestritten ihre erste internationale Meisterschaft, zeigten durchweg sehr gute Leistungen. Die 15-jährige Flavia Zimmermann klassierte sich nach einer ausgeglichenen, fehlerlosen Fahrt auf dem 14. Rang und schaffte damit klar den Sprung in die 1. Ranglistenhälfte.

Bei den Kajak-Einer Junioren konnte, wie befürchtet, der letztjährige Exploit mit einem WM-Podestplatz nicht bestätigt werden. Weder Alistair Smorhtit noch Urs Zimmermann, beide hatten Matura bzw. Lehrabschluss, konnten wegen eingeschränktem Training in den Kampf und die Podestplätze eingreifen. Die Ränge12 und 12 kamen deshalb nicht ganz unerwartet. Andererseits bestätigte der 15-jährige Luzerner Sportgymnasiast Linus Bolzern bestätigte eindrücklich sein Potenzial, mit Platz 25 verpasste er den Sprung in die 1. Tabellenhälfte nur ganz knapp. Diese Ausgeglichenheit schürt jedenfalls Hoffnungen auf einen Podestplatz im Teamwettkampf.
Die Gebrüder Samuel und Benjamin Müller aus Buochs schlugen sich in der schwierigsten Bootkategorie, dem Einer-Kanadier, beachtlich und konnten wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

Rangliste Junioren-EM, Wildwasser-Abfahrt, Classic-Race (4,7 km);
Kajak-Einer Herren: 1. Sikkens (BEL) 13.0,13, 2. Neubert (CZE) 13.14,20, 3. Mattiello (ITA) 13.15,12, Ferner: 12. Alistair Smorthit (Buochs) 13.31,73, 21. Urs Zimmermann (Buochs) 1335,75, 25. Linus Bolzern (Adligenswil) 13.48,125.
Kajak-Einer Frauen: 1. Selina Zimmermann (Buochs) 13.51,81, 2. Satkova (CZE) 14.00,05, 3. Brozova (CZE) 14.11,07,Ferner: 14. Flavia Zimmermann (Buochs) 14.37,37.
Kanadier-Einzer Herren: 1. Viens (FRA) 14.34,22, 2. Kristek (CZE) 14.34,66, 3. Quintarelli (ITA) 14.38,75, Ferner: 15. Samuel Müller (Buochs) 15.25,83, 20. Benjamin Müller (Buochs) 15.46,33.

Weltcup 4 der Kanu-Wildwasser-Abfahrt in Wien (A)

Sabine Eichenberger zum 5.x Gesamt-Weltcupsiegerin


Mit einem 5. Rang im Weltcup-Finale auf der neuen Wildwasser-Anlage auf der Wiener-Donau-Insel sicherte sich Sabine Eichenberger ihren insgesamt fünften Gesamt-Weltcupsieg ihrer einmaligen Karriere . Die Luzernerin Deborah Fogel wurde tolle Gesamtdritte.

MRP-Film vom Weltcup in Wien (Folge 1)

MRP-Film vom Weltcup in Wien (Folge 2)

Sabine
Auf der zwar kurzen (250m) aber sehr selektiven Wildwasser-Strecke in Wien liess die erfahrene Eichenberger nichts anbrennen. Sie qualifizierte sich ohne zu brillieren für den Finaldurchgang und holte sich dort mit einer kontrollierten Fahrt und dem 5. Rang die notwendigen Punkte für den Weltcup-Gesamtsieg. Ihre Nationalmannschaftskollegin Deborah Fogel setzte alles auf eine Karte, machte im Final einen gravierenden Fahrfehler und verlor damit das Duell gegen die Deutsche Füsser um den 2. Rang im Gesamtweltcup.
Erstmals qualifizierte sich mit dem Berner Jonas Tschirren ein Schweizer für einen Finaldurchgang. Ihm ging es ähnlich wie Kollegin Fogel , er spielte alles oder nichts und konnte sich nicht mehr steigern. Der zurücktretende Silvan Wyss zeigte eine gute Abschiedsvorstellung, verpasste den Final ziemlich knapp und erkämpfte sich zum Karrierenende den guten 20. Rang. Auch dem Sempacher Gretener gelang die Finalqualifikation, sein Finallauf war dann ebenfalls nicht fehlerfrei, immerhin schaute am Ende noch der 10. Platz heraus.

Resultate: Weltcup-Wildwasser-Abfahrt, Wien (A), Spint 250m:
Kajak-Einer Frauen: 1. Malaterre (FRA) 48.20, 2. Padourova (CZE) + 0.31, 3.  Füsser (GER) und Le Corvaisier (FRA) +0.34,     Ferner: 5. Sabine Eichenberger (Brugg) +1.17, 12. Deborah Fogel (Luzern) +13.59.
Männer: 1. Znidarcic (SLO) 40.56, 2. Gratton (FRA) +1.83, 3. Debeljak (SLO) +2.27, Ferner: 15. Jonas Tschirren (Bern) + 7.26, 20. Silvan Wyss (Luzern) 45,94, 29. Nico Meier (Solothurn), 47.60.
Kanadier-Einer Männer: 1. Dazeur (FRA) 45.81, 2. Weber (GER) + 0.60, 3. Slanina (CZE) + 0.69, Ferner: 10. Fabio Gretener (Sempach) +5.06.
Geamtweltcup-Gesamtrangliste: Kajak-Einer Frauen: 1. Eichenberger 178 Pt., 2. Füsser 163 Pt., 3. Fogel 160 Pt., Ferner:  10. Abgottspon 124 Pt.
Männer: 1. Znidarcic 376 PT. , 2. Schmid (AUT) 372 Pt., 3. Jean (FRA) 337 Pt., Ferner: 18. Wyss 276 Pt., 19. Tschirren 272 Pt., 49. Meier 69.
Kanadier-Einer Männer: 1. Weber 196 Pt., 2. Dazeur und Lapointe (FRA) 166 Pt., Ferner: 9. Gretener 137 Pt.

Weltcup 3 der Kanu-Wildwasser-Abfahrt in Lofer (A)

Schweizer Doppelsieg bei den Frauen

Zum Abschluss der Weltcup-Trilogie im österreichischen Lofer waren die Schweizer Frauen auf der klassischen Distanz wieder das Mass aller Dinge. Erneut siegte Sabine Eichenberger klar vor Deborah Fogel, Chantal Abgottspon rundete das tolle Schweizer Frauen-Ergebnis mit Rang 6 ab.  Der erneut gesunkene Wasserstand machte den Männern etwas mehr zu schaffen. Der Luzerner Silvan Wyss und der Berner Jonas Tschirren erreichten fast zeitgleich die Ränge 23 und 25. Der Kanadier-Einer Sprint-Spezialist Fabio Gretener musste sich mit deutlichem Rückstand  und dem 10. Schlussrang zufrieden geben. Nächsten Samstag kommt es dann zum Weltcup-Finale im Wildwassersprint auf der Donau-Insel in Wien.

