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Aktualisiert:
16 Juni, 2019 18:52

 

 

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SIMME-RIVER-RACE
15.+16. Juni 2019

Schweizermeisterschaften Sprint (Elite/Junioren)
Nachwuchsschweizermeisterschaften klassisch (Schüler/Jugend)

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Internationales Classic- und Sprintrennen
Nachwuchsrennen (einfache Strecke)
Schweizermeisterschaften Sprint
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Weltcup 1+2 in Treignac (FRA)

Durchzogener Start in die Weltcupserie für das Schweizer Team

 

Zum Auftakt der Weltcuprennen auf der Vezere in Treignac (FRA) war nur ein kleines Schweizer Team am Start. Die Teamleaderin und Europameisterin, Melanie Mathys, konnte nach dem Sieg im ECA-Cup (Europacup) auf der Sprintstrecke in Seo d'Urgell (ESP) vor einer Woche, nicht wie die anderen Nationen ein paar hundert Kilometer nordwärts fahren und sich in Ruhe auf der schwierigen Weltcupstrecke auf der Vezere vorbereiten. Sie musste zurück in die Schweiz reisen, um eine Abschlussprüfung an der UNI zu schreiben und konnte erst am Abend vor dem ersten Weltcuprennen wieder in Treignac sein. Die Absicht vom Melanie Mathys war eigentlich, am Samstag über die klassische Distanz am Start zu stehen. Da die Strecke auf der Vezere aber sehr schwierig war und zahlreiche Nationen beim Training unter der Woche grosse Schwierigkeiten bekundeten, verzichtete Melanie Mathys in Absprache mit dem Schweizer Trainerteam, auf einen Start im ersten Weltcuprennen und konzentrierte sich auf das Sprintrennen vom Sonntag.
Auch beim Sprintrennen bekundete Melanie Mathys in der Qualifikation noch Schwierigkeiten mit der Strecke, schaffte aber als Fünfte gerade noch die direkte Finalqualifikation. Im Finallauf lief es ihr aber dann deutlich besser und sie musste sich nur der Sprint-Europameisterin Mathilde Rosa (ITA) geschlagen geben. Dritte wurde die Französin Lise Vinet.

Besser erging es dem Nidwaldner Nachwuchsfahrer Jonah Müller. Der erst siebzehnjährige Kanadierfahrer fand sich mit der Strecke recht gut zurecht und konnte sich bei den Elitefahreren behaupten. Im klassischen Rennen wurde er Neunter und im Sprint belegte Jonah Müller Rang Zehn.

Auch Leano Meier, der zwar direkt vom ECA-Cup aus Spanien anreisen konnte, bekundete mit der Strecke im Training grosse Schwierigkeiten. Der spezielle Charakter der Vezere mit dem braunen Moorwasser ist für viele Fahrer ungewohnt. Aufgrund des Moorwassers sieht man die Steine im Fluss oft sehr spät oder gar nicht und dies führt zu Kollisionen und damit Schäden am Boot. Viele Trainingsfahrten sind nötig, um die richtige Line fahren zu können. Auch Leano Meier musste Lehrgeld zahlen und sein Boot flicken. Er verzichtete daher auf einen Start im klassischen Rennen vom Samstag. Im Sprint startete er, wurde aber mit Rang 28 klar unter seinem Wert geschlagen.

 

Ticino Moesa 2019, 25. + 26. Mai
Internationale Kanuwettkämpfe in der Schweiz

Schweizermeisterschaften klassisch

Am internationalen Wettkampf im Tessin, der gleichzeitig als SM ausgetragen wurde, holten sich die Wettkämpfer der Solothurner Kajakfahrer gleich alle Schweizermeistertitel über die klassische Distanz bei den Elite und Junioren. Melanie Mathys und Amanda Grüning bei den Damen, Nico Meier und Robin Häfeli bei den Herren.

Eine Woche nach den Europameisterschaften in Slowenien trafen die beiden neuen Europameisterinnen, die Solothurnerin Melanie Mathys (EM Gold klassische Distanz) und die Italienerin Mathilde Rosa (EM-Gold Sprint) erneut aufeinander. Diesmal hatte aber die Italienerin sowohl im klassischen Rennen vom Samstag auf der Moesa, als auch im Sprintrennen in der Arbedo-Schwelle bei Bellinzona die Nase vorn. Trennten die beiden an der EM jeweils nur wenige Hundertstels, gingen die zwei Rennen im Tessin jeweils klar zugunsten von Mathilde Rosa aus. Die Solothurnerin fühlte sich nach der anstrengenden EM-Woche noch etwas müde und ist bereits wieder im Aufbautraining für den Weltcup.

In Abwesenheit seines härtesten Konkurrenten um den Schweizermeistertitel, dem Luzerner Linus Bolzern, konnte der Solothurner Nico Meier seinen SM-Titel vom letzten Jahr verteidigen. Er zeigte im klassischen Rennen eine tolle Leistung, musste sich aber vom Italiener Andrea Bernardi geschlagen geben.

