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Aktualisiert:
19 Mai, 2019 14:12

 

 

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Aktuelle Rennen:
Ticino/Moesa 25.+26. Mai (Klassisch + Sprint)
Simme-River-Race 15.+16. Juni (Klassisch und Sprint)

Europameisterschaften Soca, Slowenien
14. - 18. Mai 2019

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Meli's Fahrt zu EM-Gold (Video)

Meli's Srint zu EM-Silber (Video)

Silbermedaille im Sprint für Melanie Mathys

Im zweiten Einsatz an den Europameisterschaften im slowenischen Bovec gewann die Solothurnerin Melanie Mathys die Silbermedaille im Sprintfinal. Sie klassierte sich mit einem hauchdünnen Rückstand von nur gerade vier Hundertstelssekunden hinter der Italienerin Mathilde Rosa auf dem zweiten Rang. Die grosse Favoritin Martina Satkova, die die Sprintqualifikation noch klar dominiert hatte, erwischte auch beim Sprintfinal nicht die optimale Route und musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben. Noch vor einem Jahr bei den Weltmeisterschaften auf der Muota (SUI) gewann die Tschechin fünf Goldmedaillen.

Einen optimalen Tag erwischte die neue Europameisterin über die klassische Distanz, Melanie Mathys. Nachdem sie bei der Sprintqualifikation noch keinen optimalen Lauf fahren konnte, startete sie heute furios und hatte bei der Zwischenzeit bereits eine Sekunde Vorsprung, den sie bis ins Ziel noch weiter ausbauen konnte und eine klare neue Bestzeit fuhr. Auch die Italienerin Mathilde Rosa fuhr praktisch fehlerlos durch den anspruchsvollen Wildwasserparcour und erwischte ausser einem kleinen Fehler am Ende den perfekten Tag. Mit nur gerade 4 Hunderstel setzte sie sich an die Spitze und verdrängte Meli vom obersten Treppchen. Noch war die Medaille nicht sicher, zwei weitere Athletinnen galt es zu schlagen. Die Französin Lise Vinet hatte keinen guten Lauf und kam mit Rückstand ins Ziel. Zum Schluss kam noch die Dominatorin der letzten WM, Martina Satkova CZE. Bei der Zwischenzeit führte die starke Tschechin mit einer halben Sekunde Vorsprung, doch dann schlichen sich kleine Fehler in ihre Fahrt und sie musste sich am Ende mit Bronze begnügen. Damit haben die Schweizerin Mathys und die Italienerin Rosa in den beiden EM-Einzelrennen die Podestplätze getauscht und die zwei Hundertstelssekunden die am Donnerstag Melanie Mathys zum Sieg verhalfen, waren im Sprintfinal jetzt zwei Hundertstelssekunden zugunsten der Italienerin.

Die beiden Schweizer Herren, Nico und Leano Meier, schafften in der Qualifikation den Sprung unter die besten Fünfzehn leider nicht. Nico Meier zeigte eine gute Fahrt und hatte bei der Zwischenzeit beinahe eine Sekunde Vorsprung auf den Führenden; leider konnte er diesen Vorsprung nicht ins Ziel bringen und verpasste die Finalqualifikation um sechs Zehntelssekunden.

 

MELANIE MATHYS IST EUROPA-MEISTERIN

EM Tag 1: Klassisches Rennen

Die Solothurnerin Melanie Mathys holt ihren ersten Titel an einem int. Grossanlass der Elite und wird Europameisterin über die klassische Distanz auf der technisch sehr schwierigen Soca.

Nach mehreren Bronze- und Silbermedaillen an Europa- und Weltmeisterschaften in den letzten Jahren, schaffte es die Gesamtweltcupsiegerin der letzten drei Jahre zum erstem Mal ganz zuoberst aufs Siegerpodest. Im schwierigen Schlussteil wurde es aber noch einmal ganz knapp zwischen der Italienerin Mathilde Rosa und der Schweizerin. Bei der letzten Zwischenzeit vor der Einfahrt in die Sprintstrecke hatte Melanie Mathys noch 1 Sekunde Vorsprung. Im Ziel waren es dann gerade noch zwei Hundertstelssekunden. Dritte wurde die Tschechin Paloudova. Die grosse Favoritin und Dominatorin des letzten Jahres mit fünf Goldmedaillen an der Kanu-WM auf der Muota (SUI), die Tschechin Martina Satkova hatte auf der Strecke Probleme und kenterte. Sie kam erst mit grossem Rückstand ins Ziel.

Bei den Schweizer Herren schaffte Nico Meier sein angestrebtes Ziel einer Klassierung unter den besten Fünfzehn. Im Ziel belegte er trotz einem Fahrfehler im Schlussteil Rang Vierzehn. Sein Bruder Leano verpasste mit Rang 22 an seiner ersten EM eine Topklassierung nur knapp.

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Kanu: Drei Solothurner an den Kanu-Europameisterschaften in Slowenien

An den am Mittwoch beginnenden Kanu-Europameisterschaften auf der Soca in Slowenien werden auch drei Fahrer des Kanu-Leistungszentrums Solothurn für die Schweiz an den Start gehen. Leider mussten andere potentielle EM-Kandidaten der Nationalmannschaft für die EM Forfait geben, da sie Abschlussprüfungen oder andere Prioritäten haben.