Weltcup 2 der Kanu-Wildwasser-Sprint-Abfahrt in Lofer

 


Abgottspon erneut auf dem Podest

Auch im 2. Weltcuprennen in Lofer, der Sprint-Abfahrt über 500m vermochten sich die Schweizer Frauen sehr gut in Szene zu setzen. Die Solothurnerin Chantal Abgottspon wurde ihrem Ruf als Sprint-Spezialistin voll gerecht und klassierte sich auf dem attraktiven und anspruchsvollen  Parcours erneut im 3. Rang. Die Vortagessiegerin Sabine Eichenberger wurde gute 5. und Deborah Fogel klassierte sich auf Rang 8.
Bei den Herren war diesmal Silvan Wyss bester Schweizer auf dem 22. Rang, während Jonas Tschirren mit Rang 30 nicht seinen besten Tag hatte. Erfreulich ebenfalls der gute 8. Rang von Fabio Gretener im Kanadier-Einer der Männer.

Weltcup 1 der Kanu-Wildwasser-Abfahrt in Lofer (A)

Weltcup-Damen-Podest total in Schweizer Hand

Der Weltcup Auftakt in der Wildwasser-Abfahrt fand auf der Saalach bei Lofer statt. Der Parcours führte über einen längeren eher flachen Streckenabschnitt,  bevor zum Schluss noch ein 500m langer, anspruchsvoller wildwasser-Abschnitt zu bewältigen war. Dabei gelang dem Schweizer Frauenteam ein perfekter Weltcup-Start mit einem sensationellen Resutat. Nur eine Wochen nach der WM in Sondrio stehen Sabine Eichenberger, Deborah Fogel und Chantal Abgottspon gemeinsam an der Ranglisten-Spitze. Bei den Herren klassierten sich die beiden Schweizer Teilnehmer Jonas Tschirren und Silvan Wyss auf den Rängen 22 und 23.

ICF Weltmeisterschaften Sondrio (ITA) 9. - 14. Juni

Videos:

Eindrücke von der hochwasserführenden Adda (Sprint H1 Herren)

Eröffnungsfeier

Klassisches Rennen Mittwoch

Ranglisten WM 2014

Tag 3: Selektion Sprint

Sabine Eichenberger im Final

Bei den Qualifikationsläufen für den Sprintfinal der Weltmeisterschaften im italienischen Valtellina schaffte nur die Silbermedaillengewinnerin vom Mittwoch, Sabine Eichenberger die Finalqualifikation.
Durch die Hitzeperiode der letzten Woche stieg der Wasserpegel der Adda aufs mehrfache und die grosse Wasserwucht bereitet vielen Wettkämpfern grosse Schwierigkeiten und viele der Favoriten blieben auf der Strecke, so auch der deutsche Weltmeister des klassischen Rennens, Tobias Bong. Die routinierte und erfahrene Bruggerin Sabine Eichenberger konnte sich im heutigen Rennen mit einem sicheren und fast fehlerfreien Lauf hinter der Tschechin Mruzkova auf dem zweiten Rang platzieren und hat sich damit eine gute Ausgangslage fürs morgige Finalrennen geschaffen.
Trotz einem guten Wettkampf reichte es dem Berner Jonas Tschirren und dem Stansstader Martin Scheuber knapp nicht für den Final der besten Fünfzehn. Die weiteren Schweizer wurden ein Opfer der Wassermassen und konnten ihre Läufe nicht fehlerfrei ins Ziel bringen.

1Tag 2: Teamrennen klassisch

Beim Teamrennen über die klassische Distanz zeigte das Schweizer Herrenteam eine gute Leistung und klassierte sich auf dem fünften Rang. Nach den eher entäuschenden Resultaten im Einzelrennen, harmonierte das Schweizer Team mit Scheuber, Wyss und Tschirren gut zusammen und erreichten das beste Schweizer Teamresultat an einer Weltmeisterschaft seit langer Zeit.

Auch bei den Damen hätte es Grund zum feiern gegeben. Das Schweizer Damenteam mit Eichenberger, Abgottspon und Fogel schaffte den Sprung aufs Podest und wurde Dritte. Allerdings kam bei den Frauen keine Freude an der Bronzemedaille auf. Viele Nationen haben wegen der sehr schwierigen Wildwasserstrecke im Valtellina kein komplettes Team an die WM mitgenommen und daher waren zuwenig Damenteams am Start für eine WM-Medaillenvergabe.

Tag 1: Klassisches Rennen (Einzel)

Sabine Eichenberger mit Silbermedaille

Beim Auftakt der Kanu-WM im italienischen Sondrio gab es für die Schweiz die erste Medaille. Die zweifache Weltmeisterin im Kajak, Sabine Eichenberger (Brugg) holte über die klassische Distanz im Einerkanadier die Silbermedaille und musste sich nur der Französin Hecquet geschlagen geben. Nach der Bronzemedaille an der Sprint-WM im letzten Jahr ist dies für die Bruggerin bereits die zweite WM-Medaille in dieser Disziplin.
Bei den Damen im Kajak verpasste die Luzernerin Deborah Fogel das Podest knapp und musste sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden gaben. Auch Sabine Eichenberger, die bereits am Morgen im Kajak an den Start ging, konnte sich noch auf dem neunten Rang klassieren.
Keinen Exploit konnten die Schweizer Herren verzeichnen. Der Berner Jonas Tschirrren war mit Rang 28 der bestklassierte Schweizer.(SI-Bericht)

WM Team:

Damen: Sabine Eichenberger, Chantal Abgottspon, Deborah Vogel

Herren: Martin Scheuber, Silvan Wyss, Nico Meier, Jonas Tschirren

Staff: Stephan Greier (Nationaltrainer), Peter Lüthi (Coach), Marc Chevalier (Physio)

Tschirren-Film: Videobericht TL

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Titlis-River-Race 31. Mai / 1. Juni

Schweizermeisterschaften Klassisch (Junioren, Allgemein, Senioren)

Bei den Schweizermeisterschaften über die klassische Distanz auf der Engelbergeraa konnten sich die Titelverteidiger durchsetzen. Die beiden Brugger Sabine Eichenberger bei den Damen und Martin Scheuber bei den Kajak Herren erreichten das Ziel mit der schnellsten Zeit. Bei den Kanadiern siegte Fabio Gretener (Luzern). Eine Überraschung gab es im Teambewerb. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren konnte sich das Solothurner Team mit Melanie Mathys, Chantal Abgottspon und Nico Meier gegen die favorisierten Klubs aus Brugg und Nidwalden durchsetzen