Bei den Junioren war beim Solothurner Robin Häfeli der Juniorenmeistertitel nie in Gefahr. Da der Nidwaldner Cornel Bretscher wegen eines Schulanlasses am klassischen Rennen nicht teilnehmen konnte, war das Ziel von Häfeli, nicht nur den SM-Titel zu holen, sondern das internationale Rennen zu gewinnen. Dies gelang ihm nicht ganz; er verpasste den Sieg nach über zwölf Minuten Renndauer nur wenig mehr als eine Sekunde, war aber mit seinem Rennen trotzdem sehr zufrieden.

Mit sehr viel Glück kam Amanda Grünig zu ihrem ersten Meistertitel bei den Junioren. Obwohl sie auf der schwierigen Wildwasserstrecke auf der Moesa zahlreiche Fahrfehler machte, konnte sie davon profitieren, dass ihre Konkurrentinnen noch mehr Zeit verloren. Sie konnte sich ganz knapp vor der jungen Nidwaldnerin Nora Zeder klassieren, musste aber zahlreichen italienischen Nachwuchsfahrerinnen im Klassement den Vortritt lassen.

Wir danken dem Organisationskommitte der Gruppo Canoisti Ticinese unter der Leitung von Luca Panziera für die tolle Organisation dieses Anlasses im Tessin. Die Kanurennen auf der Moesa und der Sprint durch die Arbedo-Schwelle in Bellinzona sind jeweils ein wichtiger Anlass im Kalender des Schweizerischen Kanuverbandes und wir hoffen, dass diese Rennen weiterhin regelmässig durchgeführt werden können.Wir kommen gerne wieder ins Tessin!

Webseite

Ranglisten


Europameisterschaften Soca, Slowenien
14. - 18. Mai 2019

Live-Timing

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Webseite EM 2019

Meli's Fahrt zu EM-Gold (Video)

Meli's Sprint zu EM-Silber (Video)

Silbermedaille im Sprint für Melanie Mathys

Im zweiten Einsatz an den Europameisterschaften im slowenischen Bovec gewann die Solothurnerin Melanie Mathys die Silbermedaille im Sprintfinal. Sie klassierte sich mit einem hauchdünnen Rückstand von nur gerade vier Hundertstelssekunden hinter der Italienerin Mathilde Rosa auf dem zweiten Rang. Die grosse Favoritin Martina Satkova, die die Sprintqualifikation noch klar dominiert hatte, erwischte auch beim Sprintfinal nicht die optimale Route und musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Noch vor einem Jahr bei den Weltmeisterschaften auf der Muota (SUI) gewann die Tschechin fünf Goldmedaillen.

Einen optimalen Tag erwischte die neue Europameisterin über die klassische Distanz, Melanie Mathys. Nachdem sie bei der Sprintqualifikation noch keinen optimalen Lauf fahren konnte, startete sie heute furios und hatte bei der Zwischenzeit bereits eine Sekunde Vorsprung, den sie bis ins Ziel noch weiter ausbauen konnte und eine klare neue Bestzeit fuhr. Auch die Italienerin Mathilde Rosa fuhr praktisch fehlerlos durch den anspruchsvollen Wildwasserparcour und erwischte ausser einem kleinen Fehler am Ende den perfekten Tag. Mit nur gerade 4 Hunderstel setzte sie sich an die Spitze und verdrängte Meli vom obersten Treppchen. Noch war die Medaille nicht sicher, zwei weitere Athletinnen galt es zu schlagen. Die Französin Lise Vinet hatte keinen guten Lauf und kam mit Rückstand ins Ziel. Zum Schluss kam noch die Dominatorin der letzten WM, Martina Satkova CZE. Bei der Zwischenzeit führte die starke Tschechin mit einer halben Sekunde Vorsprung, doch dann schlichen sich kleine Fehler in ihre Fahrt und sie musste sich am Ende mit Bronze begnügen. Damit haben die Schweizerin Mathys und die Italienerin Rosa in den beiden EM-Einzelrennen die Podestplätze getauscht und die zwei Hundertstelssekunden die am Donnerstag Melanie Mathys zum Sieg verhalfen, waren im Sprintfinal jetzt zwei Hundertstelssekunden zugunsten der Italienerin.

Die beiden Schweizer Herren, Nico und Leano Meier, schafften in der Qualifikation den Sprung unter die besten Fünfzehn leider nicht. Nico Meier zeigte eine gute Fahrt und hatte bei der Zwischenzeit beinahe eine Sekunde Vorsprung auf den Führenden; leider konnte er diesen Vorsprung nicht ins Ziel bringen und verpasste die Finalqualifikation um sechs Zehntelssekunden.

 

MELANIE MATHYS IST EUROPA-MEISTERIN

EM Tag 1: Klassisches Rennen

Die Solothurnerin Melanie Mathys holt ihren ersten Titel an einem int. Grossanlass der Elite und wird Europameisterin über die klassische Distanz auf der technisch sehr schwierigen Soca.