Für die Teamleaderin des Schweizer EM-Teams, Melanie Mathys sind die Zielsetzungen klar. Sie will in beiden Einzelrennen auf das Podest, am liebsten ganz zuoberst, den dieser Titel fehlt ihr noch in ihrer Medaillensammlung. Junioren-Weltmeisterin und U23-Weltmeisterin war sie bereits. Eine Silber- und Bronzemedaille bei den Elitewettkämpfen (EM/WM) hat sie auch schon, nur die Goldmedaille fehlt noch. Die Gesamtweltcupsiegerin der letzten beiden Jahre befindet sich in einer ausgezeichneten Form. Mit einem Sieg und einem zweiten Platz bei den int. Sprintrennen auf dem Eiskanal in Augsburg ist sie für die Rennen in Slowenien bestens vorbereitet.

Für Nico Meier, den zweiten selektionierten Solothurner, ist es das Ziel sich im Feld der Weltbesten zu etablieren und auch im Sprint die Final-Qualifikation der besten Fünfzehn zu schaffen. An den int. Wettkämpfen in Augsburg vor Wochenfrist  hat er die Sprintquali nur um einige Zehntelssekunden verpasst. Da das Team aber direkt aus dem intensiven Trainingslager auf der Soca an den Wettkampf in Augsburg anreiste, hofft Nico Meier, dass er  an der EM seine Bestleistung abrufen und die Qualifikation für den Sprintfinal schaffen kann.

Der dritte Solothurner, der die Selektion für die EM schaffte, ist der jüngere Bruder von Nico, Leano Meier. Er schaffte die EM-Quali nicht wie die beiden anderen Solothurner bereits im ersten Selektionswettkampf, sondern musste noch ein Selektionsrennen in Italien bestreiten, wo er das EM-Ticket holte. Für Leano Meier ist es die erste Teilnahme an einem int. Grossanlass der Elite und es geht bei ihm vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln, um möglichst bald den Anschluss an die Weltspitze schaffen zu können. Im letzten Jahr hat Leano zwar die Qualifikation für die Heim-WM geschafft, da aber nur vier Fahrer pro Land starten konnten, wurde er nur als Ersatzfahrer selektioniert.

Die Soca in Slowenien ist einer der schönsten Wildbäche in Europa, aber auch einer der technisch anspruchsvollsten und unberechenbarsten. Dies, weil es nicht nur eine oder zwei Schlüsselstellen gibt, sondern die ganze Rennstrecke des klassischen Rennens besteht aus schwierigen Passagen. Die Fahrer befinden sich in einem Labyrinth von Steinen und Felsblöcken und müssen bei jedem Wasserstand den richtigen und vor allem schnellsten Weg finden. Zudem ändert der Wasserstand sehr häufig und bei jeder Wasserstandsänderung müssen für viele schwierige Stellen andere Fahrrouten gewählt werden. Dies hat das Schweizer Team im Trainingslager vor zwei Wochen am eigenen Leib erfahren. Zuerst hatte es zu wenig Wasser und nicht alles war befahrbar, danach hatte es Hochwasser. Zudem befindet sich der schwierigste Teil am Schluss des langen Rennens. Da gilt es trotz Müdigkeit mit voller Konzentration in den Schlussteil einzufahren. Auf diesem sehr schwierigen Abschnitt werden dann auch die Sprintrennen ausgetragen.

 

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SIMME-RIVER-RACE
15.+16. Juni 2019

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Internationales Classic- und Sprintrennen
Nachwuchsrennen (einfache Strecke)
Schweizermeisterschaften Sprint
Infos (Deutsch)
Information (English)

Flyer
Flyer (english)

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www.ticinomoesa.ch3

 

Ticino Moesa 2019, 25. + 26. Mai
Internationale Kanuwettkämpfe in der Schweiz

Am Samstag 25. Mai steht die klassische Abfahrt auf dem Plan, die als Schweizer Meisterschaften gilt. Es handelt sich dabei um eine 4 km lange Strecke mit Start in Grono und Ziel in Roveredo, einem Bündner Dorf, das 6 km östlich von Bellinzona liegt. Die gewählte Flussstrecke führt im oberen Teil durch eine wilde Gegend mit wiederholten Abschnitten mit Schwierigkeitsgrad WW II und WW III. Der untere Abschnitt führt durch das Dorf Roveredo, und zeichnet sich durch schnelle und wellige Abschnitte aus. Am Sonntag 26. Mai findet die Sprint-Abfahrt statt. Es handelt sich hier um eine schnelle und sehr wellige Strecke auf dem Fluss Ticino mit Schwierigkeitsgrad WW III.

Wie in den letzten Jahren, sind beide Wettkämpfe für alle Kategorien offen, von Jugend bis zu Senioren. Auf derselben Strecke findet zudem auch ein Wettkampf für die Kategorie OPEN statt, wo alle Bootstypen zugelassen sind.
Dieses Jahr organisieren wir auch ein Extreme Kayak Race, welches am Samstag 25. Mai stattfinden wird. Die Flussstrecke, von Sorte bis Norantola, ist sehr berühmt und führt durch eine wilde Gegend wo das Wasser zwischen grossen weissen Steinen durchfliesst.

Webseite

Flyer

Online-Anmeldung

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Paddeltechnik Lernunterlagen
von Diethelm, Gasser, Stössel, Eichenberger
(Ideal zum Ausdrucken auf A3 und Aushängen im Bootshaus)
Paddeltechnik 1
Paddeltechnik 2 Paddeltechnik 3 Paddeltechnik 4