Ranglisten

1

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Kanu: Int. Rennen Valstagna (ITA) 12. + 13. April
Schweizerinnen dominierten einmal mehr


Bei den int. italienischen Sprintmeisterschaften auf der Brenta in Valstagna konnte sich das Schweizer Team gut in Szene setzen. Das Schweizer Damentrio mit Chantal Abgottspon, Sabine Eichenberger und Deborah Fogel beanspruchte das Siegerpodest an beiden Tagen für sich. Am Samstag gewann die Bruggerin Sabine Eichenberger und beim Rennen am Sonntag hatte die Solothurnerin Chantal Abgottspon den schnellsten Lauf bei den Damen. Sehr gut in Form zeigte sich auch die Nidwaldner Junioren-Weltmeisterin Selina Zimmermann; sie fuhr am Sonntag sogar die schnellste Tageszeit aller anwesenden Damen.
Bei den Herren zeigte der Solothurner Nico Meier am Sonntag einen fehlerfreien Sprintlauf und verpasste den Sprung aufs Podest nur um eine Zehntelsekunde und auch der Junior Alistair Smorthit zeigte mit dem dritten Rang eine hervorragende Leistung.

Int. Rennen Fulda (D)

Schweizerinnen erneut erfolgreich

Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Sprintrennen gestern, doppelten die Schweizerinnen im klassischen Rennen gleich nach und sowohl Sabine Eichenberger bei den Damen Elite, als auch die Juniorenweltmeisterin Selina Zimmermann waren im klassischen Rennen erneut siegreich.  Auch die Luzernerin Debora Fogel konnte ihren Platz vom Samstag behaupten, nur die Solothurnerin Chantal Abgottspon konnte ihren Podestplatz nicht verteidigen und musste sich von der Deutschen Susann Gihr knapp geschlagen geben. Die Podestplätze bei den Damen waren hart umkämpft, die Fünftplatzierte hatte nach zehn Minuten Rennzeit nur gerade fünf Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Keine Zweifel über ihre Form liess aber die Juniorenweltmeisterin Selina Zimmermann aufkommen. Sie distanzierte die zweitplatzierte Holländerin gleich um 38 Sekunden.
Weniger erfolgreich lief es den Schweizer Männern. Der Solothurner Nico Meier war mit Rang 13 im klassischen Rennen der bestklassierte Schweizer.

Sabine
Die zweifache Siegerin Sabine Eichenberger

Dreifacher Triumph der Schweizer Frauen im Sprintrennen vom Samstag

Beim Saisonauftakt im hessischen Fulda überzeugte das Schweizer Damenteam auf der ganzen Linie. Im Sprintrennen vom Samstag dominierten sie die starke deutsche Konkurrenz und konnten das ganze Siegerpodest für sich beanspruchen. Der Sieg ging an die Bruggerin Sabine Eichenberger, die Solothurnerin Chantal Abgottspon landete mit einem minimalen Rückstand auf dem zweiten Platz und auch die Luzernerin Deborah Fogel schaffte es noch aufs Siegerpodest. Die schweizerische Frauendominanz komplettierte die Juniorenweltmeisterin Selina Zimmermann, die ihre Kategorie klar für sich entscheiden konnte

Bebbi-Cup Basel, Samstag 29. März

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Bebi-Cup2014

Wintercup Brugg, Sonntag 9. März

Ranglisten Brugg

Die Wintercupserie verdiente ihren Namen in diesem Winter nicht wirklich und auch die letzten beiden Wintercuprennen in Brugg (Sprint + klassisch) konnten bei schon beinahe sommerlichen Temperaturen in Brugg durchgeführt werden.
Dank der Mithilfe des Kanuklubs Brugg unter der Leitung von Sabine Eichenberger kamen die Teilnehmer in den Genuss eines währschaften Mittagessens zwischen den Rennen und auch die Sicherung wurde von Mitgliedern des Kanuklubs übernommen.
Den Gesamtsieg holten sich Martin Scheuber (KCBr) bei den Herren, Sabine Eichenberger (KCBr) bei den Damen und die Kanadierkategorie wurde von Samuel Müller (KCNW) gewonnen.
Zum ersten Mal konnte eine Open-Kategorie mit SUP's ausgetragen werden. Die teilnehmenden SUP-Fahrer hatten ihren Spass und wir denken, dass diese Kategorie durchaus Potential haben wird.
Gemäss Wintercup-Tradition wurden die Preise für die Gesamtsieger als Prämien übergeben. Insgesamt wurden mehr als 2000.- Fr als Preissumme ausgeschüttet, darunter auch die Verlosung von 3x100.- Fr für alle Teilnehmer, die kein Wintercuprennen ausgelassen hatten.

Impression vom Wintercup Brugg 2014

Brugg1

Brugg2

Brugg3
Die Gewinner der SUP-Kategorie

Briugg 3

Wintercup Basel 18. Januar 2014

Bei besten, fast frühlingshaften Bedingungen konnte zum ersten Mal ein Wintercuprennen auf dem Rhein beim Bootshaus der Rennpaddler Basel ausgetragen werden. Die Zusammenarbeit zwischen kanu-events.ch und den Rennpaddlern klappte hervorragend und die anwesenden Wettkämpfer konnten ein tolles Rennen mit Massenstart erleben und sich danach bei der Pasta-Party im Bootshaus RPB wieder stärken.
Herzlichen Dank an alle die fleissigen Rennpaddler-Helfer. Wir hoffen, auch im nächsten Winter wieder in Basel starten zu können.

Rangliste Wintercup Basel

Gesamtrangliste Wintercup 2012/14

Fotos Wintercup Basel

Pressebericht Basel

Basel
Bilder: Iris Huber

Wintercupserie 2013/14:

Wintercup 1 Solothurn 2013

Bei besten Bedingungen und strahlendem Sonnenschein fand am Samstag 30. November der Start zu den Wintercuprennen in Solothurn statt. Die vielen anwesenden Abfahrtskanuten eröffneten mit einem Massenstart den Auftakt zur neuen Kanusaison 2013/14. Schade war, dass das Ressort Abfahrt praktisch unter sich blieb und in diesem Jahr (mit einer Ausnahme) keine Kanuten der anderen Ressorts nach Solothurn kamen.

Auch die 3. Kanu-Night im Anschluss an das Wintercuprennen war ein Erfolg und die Kanubar blieb bis weit nach Mitternacht geöffnet.