Nach mehreren Bronze- und Silbermedaillen an Europa- und Weltmeisterschaften in den letzten Jahren, schaffte es die Gesamtweltcupsiegerin der letzten drei Jahre zum erstem Mal ganz zuoberst aufs Siegerpodest. Im schwierigen Schlussteil wurde es aber noch einmal ganz knapp zwischen der Italienerin Mathilde Rosa und der Schweizerin. Bei der letzten Zwischenzeit vor der Einfahrt in die Sprintstrecke hatte Melanie Mathys noch 1 Sekunde Vorsprung. Im Ziel waren es dann gerade noch zwei Hundertstelssekunden. Dritte wurde die Tschechin Paloudova. Die grosse Favoritin und Dominatorin des letzten Jahres mit fünf Goldmedaillen an der Kanu-WM auf der Muota (SUI), die Tschechin Martina Satkova hatte auf der Strecke Probleme und kenterte. Sie kam erst mit grossem Rückstand ins Ziel.

Bei den Schweizer Herren schaffte Nico Meier sein angestrebtes Ziel einer Klassierung unter den besten Fünfzehn. Im Ziel belegte er trotz einem Fahrfehler im Schlussteil Rang Vierzehn. Sein Bruder Leano verpasste mit Rang 22 an seiner ersten EM eine Topklassierung nur knapp.

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Kanu: Drei Solothurner an den Kanu-Europameisterschaften in Slowenien

An den am Mittwoch beginnenden Kanu-Europameisterschaften auf der Soca in Slowenien werden auch drei Fahrer des Kanu-Leistungszentrums Solothurn für die Schweiz an den Start gehen. Leider mussten andere potentielle EM-Kandidaten der Nationalmannschaft für die EM Forfait geben, da sie Abschlussprüfungen oder andere Prioritäten haben.

Für die Teamleaderin des Schweizer EM-Teams, Melanie Mathys sind die Zielsetzungen klar. Sie will in beiden Einzelrennen auf das Podest, am liebsten ganz zuoberst, den dieser Titel fehlt ihr noch in ihrer Medaillensammlung. Junioren-Weltmeisterin und U23-Weltmeisterin war sie bereits. Eine Silber- und Bronzemedaille bei den Elitewettkämpfen (EM/WM) hat sie auch schon, nur die Goldmedaille fehlt noch. Die Gesamtweltcupsiegerin der letzten beiden Jahre befindet sich in einer ausgezeichneten Form. Mit einem Sieg und einem zweiten Platz bei den int. Sprintrennen auf dem Eiskanal in Augsburg ist sie für die Rennen in Slowenien bestens vorbereitet.

Für Nico Meier, den zweiten selektionierten Solothurner, ist es das Ziel sich im Feld der Weltbesten zu etablieren und auch im Sprint die Final-Qualifikation der besten Fünfzehn zu schaffen. An den int. Wettkämpfen in Augsburg vor Wochenfrist  hat er die Sprintquali nur um einige Zehntelssekunden verpasst. Da das Team aber direkt aus dem intensiven Trainingslager auf der Soca an den Wettkampf in Augsburg anreiste, hofft Nico Meier, dass er  an der EM seine Bestleistung abrufen und die Qualifikation für den Sprintfinal schaffen kann.

Der dritte Solothurner, der die Selektion für die EM schaffte, ist der jüngere Bruder von Nico, Leano Meier. Er schaffte die EM-Quali nicht wie die beiden anderen Solothurner bereits im ersten Selektionswettkampf, sondern musste noch ein Selektionsrennen in Italien bestreiten, wo er das EM-Ticket holte. Für Leano Meier ist es die erste Teilnahme an einem int. Grossanlass der Elite und es geht bei ihm vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln, um möglichst bald den Anschluss an die Weltspitze schaffen zu können. Im letzten Jahr hat Leano zwar die Qualifikation für die Heim-WM geschafft, da aber nur vier Fahrer pro Land starten konnten, wurde er nur als Ersatzfahrer selektioniert.

Die Soca in Slowenien ist einer der schönsten Wildbäche in Europa, aber auch einer der technisch anspruchsvollsten und unberechenbarsten. Dies, weil es nicht nur eine oder zwei Schlüsselstellen gibt, sondern die ganze Rennstrecke des klassischen Rennens besteht aus schwierigen Passagen. Die Fahrer befinden sich in einem Labyrinth von Steinen und Felsblöcken und müssen bei jedem Wasserstand den richtigen und vor allem schnellsten Weg finden. Zudem ändert der Wasserstand sehr häufig und bei jeder Wasserstandsänderung müssen für viele schwierige Stellen andere Fahrrouten gewählt werden. Dies hat das Schweizer Team im Trainingslager vor zwei Wochen am eigenen Leib erfahren. Zuerst hatte es zu wenig Wasser und nicht alles war befahrbar, danach hatte es Hochwasser. Zudem befindet sich der schwierigste Teil am Schluss des langen Rennens. Da gilt es trotz Müdigkeit mit voller Konzentration in den Schlussteil einzufahren. Auf diesem sehr schwierigen Abschnitt werden dann auch die Sprintrennen ausgetragen.

 

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Paddeltechnik Lernunterlagen
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Paddeltechnik 1
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