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REUSS-TROPHY 2013

21. + 22. September in Bremgarten (AG)

Bei bestem Herbstwetter und einem sehr guten Wasserstand konnte die 1. Reuss-Trophy in Bremgarten (AG) durchgeführt werden. Die Solothurner Kajakfahrer organisierten auf dem Areal des Waffenplatzes Bremgarten ein Wochenende mit klassischem Rennen, Sprintrennen durch die Surfwelle und einem Langstreckenrennen über 9 km bis ins Gnadenthal. Trotz einer äusserst unglücklichen Vierfach-Belegung mit Kanurennen an diesem Wochenende, fanden viele Nachwuchsfahrer und Kanuklubs den Weg nach Bremgarten. Auch die neuen Kategorien "Open" und das Family-Race fanden Zuspruch.


Wir danken dem Waffenplatz Bremgarten für die tolle Unterstützung und hoffen, dass im 2014 die zweite Reuss-Trophy ausgetragen werden kann.

 

 

Lofer

Junioren-Weltmeisterschaften Lofer

Website Junioren-Weltmeisterschaften

Live-Timing Wettkämpfe

Live-Video-Stream Sprintrennen

Lofer-NEWS by Michi Reber

Silbermedaille für Selina Zimmermann im Sprint

Im letzten Rennen an den Junioren-Weltmeisterschaften in Lofer (AUT) gewinnt die junge Nidwaldnerin Selina Zimmermann nach Gold über die lange Distanz noch die Silbermedaille im Sprint. Trotz klarer Führung nach den Qualifikationsläufen, wurde sie im Finaldurchgang ganz knapp von der Tschechin Martina Satkova bezwungen. Damit zog sie mit ihrer Vorgängerin Melanie Mathys gleich, die an den letzten Junioren-Weltmeisterschaften die genau gleichen Ränge belegte.
Auch die beiden Schweizer Alistair Smorthit und Urs Zimmermann konnten sich mit starken Vorläufen für den Finaldurchgang qualifizieren. Mit dem hervorragenden neunten Rang lieferte der Bronzemedaillengewinner im klassischen Rennen, Alistair Smorthit auch im Finaldurchgang das beste Schweizer Resultat. Urs Zimmermann konnte seinen Super-Lauf vom Vormittag nicht mehr wiederholen und musste sich mit dem 15. Schlussrang zufrieden geben.  Nicht für den Final qualifizieren konnte sich der Solothurner Nico Meier.


Kanu: Junioren-WM in Lofer (AUT) - Team-Sprint

An der Junioren-WM in Lofer (AUT) konnten die Schweizer Junioren beim Team-Sprint nicht mehr an die Erfolge der Vortage anknüpfen. Dem Schweizer Team mit Alistair Smorthit, Nico Meier und Urs Zimmermann unterliefen in beiden Sprintläufen kleinere Fehler und sie klassierten sich am Schluss auf dem sechsten Rang. Beim Sprintrennen gab es einen Doppelsieg. Das deutsche Team welches bereits das gestrige klassische Teamrennen für sich entscheiden hatte und das tschechische Team belegten zeitgleich den ersten Platz.

Bronze für das Team

Das Schweizer Junioren-Team fährt aufs Podest

Nach dem gestrigen Jubeltag mit einer Gold- und einer Bronzemedaille, landete das Schweizer Junioren-Team den nächsten Coup und holte sich eine weitere, unerwartete Medaille. Die beiden Nidwaldner Alistair Smorthit und Urs Zimmermann paddelten zusammen mit dem Solothurner Nico Meier aufs Podest und bestätigten so die fantastische Teamleistung des gestrigen Einzelrennens. Nach dem Einzelrennen gestern gab es bereits erste Hoffnungen auf ein gutes Team-Resultat, waren doch alle drei Schweizer Junioren klar im vorderen Ranglistendrittel klassiert und da die Startreihenfolge im Teamrennen aufgrund der addierten Einzelzeiten festgelegt wurde, konnte das Schweizer Team als zweitletzte Mannschaft ins Rennen gehen. Nur gerade die favorisierten Deutschen hatten eine noch bessere Bilanz. Da aber Mannschaftsrennen immer eine eigene Dynamik haben und ein jeder kleine Fehler eines der drei Fahrer, sofort einen Zeitverlust ergibt, glaubte die Junioren-Nationaltrainerin Kristin Amstutz noch nicht an die Medaille. Auch ist die Taktik beim Teamrennen entscheidend, können doch die schwächeren Fahrer von der Heckwelle der Teamkollegen profitieren.

Bei der ersten Zwischenzeit lag das Schweizer Team gar noch auf Silber-Kurs, allerdings wurde Nico Meier kurz darauf von der Heckwelle seines Kollegen leicht auf die Seite geschoben und musste einen zeitraubenden Umweg fahren. Bei der zweiten Zwischenzeit war gar noch der Podestplatz in Gefahr. Der kleine Vorsprung auf die viertplatzierten Slowenen verkleinerte sich zusehends und nur dank einer fehlerfreien Fahrt durch den schwierigen Schlussteil konnten die drei Schweizer die Bronze-Medaille ins Ziel retten.

 

Selina Zimmermann ist Junioren-Weltmeisterin und Alistair Smorthit holt die Bronzemedaille

Einen Auftakt nach Mass gab es für das Schweizer Team an den Junioren-Weltmeisterschaften in Lofer (AUT). Die Nidwaldnerin Selina Zimmermann holte sich souverän die Goldmedaille im klassischen Rennen und sorgte so dafür, dass nach Melanie Mathys auch die neue Junioren-Weltmeisterin wieder aus der Schweiz kommt. Für eine riesige Überraschung sorgte ihr Klubkollege Alistair Smorthit. Er wuchs im klassischen Rennen über sich hinaus und holte die erste Junioren-Einzelmedaille bei den Männern für die Schweiz. Auch der Solothurner Nico Meier sorgte mit seiner Top-Ten-Klassierung für ein weiteres Highlight.
Eine Medaille hatte die Solothurner Junioren-Nationaltrainerin in der Planung und sie erwartete, dass Selina Zimmermann nach den guten Resultaten bei den internationalen Selektionsrennen aufs Podest fahren würde. „Selina fuhr aber optimal und konnte mit dem Druck hervorragend umgehen. Dank Melanis Sieg an der letzten WM vor zwei Jahren konnte Selina als Letzte starten und wurde von der Betreuercrew  auf der Strecke optimal über ihren aktuellen Rang und Vorsprung informiert.“ sagte die freudenstrahlende Junioren-Nationaltrainerin Kristin Amstutz. Allerdings musste mit den Jubelschreien für Selina im Ziel noch zugewartet werden. Eine der Favoritinnen, die Italienerin Christina Favaretto, wurde ein Opfer eines Funktionärs. Die Stange, mit der die Startenden festgehalten werden, konnte bei der Italienerin nicht gelöst werden und sie fuhr mit diesem bremsenden Anhängsel auf die Strecke. Erst nach einiger Zeit wurde sie gestoppt und bekam eine zweite Startgelegenheit nach den Männern. Erst als auch sie im Ziel und der Sieg von Selina klar war, begann das grosse Jubeln. Vielleicht hat es Selina auch geholfen, dass die amtierende Junioren-Weltmeisterin Melanie Mathys Selina  während des Rennens entlang der Strecke anfeuerte und unterstütze.
Mit dem Exploit von Alistair Smorthit hatte hingegen niemand gerechnet. Angestrebt war ein Platz unter den ersten Zehn. Alistair Smorthit machte aber die Planung zur Makulatur und holte sich mit einem unwiderstehlichen Rennen den Platz auf dem Podest und sorgte bei der Schweizer Crew und den zahlreichen Fans für weitere Freundesstürme. Im Sog seines erfolgreichen Teamkollegen gelang es auch dem Solothurner Nico Meier gleich beim ersten Rennen sein maximales Ziel zu erreichen. Mit der Klassierung auf dem zehnten Rang war er mehr als zufrieden und sieht jetzt den weiteren Rennen deutlich gelassener entgegen. Im Teamrennen vom Donnerstag könnte für das Schweizer Team eine Überraschung möglich sein. Der drittklassierte Schweizer, Urs Zimmermann, liegt nämlich nur einige Sekunden hinter Nico Meier auf dem 14. Rang und damit hat das Schweizer Team beim Teamrennen Chancen auf eine Medaille.

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Teilnehmer: Selina Zimmermann (KCNW), Nico Meier (SKF), Alistair Smorthit (KCNW), Urs Zimmermann (KCNW)

Betreuer: Kristin Amstutz (Junioren-Nationaltrainerin), Heinz Wyss, Thijs Waasdorp (Physio)

Programm:

Freitag        10.30       Teamrennen Sprint

Samstag     10 Uhr       Sprint Qualifikationsrennen
                 16 Uhr       Sprint Final

 

Weltcup 3+4 in Sondrio (ITA)

Schweizer konnten sich nicht mehr steigern.

Sowohl beim Sprintrennen vom Samstag, als auch beim klassischen Rennen konnte sich das Schweizer Team gegenüber den ersten Weltcuprennen nicht mehr steigern. Die Solothurnerin Chantal Abgottspon erreicht zwar zwei Top-Ten-Klassierungen, nach der Bronzemedaille in Banja Luka waren diese Klassierungen aber eine leichte Enttäuschung für sie. Trotzdem konnte sie sich im Schlussklassement des Weltcups auf Rang Fünf behaupten. Martin Scheuber war im Sprint der beste Schweizer. Er klassierte sich auf dem 20. Rang.

Weltcup Banja Luka (Bosnien)

Chantal Abgottspon auf dem Podest (SI-Bericht)

Beim Weltcuprennen in Banja Luka (Bosnien) erreichte die Solothurnerin Chantal Abgottspon den dritten Rang. Nachdem sie im Sprintrennen vom Samstag mit dem siebten Rang im Finallauf noch nicht zufrieden war, gelang ihr beim Rennen über die klassische Distanz eine deutliche Steigerung und sie erreichte zum zweiten Mal in ihrer Karriere einen Podestplatz bei einem Weltcuprennen. Das Rennen gewann die Deutsche Europameisterin Manuela Stöberl.
Bei den Herren klassierte sich der Nidwaldner Martin Scheuber auf dem zehnten Rang bei den Einer-Kanadiern.Auch beim Sprintrennen vom Samstag schaffte er den Finaleinzug und belegte am Schluss Rang Zwölf.

Resultate

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Sprint Weltmeisterschaften 14. - 16. Juni Solkan

Fotos der Sprint-WM

 

Bronze für Sabine Eichenberger an der Sprint-WM

(SI-Bericht) Nach der Silbermedaille von Melanie Mathys holte sich das Schweizer Team bereits die zweite Medaille an den Sprint-Weltmeisterschaften in Slowenien. Die Bruggerin Sabine Eichenberger holte sich bei den Einerkanadiern Damen eine Bronzemedaille. Die zweifache Welt- und Europameisterin im Kajak konzentrierte sich in diesem Jahr auf die vor zwei Jahren vom internationalen Kanuverband neu eingeführte Kanadierdisziplin und schaffte an der Sprint-Weltmeisterschaften überraschend den Sprung aufs Podest. Eine Klasse für sich war die Französin Marjolene Hecquet, die mit einem Traumlauf zum Sieg fuhr.
Bei den Herren konnte sich Silvan Wyss nicht für den Final klassieren. Er belegte den 33. Schlussrang.

Melanie Mathys wird sensationelle Zweite an der Sprint-WM

An den Sprint-Weltmeisterschaften im slowenischen Solkan wird die junge Solothurnerin Melanie Mathys sensationelle Zweite. Die zweifache Junioren-Weltmeisterin musste sich nur der Britin Hannah Brown geschlagen geben. Nach einer eher verhaltenen Qualifikation lag sie noch auf dem neunten Rang, im Finalrennen gelang ihr aber ein optimaler Lauf und sie holte sich in ihrem ersten Elitejahr überraschend die Silbermedaille.

Nach dem fünften Platz beim Sprintbewerb an den Europameisterschaften vor vier Wochen wollte sie mindestens wieder unter die Top-Fünf kommen und das war auch die Zielsetzung, die sie zusammen mit ihrer Trainerin für die Sprint-WM gesetzt hatte.  

Die Sprint-Weltmeisterschaften begannen aber für Melanie  nicht optimal. Sie schaffte zwar problemlos die Qualifikation für das Finalrennen, belegte aber direkt hinter ihrer Teamkollegin Chantal Abgottspon den neunten Rang in der Qualifikation. Melanie Mathys:“ Beim ersten Lauf hat mich bei der Einfahrt zum schwierigen Abschnitt eine kleine Welle erwischt und ich musste einen Bogen fahren, um wieder auf die Ideallinie zu kommen. So sind schnell einmal ein paar Zehntelsekunden verloren. Vor diesem Abschnitt hatte ich einen der besten Zwischenzeiten. Beim zweiten Lauf hatte es dann weniger Wasser und praktisch keine der Damen konnte ihre Zeit aus dem ersten Lauf noch verbessern.“

Dafür konnte Melanie Mathys das Finalrennen relativ ruhig angehen, da sie dachte, es sei eh praktisch nicht möglich, die starken Konkurrentinnen vor ihr zu schlagen. Im Finalrennen zählt aber nur der Finallauf und dies kam ihr zu Gute. Mit einem annähernd fehlerfreien Lauf und der richtigen Fahrweise kam sie als vierte Starterin mit einer klaren neuen Bestzeit ins Ziel. Dann begann das lange und nervenaufreibende Warten  auf die besser klassierten Konkurrentinnen im Ziel. Als es sicher war, dass Melanie mindestens die Bronzemedaille holen wird, begann das grosse Jubeln, aber es kam noch besser. Auch die Favoritin, die Französin Sixtine Malaterre konnte die Zeit nicht unterbieten, nur gerade die Britin Hannah Brown konnte ihre Leaderposition aus der Qualifikation verteidigen und wurde Sprint-Weltmeisterin. Die Finalläufe der Sprint-WM boten ein zusätzliches Novum: erstmals wurden Sprintläufe unter Flutlicht durchgeführt. Die Finalläufe starteten erst um 22 Uhr abends und die Flutlichtbedingungen boten eine zusätzliche und ungewohnte Schwierigkeit für die Athletinnen.

Mit der Silbermedaille hat Melanie die erste Einzel-Medaille für die Schweiz überhaupt an einer Sprint-Weltmeisterschaft geholt und auch das Kunststück fertig gebracht, im ersten Jahr nach Abschluss der Juniorenkarriere auch bei den Elite auf dem Podest zu stehen.

Nicht zufrieden mit ihrem zwölften Schlussrang war Chantal Abgottspon. Nach einem guten Qualifikationsrennen und der souveränen Qualifikation für den Finaldurchgang, unterliefen ihr im entscheidenden Lauf einige Fahrfehler.

Pech hatte die zweifache Weltmeisterin Sabine Eichenberger. Nach einem missglückten ersten Quali-Lauf konnte sie sich im zweiten Lauf deutlich steigern, wurde aber im letzten Moment durch die Deutsche Birgit Bach noch auf den dreizehnten Rang verdrängt und verpasste dadurch den Final. Sie konzentriert sich aber an dieser WM auf den C1 der Damen der am Samstag stattfindet. Sabine hat sich intensiv auf diese Bootskategorie vorbereitet und will mindestens den Finaldurchgang erreichen.

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Das Damenteam hat aber noch eine weitere Chance auf eine Medaille. Im Teamrennen vom Sonntag werden Chantal Abgottspon, Melanie Mathys und Sabine Eichenberger ihre Silber-Teammedaille der Europa-meisterschaften zu verteidigen versuchen

Schweizer Team: Sabine Eichenberger, Chantal Abgottspon, Melanie Mathys, Silvan Wyss

Betreuer: Stephan Greier, Urs Brun

Programm Sprint-WM
Live-Timing (Online-Resultate)
Startlisten / Ranglisten

 


Neues ONLINE-Anmeldeverfahren

Als Sponsorin des Muota-Race 2013 hat die Firma UPTREND aus Baar angeboten, ein neues Online-Anmeldeverfahren zu erarbeiten.
Dies ist ab Montag online und bietet zahlreiche neue Funktionen (Nachbearbeitung der Anmeldungen, separate Team- und Betreueranmeldungen, etc.)

Allerdings sind auch einige Neuerungen zu beachten:

- Das Geburtsdatum wird neu mit Tag, Monat und Jahr erfasst.
- Bei den Personendaten wird auch die Mailadresse und der Wohnort erfasst

Wir bitten euch, diese Daten einmalig neu einzugeben (danach sind sie in der Datenbank gespeichert, können aber jederzeit geändert werden)

 

 

Int. Meisterschaften auf der Muota (SI-Bericht)

Bei den gemeinsamen Meisterschaften der Deutschen und Schweizer Wildwasserkanuten auf einer der schwierigsten Wildwasserstrecken der Schweiz, sorgte die Bruggerin Sabine Eichenberger im klassischen Rennen über die lange Distanz mit einem klaren Tagessieg für das beste Schweizer Resultat des Wochenendes. Sie distanzierte die Deutsche Manuela Stöberl, die vor Wochenfrist in Slowenien Europameisterin über diese Distanz wurde, um mehr als sieben Sekunden. Damit konnte sie sich an den Schweizermeisterschaften für den undankbaren vierten EM-Platz revanchieren Bei den Herren ging der Meistertitel an den Nidwaldner Martin Scheuber.

Bei den Sprintrennen vom Samstag gab es mit der Solothurnerin Melanie Mathys eine neue Schweizermeisterin Sprint. Sie wurde auch in der Gesamtwertung nur von der Deutschen Sabine Füsser geschlagen und konnte damit ihren fünften Rang im EM-Sprint bestätigen. Ein Novum gab es bei den Herren. Der Berner Jonas Tschirren und der Nidwaldner Silvan Wyss wurden mit der gleichen Zeit gestoppt und teilten sich das Siegerpodest der Schweizermeisterschaft.

Für die Überraschung des Tages sorgte aber die erst sechzehnjährige Selina Zimmermann. Bereits beim Sprintrennen wurde sie im zweiten Lauf im Ziel mit einer sensationellen Zeit gestoppt. Sie gewann damit die int. Juniorinnenwertung mit grossem Vorsprung und hätte sich auch in der Damenkategorie auf dem Siegerpodest klassiert.  Im klassischen Rennen konnte sie aber noch zulegen und verlor nur gerade 1 Sek auf die amtierende Elite-Europameisterin.
Klassement

Sprintrennen:

Kajak Damen: 1. Sabine Füsser (D) 1:09,74; 2. Melanie Mathy (SUI) 1:11,76; 5. Chantal Abgottspon (SUI) 1:12,67 ; 8. Sabine Eichenberger (SUI) 1:14,33
Kajak Herren: 1. Sören Falkenhain (D) 1:04,14; 11. Silvan Wyss (SUI) 1:07,04, 11. Jonas Tschirren (SUI) 1:07,04; 18. Martin Scheuber (SUI) 1:08,23e
Kajak Junioren: 1. joshua Piakowski (D) 1:05,79; 5, Urs Zimmermann (SUI) 1:08,19; 8. Nico Meier (SUI) 1:09,44; 12. alistair Smorthit (SUI) 1:10,79
Kajak Juniorinnen: 1. Selina Zimmermann (SUI) 1:11,79, 2. Meghan Jaedicke (D) 1:13,30

Klassisches Rennen

Herren: 1. Tobias Bong (D) 17:06,78; 8. Martin Scheuber (SUI) 17:49,97; 12.  Silvan Wyss (SUI) 18:03,74; 20. Jonas Tschirren (SUI) 18:42,77
Damen: 1. Sabine Eichenberger (SUI) 18:43,01; 2. Manuela Stöberl (D) 18:50,66; 3. Deborah Vogel  (D) 18:52,56; 5. Melanie Mathys (SUI) 19:07,52; 8. Chantal Abgottspon (SUI) 19:13,32
Kajak Junioren: 1. Marcel Paufler (D) 18:02,54; 3. Alistair Smorthit (SUI) 18:18,67; 12.
Nico Meier (SUI) 18:49,87; 14. Urs Zimmermann (SUI) 18:53,52
Kajak Juniorinnen Selina Zimmermann (SUI) 18:51,82; Jill-Sophie Eckert (D) 19:48,56

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Europameisterschaften Wildwasserabfahrt vom 9. - 12. Mai in Bovec (Slowenien)

Ranglisten

Videos der EM von Alessandro Leonori

Kanu: Teamsprint - Silbermedaille für Schweizer Damen (SI-Bericht)
Beim abschliessenden Teamsprint konnte das Schweizer Damenteam doch noch die erhoffte Medaille erkämpfen. Sabine Eichenberger, Melanie Mathys und Chantal Abgottspon holten sich die Silbermedaille und nur gerade 34 Hundertstel fehlten für Gold. Bedingt durch das Hochwasser auf der Soca mussten alle Sprintbewerbe auf Sonntag verschoben und das Programm gekürzt werden. So wurde auch der Teamsprint nur mit einem Lauf, statt der zwei geplanten durchgeführt.

Kanu: Keine Einzelmedaille für das Schweizer Team (SI-Bericht)
An den Kanu-Europameisterschaften auf der Soca in Slowenien blieb das Schweizer Team ohne die erwartete Einzelmedaille. Nach dem Sabine Eichenberger im klassischen Rennen am Freitag mit dem vierten Rang das Podest nur ganz knapp verpasste, gelang dem Schweizer Damen im Finale des Sprintrennens mit drei Top-Ten Klassierungen zwar eine tolle Teamleistung, die erhoffte Medaille konnten sie aber nicht erreichen. Mit dem fünften Schlussrang erreichte die Solothurnerin Melanie Mathys das beste Resultat.
Aufgrund des Hochwassers auf der Strecke wurde der Wettkampf vom Samstag auf den Sonntag verlegt und die Qualifikation nur mit einem Lauf durchgeführt.

Kanu: Europameisterschaften Kanu Bovec - klassisches Rennen (SI-Bericht)
Schweizer Damen ganz knapp an den Medaillen vorbei
Beim Auftaktrennen über die lange Distanz an den  Europameisterschaften der Kanuten in Bovec (Slo) verpasste die Bruggerin Sabine Eichenberger als Vierte das Podest nur um sieben Zehntelssekunden. Der EM-Titel ging an die Deutsche Manuela Stöberl. Die junge Solothurnerin Melanie Mathys folgte auf dem sechsten Rang und erzielte damit ihr bestes Ergebnis an einem int. Grossanlass.


Kanu: Europameisterschaften Kanu Bovec - klassisches Rennen Team(SI-Bericht)
Beim Teambewerb über die lange Distanz konnte das Schweizer Damenteam mit Sabine Eichenberger, Melanie Mathys und Chantal Abgottspon die Erwartungen nicht erfüllen und klassierte sich nur auf dem fünften Rang.  Seit 2011 fuhren die Schweizer Damen in den klassischen Rennen jeweils auf einen Podestplatz und dementsprechend hoch gesteckt waren auch die Zielsetzungen.
Das Herrenteam mit Martin Scheuber, Jonas Tschirren und Silvan Wyss belegte Rang Acht.

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Neues ONLINE-Anmeldeverfahren

Als Sponsorin des Muota-Race 2013 hat die Firma UPTREND aus Baar angeboten, ein neues Online-Anmeldeverfahren zu erarbeiten.
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Junioren-Europameisterschaften 2012 Kanu in Solkan (Slowenien)

Sensationelle Silbermedaille für das Damenteam

Zum Abschluss der Junioren-Europameisterschaften in Solkan (Slowenien) holte sich das Schweizer Damenteam mit Melanie Mathys, Selina Zimmermann und Vroni Bitzi völlig überraschend die Silbermedaille über die lange Distanz und klassierte sich klar vor den favorisierten Deutschen und Slowenen. Mit der zweifachen Junioren-Europameisterin Melanie Mathys und der zweiten Schweizerin Selina Zimmermann, die sich in den Einzelrennen auf dem vierten und sechsten Schlussrang klassierte, verfügte das Schweizer Team über zwei sehr starke Fahrerinnen. Die dritte Schweizerin, die Luzernerin Vroni Bitzi war aber klar schwächer einzustufen und wies in den Rennen jeweils einen deutlichen Rückstand auf. Aus diesem Grund rechnete das Schweizer Betreuerteam nicht mit einer Medaille im Team. Die Solothurner Trainerin der Junioren, Kristin Amstutz kann sich den Erfolg aber gut erklären:"Da wir wussten, dass sich Vroni in den Einzelrennen kaum würde durchsetzen können, wurde bei ihr im Training der Fokus ganz auf die Mannschaftsrennen gelegt und sie fuhr die ganze Woche jeden Trainingslauf hinter Melanie oder Selina auf der Heckwelle und gewöhnte sich so an die Mannschaftstaktik. Fahren in der Heckwelle ist vergleichbar mit dem Windschattenfahren bei den Velorennen. Die schwächere Fahrerin wird von der Vorderen mitgezogen und kann so Kräfte sparen. Allerdings ist das auf bewegtem Wasser nicht so einfach und benötigt sehr viel Übung. Vroni hat sich aber die ganze Woche über gesteigert und das Resultat heute ist deutlich mehr als erwartet. Vroni ist aber heute über sich herausgewachsen und hat das beste Rennen ihrer Karriere geliefert."
Zumindest für das Teamrennen hatte das sehr flache und fast stehende Wasser in Solkan einen grossen Vorteil für das Schweizer Team. Die beiden Topfahrerinnen konnten Vroni gar auf eine Doppelwelle nehmen, bei der Melanie und Selina nebeneinander fuhren und Vroni Bitzi von beiden Heckwellen profitieren konnte. Diese Form ist auf dem Wildwasser praktisch nicht umsetzbar, da Wellen, Walzen und Steine diese Formation immer wieder auseinanderreissen.
Das Schweizer Damenteam konnte aufgrund der guten Einzelränge von Melanie Mathys und Selina Zimmermann als Letzte starten und waren so bestens über ihren aktuellen Rang informiert. Sie gerieten im oberen Teil aber schnell in Rückstand und bei der zweiten Zwischenzeit hatten sie bereits mehr als zehn Sekunden Rückstand auf einen Medaillenrang. Erst im sehr flachen Schlussteil konnte die eingeübte Mannschaftstaktik effizient umgesetzt werden und das Schweizer Damenteam setzte zu einer fulminaten Aufholjagd an und sicherte sich die Silbermedaille.
Auch das das Schweizer Herrenteam mit Jonas Tschirren, Alistair Smorthit und Urs Zimmermann zeigte eine gute Leistung und klassierte sich wie bereits im Teamsprint auf dem guten sechsten Schlussrang.

Zweiter EM-Titel für Melanie Mathys

Einen Tag nach dem Sieg an den Junioren-Europameisterschaften über die klassische Distanz konnte sich die Solothurnerin zum ersten Mal auch im Sprint durchsetzen. Sie gewann den Finaldurchgang mit dem knappen Vorsprung von 12 Hundertstelsekunden auf die Italienerin Costanza Bonaccorsi und schloss damit ihr letztes internationales Juniorenrennen mit dem totalen Triumph ab.
In den Vorläufen klassierten sich die beiden Schweizerinnen Melanie Mathys und Selina Zimmermann mit zwei fehlerfreien Läufen auf den Zwischenrängen Zwei und Vier und qualifizierten sich problemlos für den Finaldurchgang. Während sich die Nidwaldnerin Selina Zimmermann im Finallauf aber nicht mehr steigern konnte, sicherte sich Melanie Mathys mit der Tagesbestzeit ihren ersten Junioren-Europameistertitel im Sprint. Nach drei Podestplätzen an den Sprintbewerben steht sie zum Abschluss jetzt zuoberst auf dem Podest und holt den ersten EM-Titel im Sprint überhaupt für den Schweizer Kanuverband.
Mit der im Zwischenklassement führenden Italienerin hatte Melanie Mathys eh noch eine offene Rechnung zu begleichen. Die Italienerin Bonaccorsi verhinderte mit ihrem unfairen Fahrmanöver bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2011 beinahe den Sieg der Solothurnerin. Obwohl Melanie Mathys bereits zu ihr aufgeschlossen hatte und sie keine Chance mehr auf die vordersten Ränge hatte, versuchte sie mit wildem Hin- und Herfahren ein Überholen zu verhindern und zwang Melanie zu einem zeit- und kräfteraubenden Ausweichmanöver.

Bei den Kajak Herren konnte sich der Berner Jonas Tschirren mit dem 9. Zwischenrang für den Final qualifizieren. Er konnte sich aber nicht mehr steigern und wurde am Schluss 14. Damit verpasste er die angestrebte Top-Ten Klassierung.

Melanie Mathys verteidigt ihren Titel

Die Solothurnerin Melanie Mathys konnte beim Auftaktrennen zur Junioren Europameisterschaft Kanu im slowenischen Solkan ihren EM-Titel von 2010 erfolgreich verteidigen. Damit beendet sie ihre Juniorenkarriere über die klassische Distanz mit dem Maximum von zwei Junioren-Weltmeistertiteln und zwei Junioren-Europameistertiteln. Ähnlich wie bei der Junioren-WM im letzten Jahr, war der Weg zum Titel aber nicht ohne Hindernisse und das Rennen verlangte Melanie Mathys alles ab. Auf der für Wildwasserkanuten ungewohnt flachen und technisch anforderungslosen Strecke auf der Soca, geriet Melanie Mathys bereits bis zur ersten Zwischenzeit in Rückstand und musste zur Aufholjagd ansetzen. Dies gelang ihr im Mittelabschnitt aber nicht und bis zur zweiten Zwischenzeit durch das Schweizer Betreuerteam verlor sie noch einmal zwei Sekunden auf die Führende und lag bereits über vier Sekunden zurück. Danach gelang es Melanie aber, den Turbo zu zünden und unter Aufbietung aller Kräfte konnte sie den Rückstand aufholen und die in Führung liegende Deutsche Susann Gihr bis ins Ziel um mehr als drei Sekunden distanzieren. Sie profitierte davon, dass sie als amtierende Junioren-Europameisterin als Letzte ihrer Kategorie starten konnte und so während des Rennens durch ihre Betreuer genau über ihren Rang und ihren Vorsprung oder Rückstand informierte werden konnte.
Beinahe hätte es sogar zwei Schweizerinnen auf dem Siegerpodest gehabt. Die Nidwaldnerin Selina Zimmermann wurde bei ihrer ersten Junioren-EM ausgezeichnete Vierte und klassierte sich als erst Fünfzehnjährige inmitten der europäischen Spitze. Sie hatte noch vor einer Woche ihrer Teamkollegin Melanie Mathys an den Junioren-Schweizermeisterschaften die erste Niederlage seit vier Jahren zugefügt. Mit dem heutigen Topresultat wird sie in einem Jahr an den Junioren-Weltmeisterschaften sicher die Nachfolge von Mathys antreten können.

Der Berner Jonas Tschirren war der erfolgreichste Junior des Schweizer Teams. Mit seinem 16. Rang war er im Ziel nicht ganz zufrieden, er will aber vor allem beim Sprintrennen vom Samstag in die Top Ten fahren. Mit dem Sprintrennen hat auch Melanie Mathys noch eine Rechnung offen. Zwar holte sie im Sprint bisher an jeder Jun-WM und Jun-EM einen Podestplatz, für ganz zuoberst reichte es aber noch nicht. Dies will sie morgen bei ihrem letzten Einzelrennen als Juniorin noch ändern

Sprintrennen

Schweizer Damenteam verpasst Team-Medaille:

Das Schweizer Damenteam verpasste eine Medaille im Teambewerb knapp. Nach dem 1. Lauf waren die Schweizerinnen (Melanie Mathys, Selina Zimmermann und Vroni Bitzi) noch auf dem dritten Zwischenrang klassiert mit sehr geringem Abstand auf das führende Team aus Italien. Im zweiten Lauf unterlief Selina Zimmermann aber ein folgenschwerer Fahrfehler und es gelang ihr nicht, bis ins Ziel wieder zu den beiden Teamkolleginnen aufzuschliessen.
Das Schweizer Herrenteam (Jonas Tschirren, Fabian Munsch, Alistair Smorthit) bot eine gute Leistung und erfüllte mit dem sechsten Schlussrang die Erwartungen des Kanuverbandes.

Berichte: Reto Schläppi